Episode: #1.03 137 Sekunden

Mark und Janis reisen nach Deutschland, um mit einem eingesperrten Nazi zu sprechen, der behauptet, Kenntnisse über den Blackout zu haben. Ein anonymer Tipp bringt Demetri dazu, an seine tiefsten Ängste über seine Zukunft zu glauben. Aaron bittet Mark dringend, ihm dabei zu helfen, die Genehmigung für die Exhumierung des Körpers seiner Tochter zu erhalten, um ihre DNA erneut zu testen und die Identität der Überreste zu bestätigen.

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Foto: Brian O'Byrne, FlashForward - Copyright: 2009 American Broadcasting Companies, Inc. All rights reserved./Ron Tom
Brian O'Byrne, FlashForward
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Demetri versucht mehr über die Umstände seines Todes herauszufinden, doch die Frau am Telefon hält sich sehr bedeckt. Sie gesteht ihm, dass drei Schüsse ihn getötet haben, will jedoch nichts näheres zu den Umständen verraten.

In München unterhält sich der Häftling Rudolf Geyer mit einem Wärter und sagt ihm, dass sein Flashforward ihm etwas mitgeteilt hat, das ihn aus dem Gefängnis bringen könnte.

Mark trifft sich am Morgen mit Aaron und erzählt ihm, was er am Abend zuvor von Charlie erfahren hat. Er ist sich nicht sicher, wie er mit Charlies Aussage, dass "D. Gibbons" ein böser Mann sei, umgehen soll. Aaron rät ihm, die Warnung ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass seiner Familie nichts passiert.

Demetris Verlobte Zoey nutzt den ersten Flug von Seattle nach Hause, um zurück zu Demetri zu gelangen. Bislang nutzen nur wenige Menschen Flugzeuge wieder, denn viele halten Fliegen nicht mehr für sicher. Unterdessen bittet Demetri einen Kollegen, den Anruf, den er erhalten hat, zurück zu verfolgen.

Bei der Teambesprechung von Mark, Janis und ihrem Kollegen Vreede kommen einige Theorien verschiedener Personen zur Sprache, die alle glauben, die Ursache für die Flashforwards zu kennen. Unter anderem fällt auch Geyers Name und Vreede erwähnt, dass Geyer behauptet zu wissen, warum die Flashforwards genau 137 Sekunden gedauert hätten. Mark erinnert sich daran, dass er "137 Sekunden" auf der Tafel gesehen hatte und erkundigt sich nach einem Bild von Geyer. Als Vreede es ihm übergibt, wird Mark klar, dass Geyer eine Spur sein könnte. Sein Verdacht erhärtet sich, als Vreede aus Geyers Akte vorliest, dass dieser unbedingt mit Mark persönlich sprechen will.

Mark kann Stanford überzeugen, ihn und Janis nach München zu schicken, wo er sich mit Geyer treffen will. Unterdessen holt Demetri seine Verlobte Zoey vom Flughafen ab, während Aaron seine Frau Kate in ihrer Bar aufsucht und ihr von seinem Flashforward über ihre Tochter erzählt. Nun will er von Kate eine Zustimmung, dass er die angeblichen Überreste ihrer Tochter exhumieren kann. Kate warnt ihn, sich in nichts zu verrennen, und wirft ihn aus ihrer Bar, während sie ihm die Schuld am Tod ihrer Tochter gibt.

Demetri und Zoey liegen zusammen im Bett. Zoey will unbedingt über ihren Flashforward sprechen. Sie erzählt, dass sie in einem Hochzeitskleid an einem Strand stand und richtig glücklich war. Demetri fragt, ob sie ihn auch dort gesehen hätte, was sie bejaht. Also lügt er sie an, dass er genau den gleichen Blick in die Zukunft hatte. Zoey schlägt vor, den 29. April 2010 als Termin für ihre Hochzeit tatsächlich zu übernehmen, Demetri ist jedoch überhaupt nicht begeistert.

In München angekommen treffen sich Mark und Janis mit Rudolf Geyer. Sie erfahren, dass er ein Anhänger der Nazis war und wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Geyer erkennt Mark sofort wieder. Mark fragt ihn nach den 137 Sekunden, doch Geyer will für seine Antworten eine Gegenleistung: vollkommene Immunität und die Rückkehr in die USA, wo er einst gelebt hatte. Mark und Janis diskutieren später darüber, wie sie mit Geyer verfahren wollen. Janis will sich nicht auf Geyers Spielchen einlassen, während Mark glaubt, dass die Menschheit Antworten verdient hat, auch wenn sie dadurch einen Mörder wieder auf freien Fuß bringen.

Olivia trifft sich derweil mit Stanfords Frau Felicia, die ihr erzählt, dass sie in ihrer Vision einen Jungen gesehen hat, der sie Mom nannte und in das Zimmer ihres erwachsenen Sohnes gezogen ist. Sie glaubt, dass etwas Größeres hinter den Visionen steckt als nur purer Zufall, was Olivia zum Nachdenken bringt.

