Episode: #7.02 Gute Absichten

In der "Homeland"-Episode #7.02 Gute Absichten macht Carrie Mathison (Claire Danes) eine Entdeckung. David Wellington (Linus Roache) gibt derweil alles, um Präsidentin Elizabeth Keane (Elizabeth Marvel) zu beschützen. Brett O'Keefe (Jake Weber) geht unterdessen wieder auf Sendung.

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Foto: Claire Danes, Homeland - Copyright: 2018 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Claire Danes, Homeland
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Brett O'Keefe ist wieder auf Sendung und berichtet vom Tode von General McClendon. Er hält es für äußerst seltsam, dass ein General mit seinem guten körperlichen Zustand plötzlich einen Herzinfarkt erlitten haben soll. Vielmehr offenbart er, dass der für McClendons Sicherheit zuständige Gefängniswärter früher in der gleichen Nachbarschaft gewohnt habe wie Stabschef David Wellington. O'Keefe ist überzeugt davon, dass dies kein Zufall ist.

Im Weißen Haus fragt Präsidentin Keane ihre Berater, wie es zu McClendons Tod gekommen sei. Sie glaubt selbst nicht daran, dass dessen Gesundheit so schlecht gewesen sei, und fragt, was an O'Keefes Vorwürfen dran sei. Die Berater wissen es nicht und Wellington erklärt, dass dies Schwachsinn sei. Wenig später macht er deutlich, dass man das Thema wechseln müsse, um die Kritik der Öffentlichkeit abzuschwächen. Er bringt Saul und die anderen 200 Inhaftierten ins Spiel und erklärt, dass die meisten nicht ansatzweise in die Verschwörung verwickelt gewesen seien. Solange diese in Haft seien, werde man keine Freunde und nicht nur O'Keefe als Gegner haben.

O'Keefe lässt sich in der kleinen Gemeinde, wo er derzeit Unterschlupf gefunden hat, feiern. Die Menschen dort lieben ihn. Ein junger Mann hat sich sogar O'Keefes Konterfei auf den Oberarm tätowieren lassen.

Carrie ist bei ihrer Psychiaterin und versucht zu erklären, was sie gemacht hat. Sie sieht ein, dass sie ihre Nichte nicht mit hätte reinziehen dürfen, und verspricht, so etwas nie wieder zu tun. Die Therapeutin spricht Carrie auf die Schulden an und gibt zu, dass sie auch schon mit Maggie gesprochen habe, die sich Sorgen mache und auch erklärt habe, dass Carrie ihren wohl besten Freund verloren habe. Carrie erwidert, dass Quinn wohl verstanden hätte, was sie tut. Er habe sie nie im Stich gelassen. Die Therapeutin fragt, wie das alles für Carrie klinge, wenn sie erklärt, dass ihr Land angegriffen werde und sie geschworen habe, es zu beschützen. Carrie meint, dass es für sie wahr klinge und dass sie ihre Medikamente nehme, falls sie darauf hinaus wollte. Die Therapeutin erklärt, dass es eine kleine Anzahl von Menschen gäbe, bei der die Tabletten nach einer gewissen Zeit nicht mehr wirken.

Wellington ist wieder bei Saul im Gefängnis und erklärt, dass die Präsidentin seine Bedingungen akzeptiere. Saul ist aber nicht interessiert, weil er glaubt, dass er nach McClendons Tod nun nur als Schutzschild missbraucht werden soll. Wellington erklärt, dass er doch selbst nicht glaube, dass Keane McClendon hat töten lassen. Sie wollen Saul als verlässlichen und vertrauenswürdigen Partner. Sie wollen nach vorne schauen und das Land wieder voran bringen. Saul denkt nach.

Carrie kommt nach Hause und schaut sich die Überwachung von Wellingtons Haus an. Dabei wird sie auf eine Frau aufmerksam, die in der Wohnung ist. Derweil ist Saul auf freiem Fuß und im Weißen Haus bei der Präsidentin, die sich auf eine Pressekonferenz vorbereitet. Saul versichert Keane, dass es nur eine sehr kleine Gruppe von Menschen waren, die das Attentat gegen Keane unterstützten. Er selbst war im ersten Wagen und musste lange operiert werden.

