Episode: #7.05 Wer qualifiziert sich für das vierte Gebot?

Cuddy bittet House darum, Rachel zu babysitten, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Unterdessen hat Taub den Auftrag bekommen, eine neue Ärztin zu engagieren, und trifft in einem Fall um ein krankes Neugeborenes auf eine perfekte Kandidatin.

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Foto: Hugh Laurie, Dr. House - Copyright: 2010 Fox Broadcasting Co.; Justin Stephens/FOX
Hugh Laurie, Dr. House
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House übernimmt den Fall eines acht Stunden alten Babys, das Probleme mit der Leber und der Lunge hat, wird dann jedoch von Cuddy zum Babysitten von Rachel verdonnert, weil sie lange arbeiten muss und der eigentliche Babysitter abgesprungen ist. Unterdessen weist er Foreman an, eine neue Ärztin für ihr Team zu engagieren, und Foreman freut sich, dass House endlich auf ihn zugegangen ist.

House fühlt sich in Cuddys Wohnung eigentlich ganz wohl, bis Rachel aus ihrem Bett kommt und sich weigert, zu schlafen. Kurzerhand ruft House Wilson an und lädt ihn zu sich ein.

Foreman hat derweil eine neue Ärztin gefunden, die House jedoch sofort wieder feuert. Dann verlangt er von Taub, jemand neues zu finden, den er vielleicht auch behalten wird, sollte sich Taub oder sein Schützling als würdig erweisen.

Das Team hat herausgefunden, dass mehrere verstopfte Gallengänge die Ursache für die Leberprobleme des Neugeborenen sind. House will, dass die Kleine operiert wird, auch wenn dies sehr riskant ist. Als Wilson schließlich zu Cuddys Haus kommt, erkennt, er, dass House ihn als Babysitter haben will, während er selbst die Flucht ergreift, doch dieses Mal will Wilson ihm nicht helfen. Beide verlassen das Haus, sicher, dass der andere gleich zurückkehren wird. Die beiden erkennen schließlich, dass für beide viel auf dem Spiel steht - Rachel für Wilson und Sex mit Cuddy für House - so dass sie beschließen, beide auf Rachel aufzupassen. Die hat inzwischen das gesamte Wohnzimmer auf den Kopf gestellt und hat das Wechselgeld vom Chinesen geschluckt.

Das Team versucht das Neugeborene zu operieren, scheitert jedoch an dem Blutdruck, der ständig in den Keller geht. Foreman schlägt daraufhin eine medikamentöse Behandlung vor und da er House nicht erreicht, ordnet er sie kurzerhand selbst an.

Wilson und House haben aufgeräumt und das Wechselgeld nachgezählt. Es fehlen 10 Cent. Als Cuddy nach Hause kommt, verlangt Wilson von House, dass er Cuddy die Wahrheit sagt, ergreift selbst jedoch die Flucht durchs Fenster.

Foreman ist derweil begeistert von der jungen Kinderärztin, die ihnen bei dem Fall hilft, und will sie für das Team engagieren. Dr. Cheng ist mehr als begeistert und sagt sofort zu. Unterdessen hat House über Nacht kein Auge zugemacht und springt sofort auf, als Rachel aufwacht. Peinlich genau untersucht er ihre Ausscheidungen und wird dabei von Cuddy erwischt, die das Ganze etwas skeptisch mitansieht.

Schließlich telefoniert House mit seinem Team und erfährt, dass sie nicht operieren konnten, sondern eine medikamentöse Therapie eingeleitet haben. House glaubt nicht, dass sie damit das Problem gelöst haben, und soll damit auch Recht behalten. Nur kurze Zeit später beginnt das Baby wieder zu bluten.

Wilson und House bringen Rachel schließlich ins Krankenhaus, um sie dort zu untersuchen. Tatsächlich sehen sie die Münze im Ultraschall und beschließen, Rachel eine Abführmittel zu geben, damit sich das Problem bald erledigt hat. Derweil hat House eine Eingebung und glaubt, dass eine direkte Bluttransfusion von Mutter Abbey zu ihrer Tochter der Kleinen helfen könnte. Tatsächlich geht es ihr besser, House hat jedoch keine Ahnung warum.

House spricht mit Dr. Cheng, die schließlich vorschlägt, das Blut von jemand anderem der kleinen Patientin zu transfundieren. Taub bietet sich an, doch sein Blut hilft der Kleinen nicht, woraus er schließt, dass sie eine Infektion haben muss und die Antikörper der Mutter geholfen hatten.

House schafft es schließlich, Cuddy mehr Arbeit zu verschaffen, so dass sie den ganzen Abend nicht zu Hause sein wird und er Rachel im Auge behalten kann. Derweil finden Foreman und Taub heraus, dass ihre kleine Patientin anscheinend Krebs hat, der ihr von ihrer Mutter übertragen worden sein könnte. Tatsächlich findet Taub einen Herd auf Abbeys Hand.

House bespricht sich schließlich mit dem Team und will nun herausfinden, gegen was der Körper von Abbey wirklich kämpft. Denn auch wenn es ihr gut zu gehen scheint, muss sie Krebs bereits in einem fortgeschrittenen Stadium haben, sonst hätte er nicht metastasieren und auf das Baby übertragen werden können.

Bei der Untersuchung der Mutter fällt den Ärzten schließlich auf, dass Abbey auch auf ihrer Lunge Schatten hat, sie leidet also auch noch unter Lungenkrebs. Das Team will sofort eine Behandlung einleiten, doch Abby will erst die Chemo starten, wenn der Krebs ihres Babys Kayla geheilt ist, auch wenn dies gefährlich für sie selbst werden könnte. Immerhin haben die Ärzte herausgefunden, dass Kaylas Krebs durch die Antikörper in Abbeys Blut schon zu 15% zurückgegangen ist und in neun Tagen verschwunden sein könnte.

House fällt plötzlich ein, dass er beim Chinesen damals noch etwas extra bestellt hatte, was sie allerdings vergessen hatten einzupacken. Er hat also mehr bezahlt, so dass Rachel das Geldstück gar nicht gegessen haben kann. Was sie im Ultraschall sahen, war also nur ein Lufttasche, wie sie im Darm öfter einmal vorkommt. Erleichtert sinken die beiden Männer auf die Couch.

Nur wenige Stunden später verstirbt Abbey an einer Embolie. Die Ärzte konnten ihr gerade noch genug Blut entnehmen, so dass sie Kayla behandeln können. Taub bespricht dies alles mit Dr. Cheng und bietet ihr den Job im Team an, doch Dr. Cheng schlägt ihn aus. Sie kommt mit Taub selbst nicht zurecht, der ihr zu wenig Rückgrat hat.

In der Nacht beginnt Rachel zu jammern. Als Cuddy nach ihr sieht, bemerkt sie, dass sie in die Windeln gemacht hat und findet dort ein 10-Cent-Stück. Verwundert fragt Cuddy, wie Rachel es geschafft hat, das Geldstück zu essen, und die Kleine sagt nur ein Wort: House. House bekommt dies übers Babyfon mit und ist entsetzt.

Melanie Wolff - myFanbase


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Enddiagnose

Melanom (Mutter und Kind), unterdrückt durch die immunstimulierende Wirkung eines Lungenkrebses (Mutter).