Episode: #6.22 Robert Diaz (No. 15)

In der "The Blacklist"-Episode #6.22 Robert Diaz wird der wahre Plan des Präsidenten (Benito Martinez) bekannt, weshalb Elizabeth Keen (Megan Boone) und die Task Force versuchen, eine Katastrophe abzuwenden. Zur gleichen Zeit hat Raymond Reddington (James Spader) ein geheimes Treffen mit einem Mann, der Informationen über seine Vergangenheit hat.

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McMahon telefoniert mit dem Präsidenten über die aktuellen Ereignisse und erklärt ihm, dass weder Liz noch Reddington bislang gefasst wurden. Es behagt ihm nicht, dass sie all die unschuldigen Personen verhaften, weswegen McMahon wissen möchte, ob er noch immer bei ihrem Vorhaben bleiben möchte. Er bestätigt das, indem er verlangt, dass der Tod nur durch einen Schuss eintreten soll. Im Anschluss spricht er mit seiner Frau über die Umsetzung ihres Vorhabens, von der er sich verspricht, Geister loszuwerden. Dass er bei den Plänen bleibt, macht seine Frau stolz.

Danach unterbreitet McMahon Harold das Angebot, im Gegenzug für die Kontaktaufnahme mit Liz freizukommen. Die anderen des Teams würden jedoch weiterhin wegen Verrats angeklagt werden. Auf ihr Angebot geht Harold aber nicht ein und zeigt sich optimistisch, dass sie nicht an Liz herankommen werden. Diese telefoniert zu dem Zeitpunkt mit Reddington und verdeutlicht ihm, dass sie ihre Kollegen nicht im Stich lassen wird und dass sie einen Plan hat. Für diesen soll Reddington den Kontakt zu Tadashi Ito herstellen, eher er selbst sich mit Max Ruddiger trifft, der für ihn ein Team aus erfahrenen Sprengstoffspezialisten organisiert hat.

Mit Tadashis Hilfe sorgt Liz dafür, dass sich die Räume, in denen Harold, Aram und Donald eingesperrt sind, öffnen. Durch das Öffnen weiterer Türen leitet sie ihre Freunde in einen Raum und sorgt dann dafür, dass der Alarm losgeht. Daraufhin werden die drei Agenten von McMahons Leute gefasst und in der Box untergebracht, in der Reddington vor all den Jahren eingesperrt war. McMahon hält es für Harolds Schuld, dass er sich in der Lage befindet, weil er ihr Angebot ausgeschlagen hat. Doch ihn interessiert mehr, ob sie Liz schon gefunden haben, was sie verneint. Dadurch unter Druck stehend, beauftragt sie Mr. Sandquist die Agentin zu finden.

Kurz darauf nimmt Liz Kontakt mit Aram auf und lässt sich von ihm helfen, auf den Überwachungsvideos Zeitschleifen abzuspielen. Diese ermöglichen es Reddington, Ruddiger und dessen Verbündeten ungehindert in die Einrichtung einzudringen. Dort richten Ruddiger und die anderen es so ein, als würden sie den Boden der Box sprengen wollen, anschließend verlassen sie die Szenerie und Tadashi setzt die Zeitschleifen wieder aus. McMahons Leute eilen umgehend dorthin und Mr. Sandquist begreift, dass es ein Ablenkungsmanöver war.

In der Zwischenzeit treffen Liz und Reddington sich auf einem der Flure und öffnen dann die Box, in der sich Harold, Donald und Aram befinden. Der Gruppe gelingt die Flucht und in ihrem Unterschlupf beginnen sie direkt mit der Planung, wie sie den Anschlag auf den amerikanischen Präsidenten verhindern und dafür in die Versammlung einbrechen. Das Hauptproblem ist dabei, dass sie bereits auf den Fahndungslisten als gesuchte Flüchtige auftauchen. Nach der Besprechung informiert Liz ihre Freunde darüber, dass sie Agnes nach Hause holen möchte. Reddington nimmt Donald beiseite und spricht mit ihm über seine Begegnung mit den russischen Agenten während seiner Ermittlungen zu Katarina. Mehr als, dass sie einen Wagen der Botschaft gefahren haben, kann er ihm jedoch nicht sagen. Als Liz Reddington danach fragt, welchen Part er bei der Verhinderung des Anschlags übernimmt, verdeutlicht er, dass er sich raushält, weil ihm das Leben des Präsidenten egal ist.

