Episode: #7.04 Kuwait

In der "The Blacklist"-Episode #7.04 Kuwait wird Harold Coopers (Harry Lennix) moralischer Kompass auf die Probe gestellt, als ein Offizier, mit dem er als junger Mann gedient hat und der lange als Tod geglaubt galt, plötzlich als Kriegsgefangener wieder auftaucht.

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Harold und Daniel Hutton sind in einem Auto in Kuwait im Jahre 1989 unterwegs, dabei erwähnt Hutton, dass er jemanden wegen des Geldes informiert hat. Harold ist der Ansicht, dass er das nicht hätte tun sollen, weil es die Angelegenheit verkompliziert. Für Daniel klingt das wie eine Drohung und in dem Moment werden die beiden unter Beschuss genommen.

Liz unterhält sich mit Katarina darüber, dass sie eine Nanny gefunden hat. Das nimmt sie auch zum Anlass, Katarina zu fragen, ob sie bereits mit ihrer Tochter Kontakt aufgenommen hat. Als sie gesteht, dass sie dafür noch Mut aufbringen muss, versucht Liz ihr diesen zuzusprechen. Dabei erwähnt sie, dass sie wegen ihrer Mutter einige schlimme Dinge erlebt hat und dass sie deswegen auch immer Sicherheitsmänner in ihrer Umgebung hat. Auf Katarinas Frage, ob sie den Kontakt zu ihrer Mutter zulassen würde, teilt Liz ihr nur mit, dass ihre Mutter sie nicht kontaktieren wird.

Wenig später spricht Liz mit Harold über einen spontanen Urlaubstag. Bei der Gelegenheit erwähnt Harold, dass er zu dem Schluss gekommen ist, das Justizministerium über Reddingtons Identität zu informieren. Trotz Liz Befürchtung, dass sie dann die Task Force schließen könnten, bleibt Harold bei der Ansicht, dass es der richtige Schritt ist. Sie werden durch Aram unterbrochen, weil sie eine codierte Nachricht von einem inoffiziellen CIA-Stützpunkt aus Zahedan, Iran erhalten haben. Beim Blick in die Akten fordert Harold, dass er Beweise wie Fingerabdrücke für die Identität des Mannes bekommt, der behauptet Daniel Hutton zu sein, weil er seit über 30 Jahren tot sein sollte.

Vor dem Grab von Daniel Hutton trifft sich Harold mit Reddington und berichtet ihm, dass Hutton angeblich die letzten 30 Jahre sich in den Händen verschiedener iranischer Entführer befunden haben soll und dass es ihm jetzt gelungen ist, zu entkommen und den CIA-Stützpunkt aufzusuchen. Vor allem interessiert ihn, ob Reddington all die Jahre davon gewusst hat und ob er ihm den USB-Speicherstick vor Jahren als Druckmittel gegeben hat. Reddington streitet das ab und möchte mit Harold nach Zahedan reisen, damit er sich davon überzeugen kann, dass es sich bei dem Mann wirklich um Hutton handelt.

Im Flugzeug sieht sich Harold ein Video an, wie er als junger Mann von Reddington zu dem Angriff befragt wurde. Dabei kommt auch zur Sprache, dass Harold und Daniel vor dem Angriff Auseinandersetzungen hatten.

In einer zu verladenden Kiste entdeckt Daniel eine hohe Geldsumme und möchte von Harold wissen, wofür diese verwendet wird. Er hat die Vermutung, dass damit Rebellen finanziert werden. Statt Auskünfte zu geben, fordert Harold ihn auf, die Kiste einfach zu schließen.

Als sich Reddington zu ihm gesellt, gibt Harold zu erkennen, dass er weiß, dass er nicht der echte Raymond Reddington ist. Für Reddington ist bloß überraschend, dass Liz es so lange für sich behalten hat. Er ahnt, dass Harold die Erkenntnis dem Justizministerium melden möchte, und hat ebenfalls die Befürchtung, dass sie ihm dann die Task Force wegnehmen könnten. Dabei spielt er auch auf die Ereignisse in Kuwait vor 30 Jahren an, als Harold sich in Schwierigkeiten gebracht hat, aber mittlerweile ein gütiger und verständnisvoller Mann geworden ist. Er befürchtet allerdings, dass Hutton mit seinem Wissen Harolds Reputation gefährden könnte, was Harold aber nicht davon abhält, ihn nach Hause bringen zu wollen. Reddington deutet jedoch an, dass er dann entsprechende Maßnahmen ergreifen müsste.

Derweilen führt Liz das Bewerbungsgespräch mit der Nanny Denora Mejia, wobei Katarina und Berdy das Gespräch durch die von ihnen installierte Wanze abhören.

