Episode: #4.01 Zwei Amerikaner in Großbritannien (1)

Während Brennan und Booth in London sind, werden sie von den örtlichen Behörden um Mitarbeit gebeten, da die Überreste einer amerikanischen Millionärstochter aus der Themse geborgen werden. Unterdessen taucht Angelas Ehemann Grason Barrasa auf.

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Foto: Emily Deschanel & David Boreanaz, Bones - Copyright: 2008 Fox Broadcasting Co.; Eric Ogden/FOX
Emily Deschanel & David Boreanaz, Bones
© 2008 Fox Broadcasting Co.; Eric Ogden/FOX

Brennan und Booth wurden nach London eingeladen, um dort einen Vortrag über ihre gemeinsame Arbeit zu halten. Booth soll vor Scotland Yard sprechen, während Brennan die Ehre zuteil wird, am Institut für Anthropologie der Oxford University einen Vortrag zu halten. Nach dem grandiosen Auftritt vor den wissbegierigen Studenten, bittet Ian Wexler Brennan und Booth, ihm und seiner Partnerin von Scotland Yard bei einem Mordfall zu unterstützen.

In der Themse wurde das Auto von Portia Frampton gefunden. Die Tochter eines amerikanischen Geschäftsmanns verschwand vor einigen Tagen – nun werden nur noch die Überreste von ihr geborgen. Brennan lässt alle Beweise und auch die Knochen sofort ins Jeffersonian überstellen.

Angela trifft derweil ihren lange verschwundenen "Ehemann" Grason Barrasa wieder. Überwältigt, ihn wieder zu sehen, fällt sie ihm erst einmal um den Hals und küsst ihn leidenschaftlich, beteuert aber, dass dies der letzte Kuss war, den er je von ihr bekommen hat.

Während Booth und Brennan beschließen, sich mit dem Vater der Verstorbenen zu treffen, stellt Angela ihrem Team ihren "Ehemann" vor. Vor allem Cam ist hin und weg von Grason, der sich noch immer standhaft weigert, die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Er versucht Angela die Nacht in Erinnerung zu rufen, in der sie sich das erste Mal geküsst und ineinander verliebt haben. Angela ist die Situation etwas peinlich, vor allem da Grason sich auch vor Hodgins nicht mit seinen Schwärmereien zurückhalten kann. Hodgins versucht sich verständnisvoll zu geben, doch Grason meint, dass sie sich lieber noch einmal miteinander unterhalten sollten.

Brennan und Booth erfahren, dass Portia sich häufig mit Harry, dem Sohn einer sehr angesehenen Londoner Adelsfamilie, getroffen hat. Frampton besteht darauf, dass Booth die Familie verhören soll und sich nicht von ihrem Titel abschrecken lassen soll, was Booth sich nicht zweimal sagen lässt. Auf dem Weg zu den Bonhams begleitet ihn Cate Pritchet von Scotland Yard. Immer wieder beschwert sich Booth über England – zuerst muss er in einer billigen Absteige wohnen und statt Kaffee Tee trinken, dann will man ihm auch noch keine Waffe geben und überlässt ihm einen Austin statt einen Astin Martin beim Autoverleih. Als er schließlich mitten im Londoner Verkehr die Übersicht verliert, weil er mit dem Linksverkehr nicht zurecht kommt, bleibt er abrupt stehen und schimpft erst einmal über die ehemalige amerikanische Kolonie.

Unterdessen hat das Team im Jeffersonian herausgefunden, dass Portia Frampton im zweiten Monat schwanger war. Ein Grund mehr, den Bonhams mal richtig auf den Zahn zu fühlen. Wie erwartet stoßen die beiden Amerikaner bei der britischen Familie nicht gerade auf offene Arme. Harry Bonham leugnet nicht, Portia gekannt zu haben, entgegnet jedoch, dass er die Beziehung lange Zeit geheim gehalten hatte. Er gesteht schließlich, dass er sie an ihrem Geburtstag das letzte Mal gesehen hatte und sie kurz danach am Handy mit ihm Schluss gemacht hat.

Unterdessen hat sich Angela ein Paparazzifoto von Portia etwas genauer angesehen und herausgefunden, dass das Foto gestellt war. Portia war nicht zufällig abgelichtet worden, sondern wusste genau darüber Bescheid.