Geyers Anwalt bietet Mark an, zunächst einige Details aus dessen Flashforward bestätigen zu lassen, um so sicher zu gehen, dass Geyer sie nicht betrügt. Dann möchten sie eine vollständige Begnadigung, bevor Geyer den Rest seiner Informationen preisgibt. Mark lässt sich darauf ein. Geyer beginnt über Kabbalah zu sprechen und entgegnet, dass im Hebräischen das Wort für Kabbalah einen bestimmten Zahlenwert hat, der sich auf genau 137 addiert. Mark wird angesichts der weithergeholten Theorie wütend und gibt ihm eine Minute, ihnen etwas Handfestes zu liefern. Geyer hat jedoch keine Bedenken, da er in seiner Vision gesehen hat, dass er zurück in die USA geflogen ist, aufgrund der Info, die er Mark gegeben hat. Er erzählt Mark, dass er am Flughafen auf einen Mann von der Einwanderungsbehörde namens Jerome Murphy getroffen ist.

Nach dem Treffen bittet Aaron Mark telefonisch um den Gefallen, eine Exhumierung von Tracys Leiche zu genehmigen, auch wenn Kate die Papiere nicht unterschrieben hat. Auch wenn Mark Bedenken hat, stimmt er dennoch zu, seinem Sponsor zu helfen.

Demetri versucht schließlich, besagten Jerome Murphy zu finden und erfährt, dass dieser noch nicht bei der Einwanderungsbehörde arbeitet. Also sucht er ihn Zuhause auf. Murphy bestätigt Geyers Flashforward bis ins letzte Detail. Beim Verlassen des Hauses stößt Demetri versehentlich eine Bong um. Murphy bittet Demetri, über die Straftat hinweg zu sehen, da sonst seine Zukunft, die er gesehen hat, nicht passieren würde und er froh war zu sehen, dass er endlich sein Leben in den Griff bekommt. Demetri zögert kurz, entschließt sich jedoch dazu, Murphy nicht zu verhaften.

Während sie auf Demetris Anruf warten, diskutieren Mark und Janis darüber, wie weit Mark bereit ist zu gehen, um hinter das Geheimnis des globalen Blackouts zu gelangen. Mark gibt zu, die treibende Kraft hinter der Ermittlung zu sein und Janis warnt ihn, dass es Grenzen für sie geben müsste. Dann klingelt das Telefon und Stanford berichtet, dass Geyer die Wahrheit gesagt hat.

Unterdessen wird Tracys Leichnam exhumiert - immer wieder sieht Aaron Bilder von Tracy vor sich, wie sie sich an ihn wendet, verletzt und nach Hilfe suchend. Demetri erfährt derweil, dass der Telefonanruf absichtlich verschleiert wurde und von irgendwo an der Ostküste stammte. Mehr war nicht zu erfahren.

Mark trifft sich schließlich wieder mit Geyer und lässt sich auf den Deal ein. Geyer erzählt, dass er nach dem Blackout aus dem Fenster gesehen hat. Was ihm auffiel, war, dass mehrere Dutzend Krähen tot auf dem Gefängnishof lagen. Er gibt zu, dass dies nichts mit den 137 Sekunden zu tun hat und er sie hereingelegt hat. Mark ist wütend, dass er sich auf so etwas eingelassen hat, doch Geyer entgegnet, dass er weiß, dass die Information über die Krähen noch wichtig werden wird. Dann übergibt er Mark ein Vogelbuch.

Als Mark nach Hause zurückkehrt, ist Olivia bereits eingeschlafen. Er weckt sie sanft und ärgert sich über Geyer. Olivia beruhigt ihn etwas und entgegnet, dass sie im Hier und Jetzt leben sollten. Dann beginnen sie sich zu küssen. Unterdessen sucht Aaron Kate auf und teilt ihr mit, dass sie recht hatte. Der DNA-Abgleich des Leichnams in Tracys Grab hat ergeben, dass es tatsächlich ihre Überreste waren. Er hat sich getäuscht - Tracy ist wirklich tot. Kate umarmt ihn und versucht ihn zu trösten.

Am nächsten Tag findet der Trauergottesdienst für die bei dem Blackout getöteten FBI-Agenten statt. Stanford hält eine bewegende Rede und Felicia sieht dabei den Jungen in der ersten Reihe sitzen, den sie in ihrer Vision gesehen hat.

Auf der anschließenden Trauerfeier setzen Demetri und Zoey ihren Hochzeitstag fest: der 29. April 2010 soll es werden. Mark hat derweil eine Idee und zieht sich mit Janis zurück. Ihm geht die Theorie wegen der Krähen nicht aus dem Kopf. Sie recherchieren etwas und erfahren, dass weltweit etliche Krähen verstorben sind, was deren Population enorm dezimiert hat. Mark bittet Janis, nachzuforschen, ob es so etwas ähnliches schon einmal gegeben hat. Tatsächlich findet Janis ein ähnliches Ereignis: In einer Region in Somalia starb 1991 ebenfalls eine große Anzahl an Krähen. In der Akte steht, dass damals CDC-Ärzte nach Somalia reisen wollten, da in diesem Zusammenhang etliche Bewohner des Landstriches über einen kollektiven Bewusstseinsverlust geklagt hatten. Mark stellt fest, dass sie sich nicht nur darauf konzentrieren müssen, ob der Blackout sich wiederholen könnte, sondern sie sich nun auch noch fragen müssen, ob so etwas schon einmal vorgekommen ist.

1991 in Somalia: Ein Junge beobachtet beim Ziegenhüten, wie eine enorme Menge Krähen sich auf einen Berg hinbewegt und dann plötzlich vom Himmel fällt. Der Junge begibt sich in Richtung dieses Berges und sieht schließlich eine Stadt mit einem riesigen Turm, der sich hunderte Meter weit in den Himmel erhebt.

Melanie Wolff - myFanbase


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