Nach der Landung in der Nähe der iranischen Grenze besteigt einer von Reddingtons Verbündeten, Farhad, das Flugzeug, weil er Harold über die Grenze schmuggeln sollen. Erst bei dem Gespräch erfährt Harold, dass Reddington wegen einiger kritischer Situationen im Iran sie nicht begleiten wird. Wenig später gelangt Harold über die Grenze durch Bestechung und anschließend zu dem CIA-Stützpunkt. Dort bekommt Harold die Gelegenheit mit Hutton zu sprechen, der froh scheint ihn wiederzustehen. Auf Harolds Frage nach der Identität seiner Entführer, erinnert sich an Hutton daran, dass einer der so genannte Simoon war. Dieser ist allseits bekannt und gilt als höchstgefährlich, weil er zahlreiche Regierungsgeheimnisse an Terroristen verraten hat und so für den Tod zahlreicher Menschen verantwortlich ist. Im Anschluss kommen sie auf den Angriff zu sprechen und für Hutton sind die Ereignisse von damals nach seinen jetzigen Erfahrungen belanglos, so dass er sich für sein Verhalten entschuldigt.

Harold teilt Hutton im Auto mit, dass nichts, was er gesehen hat, seine Angelegenheit war. Hutton hat allerdings bereits den Captain darüber in Kenntnis gesetzt und ihm von dem Geld erzählt. Nachdem Harold seine Meinung kundgetan hat, dass er das nicht hätte tun sollen, weil es die Angelegenheit verkompliziert, werden sie unter Beschuss genommen.

Hutton war immer klar, dass wenn Harold den Angriff überlebt hat, er ihn nie im Stich lassen würde, weswegen er auch dessen Namen der CIA-Behörde gesagt hat. Gerührt davon, erklärt Harold, dass er ihn zurück in die Vereinigten Staaten von Amerika bringen wird.

Derweilen raucht Reddington mit Farhad Shisha, bis sie von Dembe unterbrochen, weil unerwartet Schwierigkeiten auftreten. Auf den Straßen sind mehr und mehr bewaffnete Patrouillen unterwegs. Im gleichen Moment wird Reddington von Harold angerufen, der ihn darüber informiert, dass Hutton zuletzt von dem berüchtigten Simoon gefangen gehalten wurde. n der Befürchtung, dass Simoon erneut an Hutton herankommen möchte, drängt Reddington ihn, umgehend mit Hutton das Land zu verlassen, ehe er Farhad anweist, einige Männer zur Unterstützung herbeizurufen.

Auf dem Weg zur Grenze sprechen Harold und Hutton über Simoon, wobei Hutton die merkwürdige Andeutung macht, dass diesmal ja Harold entführt werden könnte, anstatt ihm. Beim Erreichen der Grenze wird Harold von Reddington angerufen und er setzt ihn darüber in Kenntnis, dass die Polizisten zu gut bewaffnet sind. Im selben Augenblick werden sie von den Männern aus den Wagen gezerrt, was Reddington noch mitbekommt, weswegen er die Task Force verständigen lässt. Harold selbst erfährt, dass Hutton ihn verraten und bewusst in diese Situation gebracht hat.

In der Zwischenzeit passen Katarina und Berdy die Nanny ab und geben sich als Polizisten aus, der sie eine Akte von Liz zeigen. So erfährt die Frau, dass Liz eigentlich Masha Rostova und die Tochter des gesuchten Verbrechers Raymond Reddington ist, wodurch ihr bewusst wird, dass bei einer Anstellung bei ihr ihr Leben in Gefahr wäre.

Aram verfolgt per Satellit, wohin der Wagen Harold gebracht hat. Statt aber den offiziellen Weg zu gehen, möchte Reddington einen anderen Plan verfolgen und gibt den Agenten entsprechende Anweisungen. In der Zwischenzeit hält Hutton Harold in einer Zelle gefangen und sie unterhalten sich über die Ereignisse in Kuwait, von denen es offiziell heißt, dass sie in einen Hinterhalt geraten sind. Für sein angeblich mutiges Verhalten ist Harold mit dem Navy Cross ausgezeichnet worden. Doch die damalige Darstellung war nicht korrekt, wie Hutton zu bedenken gibt: Hutton und Harold werden von einigen Männern aus dem Wagen gezogen, allerdings entführen diese nur Hutton und lassen Harold unbeschadet zurück.

Harold versucht ihm daraufhin begreiflich zu machen, dass er den Hinterhalt nicht organisiert hat und dass er auf die Weise auch nicht zu verhindern versucht hat, dass Hutton mit seinem Wissen ihn in Bredouille bringt. Harold konfrontiert seinen Vorgesetzen Captain Ross wegen des Vorfalls, doch dieser erklärt ihm, dass Hutton ihre Mission gefährdet hätte und dass sie ihn deswegen loswerden mussten. Seinen Äußerungen nach haben die Rebellen bereits exekutiert. Er schildert Harold, wie der Vorfall zukünftig dargestellt wird, was ihm eine rasante Karriere ermöglichen würde. Er empfiehlt ihm, bei der Darstellung zu bleiben, da Hutton ohnehin tot sei. Nach dieser Erinnerung begreift Harold, dass Hutton selbst Simoon ist.

