Episode: #1.03 Showdown

Raylan wird die Aufgabe übertragen, sich um den Spitzel Arnold Pinter zu kümmern. Dieser wird von zwei Männern entführt. Für Ava ergibt sich eine mögliche neue Beziehung.

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Joelle Carter, Justified
© Frank Ockenfels III / FX

Art teilt Raylan mit, dass sein Vater verhaftet wurde, was diesen aber wenig beeindruckt. Art ist nicht ganz klar, wie er Raylans Vater einschätzen soll und ob dieser wirklich ein schlechter Mensch ist. Es scheint ihm fast so, als wäre er in erster Linie ein Betrüger, der nur wegen seiner Übellaunigkeit handgreiflich wird.

Arnold Pinter ist ein Spitzel, der im Marshals Service immer den Neulingen aufgehalst wird. Tim tritt mit einem Lächeln auf den Lippen diese Position an Raylan ab. Dieser versucht zu argumentieren, dass er bereits siebzehn Jahre im Dienst ist und damit im Grunde nicht mehr ein Neuling. Das hilft ihm allerdings wenig und er muss sich mit Pinter treffen.

Pinter erwartet Raylan in einer Bar. Der aufgedrehte Informant erzählt dem Marshal, dass er im Grunde nur aus Kentucky raus will. Nach kurzer Zeit fällt bei Pinter der Groschen und er bemerkt, dass Raylan derjenige ist, der für die Schießerei in Miami verantwortlich ist. Raylan lenkt sofort ab und will wissen, welche Informationen Pinter für den Marshals Service hat.

Wie sich herausstellt, hat Pinter einen Mann namens "Tiny" ans Messer geliefert, einen Verbrecher, der vor einiger Zeit geflohen ist. Dank des Informanten kennt Raylan den Aufenthaltsort von dessen Freundin Sherese, zu der Tiny immer wieder zurückkommt. Die Marshals stürmen das Apartment und wie Pinter es gesagt hat, finden sie Tiny bei Sherese.

Indessen engagiert Pinter einen Mann namens Curtis Mims, um Schulden einzutreiben, die ein gewisser Travis Travers bei ihm hat.

Ava und Raylan spielen Billard und unterhalten sich über Kentucky und darüber, wie Raylan seinerzeit Winona kennengelernt hat. Die beiden haben sich versprochen, niemals nach Kentucky zurückzukehren und Raylan ist sich sicher, dass man ihn nur zurück in seine Heimat versetzt hat, weil man wusste, dass es für ihn eine Strafe ist. Ava redet davon, dass sie aus Harlan weg will, weil es nichts gibt, wofür es sich lohnen würde, zu bleiben. Dabei ist klar, dass es eine Anspielung auf eine mögliche Beziehung zwischen ihr und Raylan ist.

Mims will bei Travers das Geld für Pinter eintreiben und droht, ihn körperlich zu foltern, wenn er es nicht auftreiben kann. Travers ist Pinter selbst 16.500 Dollar schuldig, Mims 3.000. Als er dem Geldeintreiber in Aussicht stellt, ihm ein Vielfaches dieses Betrags zu zahlen, wird dieser hellhörig.

Art übergibt Raylan 20.000 Dollar, die er Pinter als Belohnung für seine Hilfe mit Tiny bekommen soll. Außerdem warnt er seinen Deputy – obwohl Rachel und Tim denken, dass Pinter nur eine Witzfigur ist, solle sich Raylan vor ihm in Acht nehmen. Der Spitzel sei ein Trickbetrüger und mit allen Wassern gewaschen.

In dem Lokal, in dem er normalerweise aufzufinden ist, fehlt von Pinter jede Spur. Die Kellnerin verspricht ihm auszurichten, dass er Raylan anrufen soll. Dieser gibt Art das Geld zurück. Es ist nicht ganz klar, ob Pinter überhaupt von der Belohnung wusste, weswegen sich Art keine allzu großen Gedanken darüber macht. Raylan allerdings kommt irgendetwas bei der Sache nicht ganz koscher vor. Er lässt sich Pinters Adresse geben.