Carrie sieht, wie die Frau eine Nachricht für Wellington schreibt, kann aber nicht erkennen, was darauf steht. Carrie macht einen Screenshot von der Frau und schickt das Bild an Dante, damit er ihr beim Identifizieren hilft. Als die beiden telefonieren, erklärt er nachdrücklich, dass er nichts mehr von ihr hören wolle und ihr jetzt auch nicht helfen werde. Maggie kommt nach Hause und bittet Carrie ins Wohnzimmer, wo die Ansprache der Präsidentin gezeigt wird. Diese erklärt gerade, dass sie mit dem Land wieder nach vorne schauen wolle und deswegen die 200 Inhaftierten freigelassen habe und Saul ihr neuer nationaler Sicherheitsberater werde. Carrie ist überrascht und perplex und versucht das mit ihrem Weltbild in Einklang zu bringen.

Keane bedankt sich bei Saul für den ersten Auftritt und lässt dann ihren Stabschef vor, um Saul die nächsten Schritte zu erläutern. Wellington erklärt, dass sie die Sicherheit im Land stabilisieren wollen, indem sie Brett O'Keefe finden und festnehmen. Saul findet es nicht gut, doch Wellington erklärt, dass sie nicht den Eindruck habe, dass das FBI in ihrem Sinne arbeite und man aber Saul vertraue.

Carrie sagt ihrer Tochter gute Nacht, die erklärt, dass es ihr bei Maggie sehr gut gefalle und sie hier bleiben wolle, sich aber Sorgen mache, weil Carrie sich ständig mit Onkel Bill streite. Carrie entschuldigt sich und erklärt, dass sie sich bessern werde, sie ihre Familie aber nicht verlassen werden. Etwas bedrückt geht Carrie in ihr Zimmer uns legt sich hin. Dann schlägt sie ihren Laptop auf und surft auf Seiten, die sich gegen Keane aussprechen. Sie entscheidet sich, auf einer der Seiten in Bild von der Frau aus Wellingtons Haus zu posten und hofft auf Antwort.

Am nächsten Tag, als Carrie erwacht, sieht sie gleich, dass jemand auf ihren Post geantwortet hat. Sie kontaktiert ihn und lässt sich eine Datei schicken. Sie klickt diese an, wodurch ihr Laptop von einem Virus befallen wird und 5000 Dollar von ihr verlangt werden. Sie schlägt den Laptop erst mal zu und geht nach unten zum Frühstück. Maggie fragt, ob sie sich um die Kinder kümmern könne, doch Carrie behauptet, ein Onlinebewerbungsgespräch zu haben. Franny muss sich also sofort fertig machen, damit Maggie das doch wieder übernehmen kann. Carrie sagt ihr schnell Tschüss und geht dann wieder nach oben. Sie schlägt den Laptop auf und flucht.

Brett O'Keefe lässt sich von der kleinen Gemeinde zum Schießfeld bringen, wo sie zeigen, was sie können. O'Keefe soll schließlich auch mal sein Können unter Beweis stellen. Er versucht sich erst rauszureden, kommt aber nicht drumherum. Er schießt, unterschätzt aber den Rückstoß und verletzt sich am Kopf.

Carrie hat Max gerufen, der versucht, ihren Laptop wieder zum Laufen zu bringen, aber scheitert. Er erklärt, dass er ihr nicht helfen könne. Sie müsse wohl einfach das Geld bezahlen. Während sie diskutieren, was sie machen könnten, spricht plötzlich eine Stimme mit ihnen. Die Summe habe sich auf 10000 Dollar verdoppelt und Max solle gehen. Carrie versucht nun mit der Stimme zu reden. Sie habe kein Geld, doch die Stimme erklärt, dass ihr schon etwas einfallen werde. Dann verabschiedet er sich und der Laptop wird schwarz.

Senator Paley ist bei der Präsidentin. Sie sprechen über die Lage in seinem Bundesstaat, in dem Bürgerpatrouillen existieren und die Präsidentin auch aufgrund von Aussagen Paleys nicht besonders beliebt ist. Er gibt zu, etwas übertrieben zu haben. Keane verlangt dann, dass Paley seine Untersuchung einstellt, weil sie alle wieder freigelassen habe. Paley erklärt, dass sie trotzdem unrechtmäßig eingesperrt worden seien. Zudem untersuche er auch andere Dinge wie McClendons überraschenden Tod kurz nach Keanes Appell für die Todesstrafe. Wellington erklärt, dass Paley die Unterstützung des Weißen Hauses bei den kommenden Wahlen in seinem Bundesstaat gut gebrauchen könnten. Dieser lässt sich aber nicht einschüchtern und meint, dass er wohl nicht derjenige sei, der nach den Wahlen ohne Job dastehe.

