Episode: #3.01 Einer gegen alle

Nachdem sich House von seinen Schussverletzungen erholt hat, arbeitet er fieberhaft an zwei Fällen gleichzeitig: An dem eines gelähmten Mannes, welcher mit seinem Rollstuhl in einen Swimming Pool gefahren ist, und an dem einer Frau, die sich nach ihrer Yoga-Stunde plötzlich nicht mehr bewegen kann.

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Foto: Dr. House - Copyright: 2006 Fox Broadcasting Co.; Andrew MacPherson/FOX
Dr. House
© 2006 Fox Broadcasting Co.; Andrew MacPherson/FOX

House hat sich von dem Attentat gut erholt und joggt gleich an seinem ersten Arbeitstag zum Krankenhaus. Das Ketamin, das er von Cuddy injiziert bekommen hatte, hat seinen Dienst anscheinend erfüllt – House ist schmerzfrei und kann sein Bein wieder voll belasten.

Wilson und Cuddy wollen House den Wiedereinstieg in den Krankenhausalltag etwas versüßen und betrauen ihn gleich mit zwei Fällen. Der erste Fall dreht sich um eine junge Frau, Caren, die sich nach einer komplizierten Yoga-Übung plötzlich nicht mehr bewegen kann und einen Mann, Richard, der seinen Rollstuhl in einen Pool gefahren hat.

House vermutet zunächst, dass Caren die Lähmung nur vorgetäuscht hat, da sie sich plötzlich bewegen kann, als House ihr ein Feuerzeug an die Fußsohlen hält. Er will sie nach Hause schicken, als sie plötzlich Schwierigkeiten mit dem Atmen bekommt. House glaubt, dass sie auch dieses Symptom wieder nur vorgibt, erkennt jedoch, dass das Problem weit schwerwiegender ist als gedacht – Blut hat sich um ihr Herz herum gesammelt. Er kann ihr nur helfen, indem er das Blut mit einer Spritze, die er ihr direkt in die Brust steckt, absaugt. Er vermutet, dass ein Krebsgeschwür dafür verantwortlich ist und will eine explorative Operation an ihrer Wirbelsäule durchführen.

Anschließend kümmert sich House um Richard, der seit über acht Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist. Cameron bleibt nicht verborgen, dass House sich plötzlich um die Menschen zu kümmern scheint und sich sogar mit den Angehörigen des Patienten unterhält und ihnen Mut macht. House will jedoch schnell das Thema wechseln und lädt sie zum Essen ein, was sie ablehnt. House glaubt auch den Grund zu kennen – jetzt wo er gesund ist, ist er nicht mehr interessant für sie. Cameron entgegnet scharf, dass er nicht gesund ist.

Kurz bevor die explorative Operation an Caren beginnen soll, entdeckt House plötzlich, dass ihre Zehennägel sich verfärbt haben. Er verhindert die nunmehr unnötige Operation und erklärt, dass die Patientin an Skorbut leidet – akuter Vitamin C - Mangel. Mit Orangensaft kann der Patientin geholfen werden und sie kann kurze Zeit später das Krankenhaus verlassen.

House will auch Richard wieder nach Hause schicken, da er glaubt, nun nichts mehr für ihn tun zu können. Durch eine Operation konnte er ihm zwar die Schmerzen nehmen, die ihn quälten, doch ansonsten ist House machtlos. Nach einer Gehirnoperation wurde Richard ein Pflegefall, seine Frau blieb jedoch ständig an seiner Seite. Erst als House bemerkt, dass Richard noch bei vollem Bewusstsein ist und zu sprechen versucht, beschließt er, die Krankengeschichte von ihm weiter zu durchleuchten.

Während sein Team die Anamnese von Richard durchgeht, verbringt House den Nachmittag mit Wilson beim Skateboarden. In einem von Wilson unbemerkten Moment spürt House plötzlich wieder starke Schmerzen in seinem Bein.

House will einige Tests an Richard durchführen, doch niemand scheint zu glauben, dass man ihm noch irgendwie helfen könnte. Deshalb will Cuddy den Patienten am nächsten Tag entlassen. House kann nichts gegen die Entscheidung seiner Chefin einwenden.

House erzählt Wilson derweil von dem Schmerz in seinem Bein. Er möchte, das Wilson ihm Vicodin verschreibt, doch der weigert sich und glaubt vielmehr, dass man dem Bein nach der OP noch etwas Zeit geben müsste. Vor allem müsse House versuchen, das Bein nicht zu stark zu belasten.

Auch nach Feierabend lässt Richards Fall House nicht los. Während er über das Universitätsgelände joggt, kommt ihm plötzlich eine Idee. Er geht zu Cuddy, weckt sie unsanft auf und erklärt ihr durch das Schlafzimmerfenster, dass Richard an der Addison Krankheit leidet. Cortison wurde ihm helfen – er könnte wieder gehen und sprechen. Cuddy jedoch glaubt, dass House seinen Einfall nicht auf medizinische Gründe stützt, sondern nur den Fall interessanter machen will und verweigert die Behandlung.

Am nächsten Tag injiziert sie Richard dennoch das Cortisol und Houses Theorie scheint sich zu bestätigen. Richard kann sich plötzlich wieder bewegen und sogar für einige unbeholfene Schritte den Rollstuhl verlassen. Cuddy will House Bescheid geben, doch wird von Wilson gebeten, dies zu unterlassen. Er denkt, dass es wichtig ist, dass House auch einmal ein "Nein" zu akzeptieren lernt.

House gesteht Wilson später, dass Cuddy vielleicht recht hatte. Seine Diagnose stützte sich nur auf einen Verdacht. Als er später alleine in seinem Büro vor sich hin grübelt, hat er sehr mit sich selbst zu kämpfen. Dann steht er auf und bricht in Wilsons Büro ein. Er verschreibt sich selbst Vicodin.

Melanie Brandt - myFanbase


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