Episode: #5.12 Im Pudding liegt die Wahrheit

Die Regierung lässt das Jeffersonian schließen, damit Brennan und ihr Team sich auf die Aufklärung eines geheimen Todesfalls konzentrieren können. Nach und nach vermutet das Team, dass sie einen der bekanntesten Präsidentenmorde der Geschichte aufklären sollen. Booths Boss hilft ihm, ins Labor einzubrechen, um die Hintergründe der mysteriösen Untersuchung zu ermitteln. Indessen sorgt Cam sich, dass Michelle ihr etwas verheimlicht.

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Foto: Tamara Taylor, Bones - Copyright: 2009 Fox Broadcasting Co.; Brian Bowen Smith/FOX
Tamara Taylor, Bones
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Brennan hält Booth für schizophren, als er angeblich in einer Pizza ein Muster von Michael Jackson erkennt. Nur langsam begreift sie, was Booth damit meint, hat aber zu viel um die Ohren. Booth geht darauf ins Wochenende. Anschließend sorgt ein Schwangerschaftstest für Unruhe im Jeffersonian Institut. Cam, die diesen Test auf der Toilette gefunden hat, sorgt sich um ihre Adoptivtochter Michelle, dass sie schwanger sein könnte, und befragt deshalb ihre Kolleginnen. Brennan zieht in Erwägung, dass Angela schwanger sein könnte, worauf Cam diese, ohne zu wissen, dass Hodgins anwesend ist, sie auf den Test anspricht, aber keine konkrete Antwort erhält. Cam ist niedergeschmettert, und Hodgins wundert sich über ihr fahriges Verhalten.

Beim Verlassen des Institutes wird Sweets von Agenten darin gehindert. Keiner darf das Gebäude mehr verlassen. Mr. White von der GSA (General Services Administration) teilt Cam mit, dass alle im Jeffersonian bleiben müssen, und übernimmt umgehend die Leitung. Seine Mitarbeiter sichern die Ausgänge, und White erklärt Brennan, die Regierung brauche Brennans Hilfe, um herauszufinden, wie jemand gestorben ist. Nach einer Drohung versucht er Sweets, Brennan und Cam zu beschwichtigen, gelingt ihm aber nicht. Sweets verzieht sich in eine Ecke und teilt Booth die Neuigkeiten mit. Die GSA kommt ihn unglaubwürdig vor, da sich diese Behörde im Grunde gar nicht mit Überresten beschäftigt. Booth verspricht, sich darum zu kümmern.

White ordnet währenddessen an, dass keine destruktiven Untersuchungen an den Knochen erlaubt sind. Brennan hält es für unmöglich, so die Todesursache herauszufinden, doch White besteht darauf und überlässt ihnen einen Koffer mit Proben, die sie untersuchen, aber ebenfalls nicht beschädigen dürfen. Während des Gesprächs wird ihm per SMS ausgerichtet, dass man Booth aufhalten konnte.

Dieser wird in der Tiefgarage von Whites Leuten festgehalten. Als White hinzukommt, verlangt Booth seine Marke, doch er verweigert ihm jegliche Auskunft. Booth lässt sich das nicht bieten und verlangt Zutritt zu seinen Leuten. Ihm ist längst klar, dass diese Aktion seit Langem geplant war und die Agenten gewartet haben, bis er nicht mehr im Jeffersonian war. Booth ruft anschließend Sweets an und teilt ihm mit, dass sie es mit ganz harten Typen zu tun haben, die meinen, sie wären unantastbar.

