Bewertung: 7

Review: #4.07 Explosiv

In dieser Folge geht es um die Beziehung zwischen Sloane und Sydney. Sydney verachtet ihn ganz eindeutig für das, was er ihr und anderen alles angetan hat. Neben all den Verbrechen wie Mord und Waffenhandel natürlich hauptsächlich die Morde an Daniel Hecht und Francie Calfo.

Während eines Einsatzes sollen Nadia und Sydney diesen auf Sloanes Befehl abbrechen. Doch Sydney und Nadia haben einen neuen Plan und sind der Meinung, diesen erfolgreich umsetzen zu können. Gegen Sloanes Einverständnis führen sie den Auftrag zu Ende - erfolgreich. Als sie wieder im Büro sind, ist Sloane natürlich sehr wütend auf die beiden. Während Nadia sich entschuldigt, reagiert Sydney sehr heftig und sagt ihm gehörig die Meinung. Sie sagt ihm, wie furchtbar es für sie ist, ihn jeden Tag sehen zu müssen. Gut, dass sie ihm endlich mal die Meinung sagt. Aber auch mutig und gewagt, schließlich ist er ihr Boss. Und die Folgen, die Sydney eigentlich auch bekannt gewesen sein müssten, traten auch ein. Sloane will Sydney und Nadia aus dem Fall ausschließen. Hätte er auch gemacht, hätte Jack ihn nicht darauf hingewiesen, dass dies seine Beziehung zu seiner Tochter negativ beeinflussen würde. Also setzt er sie doch ein. Doch Sydneys Meinung über Sloane wird noch einmal gefestigt, als er ihr über Mikro eine Geschichte erzählt, die sie einem ehemaligen Kollegen Sloanes erzählen soll. In dieser wahren Begebenheit erzählt Sloane, wie er das Leben eines Mannes auf grausamste Weise zerstörte. Die Einzelheiten erspare ich euch hier lieber. Es ist wirklich sehr grausam. Anschließend entschuldigt Sloane sich dann, aber er ist trotzdem noch der Meinung, dass es notwendig war, diese Geschichte zu erzählen. Ich finde das überhaupt nicht. Er kennt schließlich Sydneys Lage und hätte auch ein wenig mehr Rücksicht nehmen können. Stattdessen denkt er nur an sich und daran, was für ihn am besten wäre. Er will nicht mehr mit Sydney zusammenarbeiten, denkt aber auch, Sydney will dasselbe. Doch was er nicht bedacht hat, ist, dass Sydney nur deswegen einverstanden war mit Sloane zu arbeiten, um ihn bewachen zu können.

Aber dann kommt auch noch eine andere Komponente hinzu. Man sieht es ganz besonders am Ende der Folge. Nachdem Sydney Sloanes Büro verlässt, geht sie zu ihren Freunden. Sie geht zu Vaughn, Weiss und Nadia.

Die Probleme zwischen Sydney und Sloane beeinflussen auch die Beziehung zwischen Nadia und ihrem Vater. Zu Beginn der Folge gab es Zoff zwischen den Schwestern. Sloane besucht Nadia zu Hause, um mit ihr zu reden. Doch da Nadia bei ihrer Schwester wohnt, ist Sydney sehr wütend darüber, nach Hause zu kommen und in ihrem Wohnzimmer Sloane gemütlich sitzen zu sehen. Ich kann sie sehr gut verstehen. Den Mörder meiner Freunde hätte ich auch nicht gerne in meinem Wohnzimmer. Das zeigt auch ihre Reaktion. Sie schmeißt ihn sofort raus. Nachdem sie darüber nachgedacht hat, werden ihr aber einige Parallelen klar. Als ihre Mutter wieder auftauchte, wusste Sydney, was sie alles getan hatte und wie grausam sie dabei war. Doch trotz allem wollte sie sie kennen lernen und wissen, wie sie so ist. Genau das Gleiche, so erkennt Sydney, macht Nadia auch gerade mit ihrem Vater durch. Also sprechen Sydney und Nadia sich aus und versöhnen sich wieder.

Fazit

Insgesamt ist es eine sehr schöne Folge. Man versteht besser, wie sich Sydney mit Sloane als ihrem Chef fühlen muss. Doch auch für Nadia ist die Situation schwer. Einerseits will sie ihren Vater kennen lernen, andererseits sich aber auch mit Sydney weiterhin so gut verstehen. Sehr gut an dieser Folge: Die Probleme werden benannt, und auch gut gelöst. Zwar ist Sydney natürlich immer noch sehr wütend auf Sloane und sie macht auch sehr deutlich klar, dass sie ihm niemals verzeihen wird, aber letztendlich werden die beiden anscheinend wohl wieder normal miteinander arbeiten können.

Vivien B. - myFanbase

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