Bei der Vorbereitung ihrer Pläne trifft sich Harold mit einem Bekannten und erklärt Phil Hyde, dass sie zum Sündenbock im Rahmen einer Verschwörung gemacht werden sollen. Er bittet ihn daher um seine Unterstützung, Liz und Donald als Polizisten auf der Debatte einzuschleusen. Aram lässt sich in der Universität nieder, die in der Nähe zum Ausstrahlungsort liegt, und von deren Netz findet er heraus, von welchem Raum der Anschlag verübt werden soll. Vontae Jones hingegen spricht eine Gruppe junger Erwachsener an, die bei der Demonstration des Third Estate für Randale sorgen sollen.

In der Zwischenzeit trifft sich Reddington mit einem unbekannten Mann und berichtet ihm, dass das Konsulat alarmiert ist. Den Mann jedoch beunruhigt die Situation nicht. Zumal es für ihn absehbar war, dass Liz irgendwann herausfindet, dass Reddington nicht seine richtige Identität ist. Er begreift jedoch nicht, warum Dom ihr diese Geschichte erzählt hat. Reddingtons Meinung nach wollte er auf die Weise seiner Enkelin ermöglichen, nach vorne zu blicken, allerdings fühlt sie sich jetzt dadurch sicher genug, Agnes zu sich zu holen. Deswegen möchte Reddington, dass die Angelegenheit bereinigt ist, bevor Agnes zu ihr zurückkehrt. Auf die Frage des Mannes, ob er Reddington jemals im Stich gelassen hat, erwähnt er einen Zwischenfall in der Kindheit.

Vor der Debatte erscheinen Sandquist und McMahon noch einmal bei dem Präsidenten und seiner Frau, die überzeugt davon ist, dass er an diesem Tag großartig sein wird. Während seiner Beantwortung von Fragen lassen Vontae und seine Freunde die Demonstration des Third Estate eskalieren, was Liz und Donald, die sich als Polizisten ausgeben, die Möglichkeit gibt, dass Gebäude zu betreten. Von Aram werden sie zu dem Ort geleitet, von wo der Anschlag stattfinden soll. Sekunden vor ihrem Erscheinen verletzt Mr. Sandquist mit einem Schuss die Frau des Präsidenten, ehe er sich mit Donald einen Kampf liefert. Durch das Erscheinen von Homeland-Agenten wird der Kampf unterbrochen und da sie Liz und Donald für die Täter halten, nehmen sie sie fest und bringen sie in einem Wagen unter. Wenig später wird auch Aram dorthin abgeführt. Noch einmal versuchen die drei den Homeland-Agenten bewusst zu machen, dass Sandquist den Anschlag verübt hat. Da keiner auf sie hört, lächelt Sandquist sie triumphierend an. Den dreien wird bewusst, dass sie auf dem Weg zum Gefängnis umgebracht werden sollen.

Harold informiert Reddington über die neue Situation und möchte, dass er seine Kontakte zu wichtigen Behörden nutzt, um seinen Kollegen zu helfen. Unterdessen zeigt sich Diaz am Telefon verärgert über das Versagen von McMahon und Sandquist. Letzterer behauptet verfehlt zu haben, weil Liz und Donald erschienen sind. Da McMahon Diaz' Frage, ob die Task Force den wahren Plan kennt, mit unsicherem Tonfall verneint, erklärt er aufgebracht, dass er nun zwei statt bloß einem Problem hat.

