Bewertung: 6
David R. Ellis

Final Destination: Death Trip

Rest in Pieces

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Inhalt

Bei einem Autorennen hat Nick (Bobby Campo) eine fürchterliche Vision und schafft es dadurch, mehreren Leuten das Leben zu retten. Er und seine Freunde glauben, dem Tod entkommen zu sein, doch kurz darauf sterben einige der Überlebenden auf mysteriöse Weise und Nick plagen erneut Visionen, in denen er sieht, wie der nächste stirbt. Nick versucht den Tod zu überlisten - bevor auch ihn dasselbe Schicksal ereilt.

Kritik

Neben "Saw" gehört "Final Destination" zu den erfolgreichsten Filmreihen im Horror-Genre, doch leider ist es bei diesen Filmen auch so üblich, das sie von Teil zu Teil schlechter werden, da irgendwann einfach die Ideen ausgehen und sich alles immer und immer zu wiederholen scheint. Die ersten drei Teile haben mich jedoch mehr oder weniger überzeugt, was ich vom vierten Teil nicht unbedingt behaupten kann.

Es ist einfach nichts Neues mehr, das war es beim zweiten und dritten Teil zwar auch nicht, aber die haben mir wesentlich besser gefallen. Beim vierten Teil ging mir irgendwie alles zu schnell. Der große Unfall passiert, die Überlebenden finden heraus, dass der Tod hinter ihnen her ist und die einen glauben daran, die anderen nicht. Die Darsteller leiern ihren Text herunter, zwischendurch stirbt jemand auf brutale Weise und nach 80 Minuten ist auch schon wieder alles vorbei. Und das alles passiert total vorhersehbar, während es bei den vorherigen Teilen wenigstens noch die ein oder andere Überraschung gab. Die Todesszenen sind natürlich wieder ziemlich spektakulär, skurril und sehr blutig und das macht den Film einfach aus, weshalb man über so manches hinweg sieht, was der Film falsch macht. Auch eine Prise Humor darf nicht fehlen und die 3D-Effekte machen natürlich ebenfalls so einiges wett.

Spannung kommt anfangs gar keine auf, erst als Lori und Nick versuchen ihre Freunde zu retten, fiebert man ein wenig mit, auch wenn man hier ebenfalls bereits ahnt, wie es ausgeht. Nicks Visionen fand ich auch nicht gerade berauschend, da hat mir die Idee aus Teil 3, mit den Hinweisen auf den Fotos, wesentlich besser gefallen. Außerdem schienen die Überlebenden in den bisherigen Teilen immer irgendwie in Verbindung zu stehen, doch das ist hier nicht der Fall.

Der Großteil vom Cast ist bestenfalls mittelmäßig. Zwar erkennt man bei manchen Darstellern durchaus Talent, jedoch sind diese total unterfordert, was mich bei diesem Drehbuch auch nicht wundert. Die Dialoge sind hölzern und die Charaktere bleiben blass und austauschbar, doch auch darauf legt man bei "Final Destination 4" einfach keinen Wert, denn bei diesem Film geht es einfach nur darum, unterhalten zuwerden.

Fazit

Der vierte Teil lebt von den 3D-Effekten und bietet wieder einige spektakuläre Todesszenen, doch es fehlt an Spannung, guten Darstellern und neuen Ideen. Ohne die 3D-Effekte wäre "Final Destination 4" einfach nur ein mittelmäßiger Teenie-Slasher.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
30.08.2009

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