Brennan identifiziert das Opfer als einen Mann. Eine Verkrümmung eines Rückenwirbels lässt auf Knochenzerfall und -schwund vermuten. Sie findet ein Schraubenloch in einem Wirbel, die auf mehrere Operationen hindeutet. Cam hat vor, herauszufinden, wer das Opfer ist, was Brennan für keine gute Idee hält, aber Cam nicht davon abhält, es trotzdem zu tun. Als sich Brennan einen weiteren Knochen vornimmt, deutet Cam auf den Schädel und vermutet, dass der Tod durch eine stumpfe Gewalteinwirkung oder einen Schuss verschuldet wurde. Dann fällt Cam ein netzartiger Abdruck auf dem Schädel auf, und Hodgins nimmt den Koffer mit den Proben an sich. Cam kann sich wegen Michelle kaum auf die Arbeit konzentrieren. Brennan hat eine Idee, wie man die Knochen bestimmen kann, ohne sie zu zerstören. Sie steckt heimlich einen Knochen ein, um diesen mit anderen im Knochenlabor zu vergleichen. Als White sich ihr in den Weg stellt, sagt sie ihm, zu Cams und Hodgins Entsetzen, wohin sie geht.

Booth erhofft sich von seinem Boss Andrew Hacker Unterstützung. Der tut jedoch nichts dergleichen, außer sich umzuhören und Booth nicht daran aufzuhalten, ins Institut einzubrechen. Er glaubt Booth nicht, dass er sich um Brennan und die anderen Sorgen macht, sondern dass er ein Held sein möchte. Booth ruft erneut Sweets an, der ihm seine Beobachtungen mitteilt, im Wissen, dass die Gespräche von White abgehört werden. Ihm ist aufgefallen, dass White von seinen Leuten nicht respektiert wird, dafür aber für das Opfer Hochachtung empfinden.

Angela und Hodgins stellen Theorien auf, wer der Tote sein könnte, während Hodgins die Proben durchgeht. Er kann sie überreden, von dem Schädel eine Rekonstruktion herzustellen. Inzwischen konnte Brennan aufgrund der Knochenvergleiche herausfinden, dass das Opfer im Jahr 1963 gestorben ist. Dies bestätigt auch Hodgins' Vermutung, dass es sich bei dem Opfer um den Präsidenten John F. Kennedy handelt. Er fand unter den Faserproben pinke Wolle, die dessen Frau Jacquelines Kostüm stammen.

Cam versteht nicht, warum die GSA nach all den Jahren die Überreste von Kennedy ins Jeffersonian gebracht haben. Hodgins vermutet, dass die Wahrheit verschleiert werden soll. Für sie es rätselhaft, wie die Überreste komplett skelettiert werden konnten. Hodgins, der an seiner Verschwörungstheorie festhält, denkt, Kennedys Beerdigung in Arlington war für die Öffentlichkeit ein Schwindel, denn er hat ein unechtes Haar in den Proben gefunden. Den netzartigen Abdruck auf dem Schädel erklärt er sich, dass das Beerdigungsinstitut nach dem Attentat versuchte, mithilfe eines Metallnetzes den Kopf zusammenzuhalten.

Booth ist es gelungen, ins Jeffersonian einzudringen und macht am Eingang auf sich aufmerksam, doch da niemand ihn sieht, schafft er sich mit seiner Waffe Zutritt. Sofort wird er von einem Agenten zu Boden gerissen. Brennan erzählt ihm später, dass sie vermuten, dass John F. Kennedy das Opfer ist und Michelle möglicherweise schwanger ist. Das mit Michelle interessiert ihn gerade mal gar nicht. Booth ist über die Nachricht, sie hätten Kennedys Überreste im Jeffersonian, sprachlos. Als er jedoch erfährt, dass Hodgins der erste war, der behauptete, es könne John F. Kennedy sein, wird er misstrauisch. White ist nicht glücklich, dass Booth es geschafft hat, ins Institut zu gelangen, bittet ihn dennoch, dieses nicht mehr zu verlassen.

Cam sitzt verzweifelt in ihrem Büro und macht sich Gedanken über Michelle. Sie ist enttäuscht, dass Michelle sie angelogen hat. Angela gesteht ihr schließlich, dass es ihr Schwangerschaftstest war, und Cam fällt ein Stein vom Herzen. Angela dagegen steht immer noch unter Schock, weil sie mit einer Schwangerschaft nicht gerechnet hat. Selbst Wendell weiß davon noch nichts. Nachdem sie Cam von ihrer Schwangerschaft erzählt hat, eröffnet sie es auch Hodgins, der sichtbar schockiert ist. Am meisten ist jedoch Angela mit den Nerven am Ende, da sie noch nicht bereit für ein Kind ist und in Wendell nicht den richtigen Mann sieht. Sie möchte nicht für den Rest des Lebens durch ein Kind an eine Person gebunden sein. Hodgins kann ihre Einstellung nicht nachvollziehen und ist sicher, sie wird später anders darüber denken.