Für Donald machen die Ereignisse keinen Sinn, weil er vermutet, dass Sandquist absichtlich den Präsidenten als Ziel verfehlt hat. Bevor sie weiter darüber spekulieren können, hält die Wagenkolonne und Sandquist möchte sie aussteigen lassen, um sie hinzurichten. Er erklärt ihnen, dass es hinterher so aussehen soll, als wären sie bei einem Fluchtversuch gestorben. Es kommt jedoch nicht so weit, da Reddington den Wagen rammt und eine Schießerei zwischen den Beteiligten startet. Zwar kann Sandquist eine Granate zünden, wird dann aber von Donald erschossen. Im Durcheinander gelingt es McMahon Reddington zu überraschen, den sie droht hinzurichten, wenn die Agenten nicht ihre Waffen sinken lassen. Dass sie nach dem Tod von Reddington ebenfalls ums Leben kommen könnte, nimmt sie dabei in Kauf. Sie wird jedoch hinterrücks von dem überraschend auftauchenden Dembe erschossen.

Hinterher spricht Reddington mit Dembe über die Gründe seiner Rückkehr, so dass Dembe erzählt, von einem Freund erfahren zu haben, dass die Townsend Directive an etwas beteiligt sei. Vielmehr interessiert Reddington sich aber für die eigentlichen Gründe. Dembe glaubt, dass das Verfolgen seines eigenen Weges ihn zu Reddington zurückgeführt hat. Daraufhin drückt sein Freund ihm kurz die Hand und kehrt dann mit ihm zu den Agenten zurück. Sie versuchen zu begreifen, was der eigentliche Anschlagsplan war, da Donald bei seiner Ansicht bleibt, dass Sandquist den Präsidenten nicht absichtlich verfehlt hätte. Reddington zeigt sich überzeugt davon, dass er mit Miriam Diaz das eigentliche Ziel getroffen hat.

Um seinen Verdacht zu bestätigen, besucht Reddington mit Harold und Panabaker die Frau des Präsidenten, die geschockt auf seine Vermutung reagiert. Sie erzählt ihnen, dass sie sich vor den Primary Elections bei dem Besuch ihrer Eltern betrunken haben und dass Diaz in seinem Zustand, eine Frau und ihren Sohn überfahren hat. Statt zur Polizei zu gehen, engagierte Diaz mit den Geldern von Constantine Rostov einen Mann, der die Situation bereinigte. Anfangs kam sie damit zurecht, doch dann wollte sie, auch wenn es ihn seinen Posten gekostet hätte, dass er den Vorfall öffentlich macht. Sie hat dafür Informationen als Beweise zusammengestellt. Die Tatsache, dass ihr Mann sie zur Wahrung des Geheimnisses während der Debatte umbringen wollte, schockiert sie. Wegen dieser neuen Details tritt Diaz von seinem Amt zurück und Harold möchte anschließend einen Prozess gegen ihn einleiten. Als Diaz seine Ansicht äußert, dass Reddington an seiner Situation schuld ist, verdeutlicht Panabaker ihm, dass er ganz allein die Verantwortung dafür trägt.

Liz dekoriert die Wohnung in Gegenwart von Dembe und Reddington, ehe kurz darauf Agnes von Kat vorbeigebracht wird. Freudig schließt sie ihre Tochter in die Arme. Zu ihrem Erstaunen bleiben die beiden Männer nicht, denn Reddington trifft sich wieder mit dem unbekannten Mann. Er teilt ihm mit, dass er Katarina in Paris gefunden hat. Auf Reddingtons Frage nach einer Adresse vergewissert er sich, dass es Reddington ernst mit seinen Absichten ist.

In Paris spricht Reddington Katarina auf einer entlegenen Straße an. Als sie ihn erkennt, küsst sie ihn, was sie als Ablenkung dafür nutzt, ihn zu betäuben. Männer bringen ihn in einen Wagen und fahren davon. Mit seinem Hut geht Katarina die Straße entlang.

Ceren K. - myFanbase


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