Bei Pinters Haus angekommen, kommt dem Deputy Travers entgegen, der vorgibt, auf das Haus aufzupassen. Er erlaubt Raylan den Zutritt, entschuldigt sich aber, weil er weg müsse. In Wirklichkeit fährt er zu sich nachhause, wo Mims auf ihn wartet, dem er sagt, dass sie ein Problem haben. Es wird klar, dass Mims und Travers Pinter gefangen halten. Die beiden Männer beginnen zu ahnen, dass sie in der Klemme stecken, weil Raylan ihnen auf den Fersen ist. Travers will Pinter von Mims foltern lassen, der davon allerdings nichts wissen will. Stattdessen entführen sie die Kellnerin aus dem Lokal, in dem Pinter immer zugekehrt ist und drohen, ihr die Finger abzuschneiden. Pinter durchschaut die Situation jedoch relativ schnell und erkennt Travers und Mims. Außerdem ist ihm klar, dass Samantha, die Kellnerin, mit den beiden Männern unter einer Decke steckt. Die drei beraten sich, als sie sehen, dass Raylan vor der Tür steht.

Mims nimmt sich des Marshals an. Dieser erzählt ihm, dass er gehofft habe, Travers vorzufinden, um ihm 10.000 Dollar zu übergeben, die die Marshals Pinter schulden und die der Hausverwalter seinem Chef übergeben könnte, wenn dieser zurückkommt. Mims meint, er könne das Geld von Raylan entgegennehmen und teilt dies Samantha und Travers mit, allerdings nicht, ohne vorher die Geldsumme, die Raylan übergeben soll, zu halbieren. Allen ist klar, dass der Marshal beseitigt werden muss, sobald sie das Geld haben.

Raylan, der nach und nach herausfindet, mit wem er es zu tun hat, holt sich erneut die Belohnung bei Art ab, weil er glaubt zu wissen, wo Pinter sich befindet. Mims will sich inzwischen auf sein Zusammentreffen mit Raylan vorbereiten, wird aber von Travers erschossen. Dieser will mit Gewalt an Pinters Geld herankommen. Zuvor bekommt er es allerdings mit Raylan zu tun, der vor der Tür steht, um das Geld zu überbringen, das er versprochen hat.

Während Travers Raylan gegenübertritt, befreit Samantha Pinter, dem sie anscheinend die ganze Zeit über loyal war. Während Samantha eine Waffe auftreibt, eröffnet Travers das Feuer auf Raylan. Der Deputy will eine Tür öffnen, unwissend, dass sich hinter dieser Pinter und Samantha befinden. Pinter denkt, es handele sich um Travers, schießt durch die Tür und trifft Raylan in der Brust. Der Marshal kann dennoch reagieren und erschießt Travers, ebenfalls durch eine Tür hindurch. Samantha will sich um Raylan kümmern und stellt fest, dass dieser eine schusssichere Weste getragen hat.

Ein Ersthelfer bescheinigt Raylan, dass von dem Treffer in die Brust vermutlich keine Schäden zu erwarten sind. Art empfiehlt seinem Marshal dennoch, sich während der Ermittlungen freizunehmen. Raylan stutzt, als er sieht, dass Samantha keine Handschellen trägt. Art klärt ihn darüber auf, dass sie vorgibt, ebenfalls eine Geisel gewesen zu sein. Raylan spricht mit Pinter, der diese Aussage deckt. Der Informant verlangt sich sein Geld. Er will endgültig aus Kentucky fort und sich nach Tahiti absetzen.

Raylan besucht Ava und fragt sie, was wäre, wenn er etwas gefunden hätte, wofür es sich lohnt, in Kentucky zu bleiben. Ava meint, dass das vermutlich etwas Gutes ist. Raylan stimmt ihr zu und küsst sie.

Eva Kügerl – myFanbase


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