Bewertung: 7
Steven Quale

Final Destination 5

Death Doesn't Like to be Cheated.

Foto: Copyright: 2011 Warner Bros. Ent.
© 2011 Warner Bros. Ent.

Inhalt

Sam (Nicholas D'Agosto) und einige seiner Freunde und Kollegen überqueren mit dem Bus eine Brücke, als den jungen Mann plötzlich eine Vision ereilt. Er sieht wie die Brücke einstürzt und alle Menschen darauf tötet. Er schafft es, einige seiner Freunde zu retten, doch ist der Überlebenskampf noch lange nicht zu Ende, denn die Gruppe war dazu bestimmt zu sterben. Nun holt sich der Tod einen nach dem anderen. Sam und seinen Freunden bleibt nur wenig Zeit die Pläne des Todes zu durchkreuzen...

Kritik

Nach dem gelungenen ersten Teil, dem noch stärkeren zweiten Teil, dem amüsanten dritten Teil und dem etwas schwächeren vierten Teil kommt nun der fünfte Teil von "Final Destination" in die Kinos, der wieder mehr Wert auf Suspense und eine düstere Atmosphäre legt und getreu dem Motto "Back to the Roots", mehr an die ersten beiden Teile anlehnt und den Comedy-Anteil, der in den letzten beiden Teilen dominierte, eher gering hält.

Das ist dem Film auf jeden Fall positiv anzurechnen, konnte man die Horrorreihe die letzten Jahre doch nicht mehr wirklich ernst nehmen und sah den Film doch eher nur als Unterhaltungsfilm, statt als Horrorfilm. Doch hier legte man wirklich wieder Wert darauf das auch Spannung aufkommt, was schon bei der Eröffnungsszene der Fall ist, die alle bisherigen Katastrophen deutlich in den Schatten stellt. Nur der Highway-Crash aus Teil 2 kann da noch einigermaßen mithalten. Und auch die folgenden Todesszenen können wieder mit ihrer Originalität überzeugen, doch nicht nur das, diesmal krallt man sich auch an seinen Sitz fest, denn die Musik vor den Szenen erzeugt eine ernorme Anspannung, sei es bei der Szene im Trainingsraum oder bei der Augenlaseroperation, die gewaltig schief läuft.

Zwar verzichtet man größtenteils auf große Action und Explosionen, doch das ist eher ein Pluspunkt, denn manche Todesarten wirken durchaus realistisch, wenn auch mal wieder sehr makaber. Und auch Blut spritzt wieder in alle Richtungen, wie man es von der Filmreihe gewohnt ist. Da werden Knochen gebrochen, Augen fliegen umher, Haken kommen zum Einsatz und auch sonst versucht der Tod mit allen Mitteln die Überlebenden ins Grab zu bringen. Diesmal können sich die Charaktere sogar untereinander nicht trauen, was nochmal zusätzlich für Spannung und einem tollen Showdown sorgt.

Am vierten Teil störte mich, dass man sich nicht wirklich viel Zeit ließ und die Charaktere einfach, einer nach dem anderen, ums Leben kommen ließ, ohne dass diese wirklich wussten, was Sache ist und auch in keinerlei Zusammenhang zueinander standen. Diesmal ist das zum Glück anders, denn die Überlebenden sind nicht nur Kollegen, sondern werden auch von einem Detektiv verdächtigt, etwas mit den Todesfällen zutun zu haben und bekommen zudem Informationen von Tony Todd's Charakter, der wieder auftaucht und einem so in die Stimmung der ersten beiden Teile versetzt. Somit leistet man hier um einiges mehr Charakterarbeit, was dem Film nur gut tut.

Die Darsteller sind alle sehr solide und können weitesgehend überzeugen, sind die Dialoge doch diesmal nicht ganz so dämlich. Und auch bei den Charakteren gibt es keine wirklichen Hasscharaktere, auch wenn einer, mit seiner Art, schon ziemlich die Nerven des Zuschauers strapaziert. Nicht nur Tony Todd erinnert an den ersten Teil der Reihe, auch das Ende, das ich hier nicht vorwegnehmen will. Der Twist ist jedenfalls durchaus gelungen und wird "Final Destination"-Fans sicher gefallen.

Fazit

Durch mehr Spannung und weniger Comedy spielt "Final Destination 5" in einer Liga mit den ersten beiden Teilen. Zu verdanken ist das zudem auch der Rückkehr von Tony Todd und dem überraschenden Ende, das die Reihe auch abschließen könnte. Die Todesszenen sind wie gewohnt einfallsreich und blutig und der Brückeneinstürz stellt alle bisherigen Katastrophen in den Schatten. Somit bleibt nur noch eins zusagen: Der Tod hat wieder mal erfolgreich zugeschlagen!

Kevin Dave Surauf - myFanbase
18.08.2011

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