Im Auftrag von Reddington suchen Donald und Francesca in einem kleinen Spielgeschäft den so genannten Dungeon Master. Erst als er erfährt, wer seine Dienste benötigt und wie die Bezahlung aussieht, lässt er sich von ihnen die Koordinaten geben, die er für die Ausführung seines Auftrags benötigt. Nach dem Verlassen des Geschäfts wundert sich Francesca, ob Donald für Reddington arbeitet, was dieser verneint.

Unterdessen erfährt Harold, dass Hutton Jahre lang seinem Land treu geblieben ist, bis er begriffen hat, dass niemand ihn retten wird. Er hat sich daher nach und nach hochgearbeitet und sich eine Identität als Simoon geschaffen, wobei er seinen Verbündeten sein Wissen zu den amerikanischen Behörden gab. Da mittlerweile sein Wissen erschöpft ist, möchte er von Harold dieses haben, doch er weigert sich zu kooperieren.

Liz kontaktiert Katarina, weil ihr die Nanny per SMS abgesagt hat. Da Agnes bald aus der Schule kommt, bittet sie Katarina auf ihre Tochter aufzupassen. Nur all zu gerne übernimmt Katarina die Aufgabe.

Reddington, Dembe und Farhad bereiten sich mit zwei Männern auf das Stürmen des Gebäudes vor, in dem Harold gefangen gehalten wird. Während die anderen wegen der Übermacht, die sich ihnen in den Weg stellen wird, an dem Plan zweifeln, zeigt sich Reddington zuversichtlich.

Hutton geht auch davon aus, dass Harold unter Folter nichts sagen würde, weswegen er ihn für mehrere Jahre in dem Käfig eingesperrt lassen möchte, so wie es ihm damals auch ergangen ist. Trotzdem entschuldigt sich Harold bei ihm dafür, was damals passiert ist.

Nachdem der Dungeon Master eine Drohne eine Rakete auf das Gebäude abgeworfen hat, dringen Reddington und seine Leute ein und liefern sich Gefechte mit Simoons Männern. Die Beschädigung des Gebäudes ermöglicht es Harold aus seinem Käfig auszubrechen, doch er wird von Hutton gestellt. Gebäudeteile krachen herunter und setzen Hutton außer Gefecht. Auf seine Bitte hin befreit Harold ihn, wird dann aber wieder von ihm bedroht. Der erscheinende Reddington tötet ihn daher ohne zu zögern.

Auf dem Rückweg spricht Harold mit Reddington über die Ereignisse, wobei Reddington die Ansicht vertritt, dass er über die Entwicklungen froh sein sollte, weil Simoon getötet wurde und weil sein eigenes Geheimnis sicher ist. Auf Harolds Frage, wie er mit einer falschen Identität leben kann, erläutert Reddington, dass es für ihn keine Lüge ist, weil er sich darüber definiert, wer er heute ist, nicht wer er einmal wahr. Gerade deswegen kann Harold in seinen Augen stolz auf sich sein, da er heute zu den sehr guten Menschen gehört.

Katarina lässt Agnes in ihrem Zimmer ein Bild ausmalen und nutzt die Gelegenheit, um ein Notizbuch von Liz abzufotografieren. In der Behörde berichtet Harold den anderen eine geschönte Version der Ereignisse in Kuwait. Im Anschluss erscheint Cynthia, mit der er ursprünglich über Reddington reden wollte. Ihr teilt er mit, dass er ein sehr viel besserer Mensch ist, als sie bisher wussten. Außerdem überreicht er ihr den USB-Stick mit der Fallakte zu Kuwait.

Hinterher bedankt sich Liz bei Katarina für das Aufpassen und befürchtet, dass sie sich zu oft an sie wendet. Auf dem Friedhof trifft Harold erneut Reddington, wobei er das Navy Cross auf Huttons Grab legt, weil er damals zu seinen Überzeugungen stand und im Gegensatz zu Harold nicht einfach Befehle seines Vorgesetzten akzeptiert hat. Dass er ihn damals nicht gesucht hat, hat ihn in seinen Augen erst zu Simoon gemacht. Er berichtet Reddington, dass er Panabaker gesagt hat, dass er Reddington ist, weil nur zählt, wer er heute ist, und dass er ihr die Fallakte gegeben hat. Denn heute ist er selbst jemand, der Verantwortung für seine Taten übernimmt.

Katarina zeigt Berdy die Informationen, die sie fotografiert hat. Darunter das Bild von Ilya Kuslov, von dem sie sich mehr Informationen verspricht.

Ceren K. - myFanbase


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