Bewertung: 8
David R. Ellis

Final Destination 2

Es ist genau ein Jahr her, dass Clear Rivers den Flugzeugabsturz, den ihr Freund vorausgesehen hat, als einzige überlebte und schon fängt es wieder an...

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Inhalt

Kimberly (A.J. Cook) ist gemeinsam mit ihren Freunden auf dem Weg in den Urlaub, als sie plötzlich auf dem Highway eine schreckliche Vision von einer Massenkarambolage bekommt. Sie reagiert panisch und blockiert die Auffahrt, um alle zu retten. Schließlich muss Kimberly dann doch mit ansehen, wie es tatsächlich zu einer Massenkarambolage kommt. Nur sie und ein paar andere Autofahrer überleben diese Katastrophe.

Es zeigt sich allerdings schnell, dass der Tod sich nicht überlisten lässt und deshalb sucht Kimberly Clear Rivers (Ali Larter) auf. Clear überlebte die Katastrophe des Fluges 180 vor einem Jahr. Nach langem Zögern hilft sie Kimberly und den anderen und gemeinsam versuchen sie, dem Tod zu entkommen. Sie erfahren, dass sie den Tod nur besiegen können, wenn ein "neues Leben" geschaffen wird. Officer Burke (Michael Landes) erfährt, dass die schwangere Isabella ebenfalls der Karambolage entkam und als diese ihr Kind zur Welt bringt, glauben alle, dem Tod entkommen zu sein. Es stellt sich aber heraus, dass Isabella die Karambolage sowieso überlebt hätte. Schließlich fährt Kimberly mit einem Krankenwagen in einen See und droht zu ertrinken. Erst als Burke und eine Ärztin sie retten, scheint der Tod besiegt zu sein.

Kritik

Eines vorab: Diese Fortsetzung toppte selbst den Vorgänger und das kommt selten vor. Ich war völlig verblüfft. Die Filmmacher haben es geschafft, Ironie und verdammt schreckliche Szenen zu verbinden, ohne dass es dem Film beeinträchtigte. Nein, er wurde dadurch sogar noch reizvoller. Im Gegensatz zu "Final Destination" waren die ekelhaften Szenen ausgebauter und man legte sehr viel Wert auf das Detail. Es waren mehr Horrorszenen zu sehen; Szenen, die mir manchmal bis ins Mark gingen.

Ich fand es klasse, dass Ali Larter, die bereits in "Final Destination" mitspielte und damals schon für den Film eine Bereicherung war, auch im zweiten Teil wieder von der Partie war. Meiner Meinung nach war sie im Film schon ein wahrer Freak, was das Thema Tod und wie man ihn täuschen kann, angeht. Die Darstellleistungen der Schauspieler halte ich für sehr gelungen, vor allem weil die Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können. Das machte "Final Destination 2" noch unterhaltsamer, aufschlussreicher und spannender. Des Weiteren eine klasse Umsetzung der Filmmacher, dass alle Beteiligten indirekt oder direkt mit den Opfern vor einem Jahr zu tun hatten und dass dieser Teil verhältnismäßig spät im Film diskutiert wurde; dadurch wurde es erneut dramatischer.

Das Ende hielt ich allerdings für überflüssig. Ja, man hätte ein anderes auswählen können, da es an Bedeutung verliert. Ein Ende mit offenen Fragen und keines, das überstürzt mit solch einer Szene endet, wäre für mich persönlich angebrachter gewesen für diese Fortsetzung.

Fazit

Eine super Fortsetzung, die meiner Meinung nach "Final Destination" sogar noch in den Schatten stellt.

Dana Greve - myFanbase
21.06.2004

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