Die Rekonstruktion des Schädels ist fertig. Obwohl diese eine Ähnlichkeit mit John F. Kennedy aufweist, glaubt Booth immer noch nicht, dass der Präsident der Tote ist. Hodgins ist sich jedoch ziemlich sicher, da Kennedy an der Morbus-Addison-Krankheit litt, weswegen er medikamentös behandelt wurde. White wird wütend, als er beobachtet, dass das Team das Opfer identifiziert hat. In seiner Anwesenheit tun sie aber, als ob sie den Präsidenten nicht erkennen würden.

Danach fragt Booth Brennan, ob die Schädelrekonstruktion beweisen könne, dass es Kennedy sei, doch die Rekonstruktionen geben ihnen lediglich einen Spielraum für Interpretationen, weil sie keine Fotos sind. Sie nimmt sich noch einmal den Schädel vor und zeigt ihm den Eintrittspunkt der Kugel. Dies beweist, der Schütze hat von hinten geschossen. Den Austrittspunkt kann Brennan jedoch nicht genau festlegen, da einige Schädelfragmente fehlen. Booth denkt, dass diese zurückgehalten werden, was Brennan bezweifelt, da sie pulverisiert sind. Booth, der den Austrittspunkt der Kugel kennt, sagt Brennan, wo sie suchen soll. Um ganz sicher zu gehen, ob es sich um das Attentat auf Kennedy handelt, soll Angela die Schießerei nachstellen.

Angela hat vom Justizministerium eine Animation des Kennedy-Attentats bekommen. Es stellt sich heraus, dass Eintritts- und Austrittswunden mit ihrem Opfer übereinstimmen und ihr Opfer tatsächlich Kennedy ist. Hodgins geht weiterhin von einer Vertuschung aus, worauf Booth gereizt reagiert. Hodgins will es genauer wissen, indem sie die Schnelligkeit des Geschosses nachmessen. Dies ist ihnen möglich, da das FBI eine Kopie von Lee Harvey Oswalds Waffe hat, die sich im Jeffersonian befindet. Während Hodgins White und seine Leute ablenkt, schleichen Sweets und Booth in den Hausmeisterraum und die Waffe besorgen. Als Hodgins allerdings einen infantilen Kommentar über Bush macht, wird White handgreiflich.

Cam und Brennan nehmen sich erneut den Schädel und die Eintrittswunde vor. Sie messen einen Durchmesser von 6,5 Millimetern, was dem Kaliber von Lee Harvey Oswalds Waffe entspricht. Booth bittet Brennan um Hilfe. Sie bittet White um die Erlaubnis, dass Booth mit seiner Waffe auf eine Melone schießen darf. Er kann sich nicht vorstellen, dass das Experiment für das Feststellen der Todesursache nötig ist, doch da das Team keine Proben entnehmen darf, bleibt ihnen nur diese Option. Sie bombardiert White mit forensischen Begriffen, sodass er zusagt.

Sweets und Hodgins stellen das Attentat auf den Präsidenten mit einfachen Mitteln nach. Bei der erreichten Geschwindigkeit schießt Booth auf die Melone, aber nicht mit Whites Waffe, sondern der FBI-Kopie. Da er jedoch zweimal schießt und nur eine Kugel von White bekommen hat, fliegt der Schwindel auf. White teilt ihm mit, dass seine Karriere beim FBI vorüber sei und auch die Laborergebnisse nichts mehr wert seien.

