Bewertung: 6
James Wong

Final Destination

Wenn du keine Angst hast, bist du bereits tot.

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Inhalt

Eine Schulklasse soll eine Klassenfahrt nach Paris machen. Als Alex (Devon Sawa) kurz vor dem Start des Flugzeuges die erschreckende Vision bekommt, dass das Flugzeug explodiert, reagiert er panisch und will, dass seine Klassenkameraden aus der Maschine steigen. Er wird vom Flugpersonal wegen der Panikmache aus dem Flugzeug verwiesen. Einige Schüler und eine Lehrerin gehen mit ihm. Sie wollen dann mit dem nächsten Flieger nachkommen, wenn sich Alex beruhigt hat. Diejenigen, die Alex begleitet haben, versuchen herauszufinden, was die genaue Ursache für seine Panikattacke war. Plötzlich müssen alle durch die Panoramascheibe mit ansehen, wie das Flugzeug mit den Klassenkameraden tatsächlich explodiert. Alle stehen unter Schock und distanzieren sich zunächst von Alex.

Nach einiger Zeit stirbt einer nach dem anderen der Überlebenden des Fluges 180 und Alex wird zum Hauptverdächtigen. Alex versucht, den Tod zu überlisten, indem er die anderen warnt, doch so macht er nur noch mehr das FBI auf sich aufmerksam. Schließlich kommen die Ursachen des Flugzeugabsturzes an die Öffentlichkeit und plötzlich erkennt Alex die Zusammenhänge. Als nur noch Alex, Clear Rivers (Ali Larter) und Carter Horton (Kerr Smith) am Leben sind, glauben sie, sie hätten dem Tod einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Kritik

Der Film wirkte auf mich teils interessant und sehr gut gemacht, dann allerdings doch sehr übertrieben von den Machern umgesetzt. Spannend war der Film schon, das möchte ich gar nicht abstreiten. Man bleibt bis zum Schluss am Film "heften", weil man das Ende schon wissen möchte. Doch die Spannung hält auch nur bis zum ersten Todesfall, denn danach war fast alles vorhersehbar, denn die Musik verrät einem alles, was total fies für einen Horrorfilm ist. Der Zuschauer weiß im Vorfeld schon, wann der Nächste stirbt bzw. dass jemand dran glauben muss, nur nicht wer. Die Filmmacher hätten mehr auf Überraschungs- und Schockmomente setzen sollen.

Zu den Schauspielern möchte ich sagen, dass ich nicht weiß, ob es immer sinnvoll ist, sich an Serienschauspieler zu halten. Überzeugen konnten mich ihre Leistungen nicht. Gerade mal die von Devon Sawa und Ali Larter waren gut, die anderen Darstellungen fand ich schon wieder übertrieben. Aber auch das ist Ansichtssache. Vor allem Larter gefiel mir, obwohl sie anfangs doch sehr im Hintergrund mitwirkte. Das machte es wohl auch aus. Sie entwickelte sich während des Films immer mehr zu einer der Hauptfiguren. Das fand ich echt toll.

Zuerst dachte ich, dass dieser Film keine Fortsetzung braucht, war dann doch froh, dass noch zwei Teile erschienen, von denen mir der zweite mehr als der dritte gefiel, da er sachlicher und auch detaillierter in seinen schockierenden Momenten war. Die Ideen wurden auch besser umgesetzt.

Fazit

Ein guter Horrorfilm, dessen Fortsetzung allerdings besser war. Doch man muss diesen Film sehen, um "Final Destination 2" zu verstehen.

Dana Greve - myFanbase
09.09.2007

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