Bewertung: 6
James Wong

Final Destination 3

Alle guten Dinge sind drei. Nach "Final Destination" (2000) und "Final Destination 2" (2003) schlägt der Tod nun ein drittes Mal zu und macht in "Final Destination 3" wieder Jagd auf Teenager

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Inhalt

Zusammen mit ihren Freunden feiert Wendy Christenson (Mary Elizabeth Winstead) ihren Highschoolabschluss in einem Vergnügungspark und schießt dabei fleißig Fotos für das Jahrbuch. Als die Kids eine besonders spektakuläre Achterbahn besteigen, hat Wendy eine schreckliche Vision, in der sie sieht, wie die Achterbahn abstürzt und alle Fahrgäste in den Tod reißt.

Panisch verlässt Wendy mit einigen anderen Kids die Achterbahn und sieht von außen zu, wie sich das Unglück tatsächlich ereignet.

Bald erkennen Wendy und ihr Bekannter Kevin (Ryan Merriman), dass der Tod es nun auf alle Überlebenden abgesehen hat, die ohne Wendys Eingreifen bei dem Unglück gestorben wären. Diese Überlebenden sind, neben Wendy und Kevin, die eitlen Girlies Ashley und Ashlyn (Chelan Simmons und Crystal Lowe), das Außenseiterpärchen Ian und Erin (Kris Lemche und Alexz Johnson), der Sonderling Frankie (Sam Easton) und der Sportler Lewis (Texas Battle).

Bei ihrem Vorhaben, die Pläne des Todes zu durchkreuzen, lassen sich Wendy und Kevin von den Fotos anleiten, die Wendy von allen Kids geschossen hat und die Hinweise auf die Todesarten geben. Doch der fast aussichtslose Kampf gegen den grausamen Tod ist nicht das einzige Problem der beiden Freunde: sie kennen die Identität von zwei weiteren Überlebenden nicht und müssen diese beiden dringend aufspüren.

Kritik

Im ersten Teil war es ein Flugzeugabsturz, im zweiten Teil ein Autounfall und nun ist es ein Achterbahnunglück. Das Schema ist immer das Gleiche:

Jemand hat eine Vision von der Katastrophe und rettet auf diese Weise eine beliebige Anzahl von Menschen, die danach vom unnachgiebigen Tod verfolgt werden. Das einzige, worin sich alle drei "Final Destination"-Filme unterscheiden, sind die jeweiligen Todesarten - und die sind im dritten Teil grausamer denn je.

Die Macher haben sich die größte Mühe gegeben, ihre Filmcharaktere so blutig und bizarr wie nur möglich dahinscheiden zu lassen. Für die Zuschauer ist das über weite Strecken recht unterhaltsam, man sollte aber nicht gerade zart besaitet sein. Auf eine ironische Weise kann man den Film sogar als "kopflastig" bezeichnen, denn die meisten der Charaktere verlieren auf die eine oder andere Art ihr Haupt.

Auf Logik wird bei "Final Destination 3" jedoch überhaupt keinen Wert gelegt. Bei genauerer Betrachtung hätte sich das Achterbahnunglück nach Wendys Vision und dem Ausstieg eines bestimmten Fahrgastes gar nicht mehr ereignen dürfen und eine wirkliche Verbindung zwischen "Final Destination 3" und seinen beiden Vorgängern existiert auch nicht. Zwar werden die Ereignisse aus den ersten beiden Teilen kurz erwähnt, doch wirkt dies eher alibimäßig und beantwortet keine Fragen.

Fazit

Es lässt sich festhalten, dass "Final Destination 3" ein anspruchsloser, aber durchaus unterhaltsamer Horrorfilm ist, der allen, die schon die ersten beiden Teile mochten, sicher gefallen wird.

Maret Hosemann - myFanbase
02.05.2006

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