Hodgins spielt die Aufnahme ab, doch für Booth ist der Fall abgeschossen: Oswald hat auf Kennedy geschossen. Hodgins hält diesen aber für einen schlechten Schützen. Brennan entdeckt auf dem Schädel Mikrofrakturen bei der Austrittswunde, die sich ausbreiten. Das deutet darauf hin, dass diese Wunde in Wirklichkeit die Eintrittswunde ist und es einen zweiten Schützen gegeben haben muss. Für Booth beweist dies, es handelt sich bei den Überresten nicht um Kennedy.

Brennan ist es nicht entgangen, dass es Booth wichtig ist, dass das Opfer nicht Kennedy ist. Booth hat Angst, dass die Regierung die Wahrheit vertuscht hat, wenn es sich tatsächlich um den Präsidenten handelt. Brennan kommt der Gedanke, er mache sich wegen seines Vorfahren John Wilkes Booth, der in das Attentat auf Lincoln verwickelt war, so verrückt. Booth ist wütend, weil Brennan davon angefangen hat, da sie abgemacht hatten, nie darüber zu sprechen. Es tut ihr leid und verspricht, nie wieder ein Wort darüber zu verlieren. Hacker informiert Booth, dass ein Kongresskomitee versucht, eine Erlaubnis für eine Exhumierung von John F. Kennedy zu bekommen.

Als Angela die Eintrittswunde analysiert, gesteht Hodgins ihr seine Liebe und meint, er wäre der richtige Mann für sie. Er bietet ihr seine Unterstützung an.

An der linken Speiche entdeckt Brennan Kalkablagerungen. Cam klärt sie und Sweets über Booth auf, dass er ein Patriot sei, was Sweets für kindisch hält. Als er aber hört, wie viele Menschen Booth bereits für sein Vaterland getötet hat, hat er mehr Respekt vor Booth. Booth würde es nicht verkraften, wenn ihn die Regierung anlügt. White unterrichtet das Gespräch und verkündet, dass ihre Arbeit getan sei. Brennan protestiert, da sie mit der Untersuchung noch nicht fertig sind. Sie kann nicht nachvollziehen, was das Ganze sollte, wenn die GSA nicht einmal die Wahrheit wissen möchte.

Cam, die die Probe vom Schwangerschaftstest erneut prüfen ließ, teilt Angela mit, dass sie nicht schwanger ist. Diese weiß nicht, ob sie glücklich oder traurig sein soll.

Brennan braucht Booths Hilfe. Als White Überreste wieder mitnehmen will, kettet ihn Booth kurzerhand ans Gelände, um Cam und Brennan Zeit zu verschaffen. Als die anderen Agenten Booth verfolgen, schnappt sich Brennan zwei Knochen. Booth kann unterdessen auch die anderen Agenten festnehmen. Im nächsten Augenblick kommt Andrew Hacker ins Jeffersonian gestürmt und macht sich dabei ziemlich lächerlich.

Brennan hat die Knochen, die sie eingesteckt hatte, in Pudding gelegt und beobachtet mit Booth, wie einer versinkt und der andere darin schwimmt. Dies bedeutet, dass der Knochen, der gesunken ist, vollkommen gesund gewesen ist und der andere eine Knochenmarkentzündung hatte. Brennan kann Booth so beweisen, dass die Überreste nicht vom Präsidenten Kennedy stammen, worüber der glücklich ist und sie umarmt. Hacker hat sich derweil mit White geeinigt, dass es über diese Aktion keine Berichte geben wird. Hacker und Brennan flirten miteinander und er stellt sich als der Retter dar.

Anschließend geht das Team essen. Sie philosophieren, ob sie bezüglich ihres Jobs getestet wurden. Später sagt Angela Hodgins, dass sie nicht schwanger ist und bedankt sich bei ihm. Cam hat längst erkannt, dass Brennan Booth angelogen hat, da Kennedy Scharlach hatte, wodurch man eine Knochenmarkentzückung bekommen kann. Brennan wollte nicht, dass Booth seinen Patriotismus verliert. Als Booth und Brennan auf dem Heimweg sind, wird in den Nachrichten verkündet, dass der Kongress den Antrag auf die Exhumierung von John F. Kennedy ablehnte.

Dana Greve - myFanbase


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