Carrie beobachtet sich im Spiegel und fasst dann einen Entschluss. Sie öffnet den Laptop und versucht ihren Erpresser zu erreichen. Auf dem Laptop blinken nun 20000 Dollar als Lösegeldsumme, weil der Gegenüber herausgefunden hat, dass Carrie Wellington überwacht hat. Sie versucht zu erklären, dass er mit Wellington nicht gegen sie in der Hand habe. Er glaubt ihren Ausflüchten, macht aber deutlich, dass er immer noch ihre Festplatte habe. Carrie meint, dass sie immer noch nicht bezahlen könne. Sie nimmt eine Verdeckung von ihrer Laptopkamera und gibt sich zu erkennen. Sie erklärt ihm aufreizend, dass sie ihm vielleicht etwas anderes zum Tausch anbieten könne. Sie öffnet ihre Bluse und zieht sie aus, dann zieht sie auch ihren BH aus. Der Erpresser möchte, dass Carrie weiter macht, doch sie bricht ab und sagt, dass sie ihn erst treffen will.

Saul ist in der Stadt bei dem Geschäft, in dem Brett O'Keefe eine seiner letzten Sendung gedreht hatte und dann aber entkommen ist. Das FBI ist sehr präsent, aber es gibt eine große Meute an Menschen, die sich aufständisch verhalten. Saul wird vom leidenden FBI-Agenten empfangen, der erklärt, dass die örtliche Polizei O'Keefe offenbar bei der Flucht geholfen habe. Man habe zwei der Polizisten in Gewahrsam. Saul fordert, dass man ihnen etwas zu trinken gibt und sie dann trennt.

O'Keefes Assistentin versorgt seine Wunde und erklärt dann, dass sie, wie schon gesagt, aufhören wolle. O'Keefe meint, dass sie doch jetzt ein Bett und eine Dusche habe. Sie erwidert aber, dass sie die Leute für bekloppt halte. O'Keefe meint, dass sie ihn vor den Bekloppten beschützen müsse, als J.J., der junge Mann mit dem Tattoo, Bescheid gibt, dass das Essen fertig sei. O'Keefe geht ihm nach und erklärt, dass er nur seiner Freundin nachsprechen musste und er sie für alles andere als verrückt halte. Er sei stolz an der Seite von ihm und seinem Vater kämpfen zu dürfen.

Saul befragt einen der Polizisten und erklärt, dass die Stimmung im Land, wo man sich gegen Autoritäten auflehnt, nicht gut sei und das beendet werden müsse, weil man sonst nicht mehr dem Schutze des Landes diene. Er solle ihm sagen, wo er O'Keefe finden könne. Er werde dann alleine zu ihm gehen und mit ihm reden, darauf gebe er sein Wort.

Carrie ist in ein Industriegebiet gefahren, in das der Erpresser sie per Telefon navigiert hat. Sie soll aussteigen und ihre Jacke ausziehen und dann entgegen der Fahrtrichtung losgehen. Derweil macht Saul dem leitenden FBI-Agenten klar, dass sie nach seinen Bedingungen weiter machen, weil dessen bisherige Linie nicht akzeptabel sei. Er werde allein zu O'Keefe gehen.

Carrie betritt auf Geheiß eine große Lagerhalle, durch die sie noch ein Stück laufen muss. Sie kann das Telefon schließlich ablegen und steht ihrem Erpresser kurz darauf gegenüber. Sie soll ihr Shirt ausziehen, doch sie möchte erst ihren PC entsperrt haben. Er lässt sich aber nicht darauf ein. Carrie versucht ihr Oberteil zu öffnen, erklärt dann aber, dass es klemmt. Sie lässt ihn zu sich kommen. Sie nimmt seine Hände, lässt sie über ihren Körper gleiten und verpasst ihm dann eine Kopfnuss. Es kommt zu einem kurzen Kampf, bei dem Carrie die Oberhand behält. Sie schlägt mehrmals mit einem Schlagstock auf ihn ein, holt dann den Laptop und zwingt ihn, ihren Laptop wieder freizuschalten. Dabei filmt sie ihn mit ihrem Handy. Er entsperrt Carrie Laptop und fleht dann, dass sie ihn in Ruhe lasse. Doch Carrie schlägt noch mal auf ihn ein, würgt ihn und droht, dass sie ihn töten werde, wenn er ihr noch mal in die Quere komme. Dann nimmt sie seinen Laptop und verlässt fluchtartig die Szenerie.

Emil Groth - myFanbase


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