Mary Beth Peil in "Fringe - Grenzfälle des FBI"
#1.12 Hirnfresser

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Seit 2008 ermittelt in "Fringe – Grenzfälle des FBI" eine Sondereinheit des FBI, auf dem Gebiet der Grenzwissenschaften. J.J. Abrams, Roberto Orci und Alex Kurtzman erschafften mit "Fringe" eine Serie, die auf dem schmalen Grad zwischen Realität und Fiktion wandelt. Mittlerweile in der fünften Staffel laufend, konnte "Fringe" Kritiker wie auch Zuschauer, mit einer Mischung aus Drama und Mystery, begeistern und schon diverse Auszeichnungen an Land ziehen.

Foto: Anna Torv, Fringe - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Anna Torv, Fringe
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In der ersten Staffel bekommt die Sondereinheit des FBIs, mit Special Agent Olivia Dunham und dem zivilen Berater Peter Bishop, ein neues Gesicht. Gemeinsam ermitteln sie auf dem Gebiet der Grenzwissenschaften und erhalten dabei Unterstützung von Peters geistig verwirrtem Vater, Walter Bishop. Der hat zuvor die letzten 17 Jahre seines Lebens in einer Nervenanstalt verbracht, nachdem in seinem Labor, seine damalige Assistentin, unter mysteriösen Umständen, zu Tode kam. Während die drei in der Episode #1.12 Hirnfresser an einem besonders schwierigen Fall arbeiten, bei dem Menschen durch ein anonym verschicktes Computer-Programm zu Tode kommen und ihnen das Hirn ausgesaugt wird, bekommt Peter Post, die er vorerst versucht zu verheimlichen. Doch nachdem in Walter Bishops Labor plötzlich auch noch das Telefon klingelt, obwohl niemand diese Nummer hat, vertraut Peter sich Olivia an.

Anklägerin oder Vertraute?

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John Noble, Fringe
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Peter gesteht Olivia, dass der Brief und auch der Anruf von Jessica Warren (Mary Beth Peil) waren, der Mutter der verstorbenen Assistentin. Diese versucht nun dringend Kontakt mit Walter Bishop aufzunehmen, was Peter aber mit aller Macht verhindern will. Denn Peter ist der festen Meinung, dass sein Vater nervlich noch nicht in der Verfassung ist, so eine Konfrontation zu überstehen. Doch nachdem Jessica Warren Peter persönlich aufsucht und ihn noch mal eindringlich bittet, beziehungsweise ihm auch klar macht, dass sie nicht aufgeben wird, stimmt Peter schließlich notgedrungen einem Treffen zu. Denn Jessica Warren liegt unheimlich viel daran, sich mit Walter zu treffen, schließlich ist er der letzte Mensch der ihre Tochter lebend gesehen hat. Ganze 17 Jahre musste Jessica nun warten bis sich endlich die Gelegenheit bot, den ehemaligen Chef ihrer Tochter aufzusuchen. Obwohl Peter sich anfangs dagegen sträubt und Angst hatte, dass dieses Treffen seinen Vater nervlich wieder völlig aus der Bahn werfen wird, stimmt er schließlich zu. Er geht mit Jessica zum Labor und lässt sie ein paar Meter von seinem Vater entfernt warten, um diesen auf die Konfrontation vorzubereiten. Peter macht Walter klar, dass er nun eine Frau treffen wird, die dringend mit ihm reden möchte, er aber jederzeit das Gespräch abbrechen kann, wenn es ihm zu viel wird. Doch Walter geht zuversichtlich auf Jessica zu, als diese sich ihm jedoch dann als Mutter seiner ehemaligen Assistentin vorstellt, verschwindet sein Lächeln. Aber entgegen aller Befürchtungen hat Jessica nicht vor Walter Vorwürfe zu machen, sondern möchte nur etwas von den letzten Minuten, aus dem Leben ihrer verstorbenen Tochter erfahren. Walter beichtet ihr, dass er sie sehr vermisst und beide fangen an zu weinen. Den Arm um Jessica gelegt, verspricht Walter ihr, ihr alles zu erzählen an das er sich noch erinnert.

Foto: Joshua Jackson, Fringe - Copyright: Warner Bros. Entertainment Inc.
Joshua Jackson, Fringe
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Ein Vergleich zwischen der trauernden Jessica Warren und Grams aus "Dawson`s Creek" zu ziehen ist relativ leicht, da die beiden Frauen sich sehr ähneln. Beide sind sehr mitfühlend, aber auch unerbittlich, wenn es um ihre geliebte Familie geht. Rein äußerlich gesehen, sah Mary Beth Peil komischerweise in "Fringe" deutlich jünger aus als in "Dawson's Creek", obwohl es ja eigentlich andersrum sein müsste. Man muss wirklich zweimal hinschauen, ob sie es wirklich ist, denn sie wirkte viel frischer und jugendlicher. Erstaunlicherweise war es auch überhaupt nicht befremdlich Mary Beth Piel im Dialog mit Joshua Jackson, der allen ja noch als Pacey Witter bekannt sein dürfte, zu sehen. Man hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl Pacey und Grams zu sehen, was ja sehr für die schauspielerische Leistung der beiden spricht.

Fazit

Alle in Allem hatte Mary Beth Peil zwar eine sehr wichtige, aber doch leider sehr kleine Rolle. Trotz allem war es schön, sie mal wieder zu sehen und wie immer konnten mich ihre schauspielerischen Leistungen in jedem Fall überzeugen.

Nina V. - myfanbase