Hodgins trifft sich derweil noch einmal mit Grason, um ihn dazu zu bringen, endlich die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Grason bekräftigt jedoch immer wieder, dass er noch immer in Angela verliebt ist und sie zurück haben will. Um seine Gefühle zu untermauern, erzählt er Hodings schließlich, dass Angela ihn geküsst hatte. Nun hat Hodgins genug – er will Grason sofort beweisen, dass er es nicht zulässt, dass er ihm Angelas Liebe streitig macht und will mit ihm kämpfen. Leider zieht Hodgins den Kürzeren und landet in einem Müllwagen.

Booth und Brennan finden heraus, dass Heather Miller, die neue Freundin von Portias Vater, das Bild von ihrer baldigen Stieftochter hat machen lassen, da sie sauer auf sie war, weil Portia immer wieder einen Weg gefunden hatte, die Ehe zwischen ihr und ihrem Vater zu verhindern. Heather beteuert jedoch, dass sie Portia nicht getötet hat.

Angela kann derweil eine Unterschrift auf einem Brief, den Portia bei sich hatte, entziffern. Allem Anschein nach wurde dieser von ihrer Mutter unterschrieben, was bedeuten würde, dass ihre angeblich tote Mutter noch immer lebt, da der Brief mit einem Datum aus 2008 versehen wurde.

Ian versucht noch immer, bei Brennan zu landen, doch die beherzigt Booths Rat, sich nicht auf ihren englischen Kollegen einzulassen. Cam hat derweil herausgefunden, dass Portia an der von Hippel-Lindau-Krankheit litt. Da diese vererbbar ist, muss entweder der Vater oder die Mutter ebenfalls erkrankt sein. Roger Framptons Anwalt William gesteht schließlich, dass Portias Mutter ihm einige Briefe übergeben hatte, die er ihrer Tochter zustellen sollte. Außerdem entgegnet Booth dem überraschten Roger, dass Portia gar nicht seine leibliche Tochter ist, da er nicht an der Hippel-Lindau-Krankheit leidet.

Sweets unterhält sich derweil mit Angela, die noch sehr wütend darüber ist, dass Grason und Hodgins sich ihretwegen prügeln wollten. Er macht ihr klar, dass sie Hodgins sagen muss, dass er der einzige ist, den sie wirklich liebt. Sie nimmt sich Sweets Rat zu Herzen und versöhnt sich wieder mit Hodgins. Als sie sich küssen, sieht Grason dies aus einiger Entfernung und will dazwischen gehen, als ihn eine Horde verrückter Fahrradfahrer den Weg abschneidet. Mit einem Lächeln nimmt er dies als göttliches Zeichen hin, dass er Angela und Hodgins in Ruhe lassen sollte.

Cam teilt Booth und Brennan derweil mit, dass sie im Reifen des Wagens spezielle Kieselsteine und Rosenblätter einer bestimmten Sorte gefunden haben, was die beiden schließlich wieder zum Anwesen der Bonhams führt. Angeblich hatte Portia noch nie das Anwesen betreten, doch die Kieselsteine in ihrem Reifen beweisen das Gegenteil.

Brennan, Booth, Wexler und Pritchard wollen die Familie noch einmal mit ihren Beweisen konfrontieren. Brennan glaubt, dass Lord Gerard Bonham der Vater von Portia ist, da auch er Zeichen der Erbkankheit zeigt. Dieser schickt schließlich seinen Sohn Harry nach draußen und gesteht, dass er der Vater von Portia ist. Schließlich gibt jedoch Butler James zu, Portia getötet zu haben, als diese ihrem vermeintlichen Vater den Brief ihrer Mutter vorgelesen hatte.

Weder Booth, noch Brennan oder Wexler glauben, dass wirklich James hinter dem Mord steckt, doch wenn sich nichts gegenteiliges beweisen lässt, müssen sie das Geständnis wohl so hinnehmen. Später am Abend versucht Ian noch einmal bei Brennan zu landen, doch trotz aller Bemühungen lehnt sie sein Angebot ab. Sie verbringt lieber den Abend mit Booth an der Themse.

Melanie Brandt - myFanbase


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Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Dana Greve vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Booth und Brennan sind in England, beide wurden eingeladen, Vorträge zu halten. Brennan für das Institut für Anthropologie der Oxford University und Booth bei Scotland Yard. Der Anfang dieser...mehr

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