Bewertung: 8

Review: #3.19 Stundenglas

Die Folge hält weiterhin das gute Niveau, was an sich auch gut so ist, nur gehen wir mittlerweile schon ganz stark auf das Staffelfinale zu und deswegen erhoffe ich noch eine kleine Steigerung.

Noch genau drei Folgen sind es bis zum Staffelfinale dieser Staffel und wie ich finde, waren diese und die vorherige Folge ein guter Einstieg für ein spannendes und hoffentlich sehr gutes Finale.

"A sister I never knew I had."

Anscheinend wird die uneheliche Tochter von Irina und somit Sydneys Schwester noch eine bedeutende und womöglich wichtige Rolle spielen. Wie ich finde, steckt hinter dieser Geschichte eine Menge Potential. Ich kann es kaum noch erwarten, bis wir diese Person einmal zu Gesicht bekommen.

Aber nicht nur die Tatsache, dass sie Sydneys Schwester und Sloanes Tochter ist, macht das Ganze interessant, sondern auch die Verbindung zu Rambaldi. Auch da könnte es darauf hinauslaufen, dass sich Einiges durch die Vorgeschichte von Sydney wiederholen wird. Nur sehe ich in dieser Hinsicht einen gewissen Unterschied und dieser ist, dass der Passagier die Tochter von einem der größten Rambaldi-Anhänger ist.

Arvin Sloane: "Über den Tod hinaus"

Sloanes Hinrichtung zog sich ja nun schon durch mehrere Folgen, welche nun aber ihren Höhepunkt fand und dem Zuschauer versuchte, ein wenig hinters Licht zu führen. Die ganze Zeit habe ich gedacht und irgendwie auch gehofft, dass Sloane um die Hinrichtung herum kommt. Nur wurde ich da ja leider enttäuscht. Als er letztendlich für tot erklärt wurde, war ich fest in der Annahme, dass es das nun mit Sloane war. Das wäre schon ein großer Verlust für die Serie gewesen.

Überraschend oder vielleicht auch eigentlich gar nicht so überraschend war dann allerdings der Schluss. Ich hätte ja mit vielen Personen gerechnet, sogar mit Sydney, die Sloane irgendwie wieder unter die Lebenden holt, aber dann ausgerechnet doch Jack? Wahrscheinlich war es, gerade weil es wirklich das Offensichtlichste war, so unerwartet.

Ein wenig unklar fand ich Sydneys Handeln im Zusammenhang mit Sloanes Tod. Natürlich wollte sie unbedingt ihre Schwester kennen lernen und das wäre ohne Sloane nicht gegangen. Nur würde ihr ein wenig mehr Vertrauen zu Jack sicher nicht schaden. Mittlerweile müsste sie doch bemerkt haben, dass er meist einen Auswegplan hat und immer so handelt, wie die Wenigsten es wohl erwarten würden.

"My wife betrayed me. She betrayed all of us. You can't expect me to pretend that never happened."

Im Gegensatz zu den Storys um den Passagier und Sloane fand ich die Eheprobleme im Hause Vaughn-Reed eher nebensächlich. Wie ich schon vor ein paar Folgen befürchtet hatte, wurde die Geschichte teilweise etwas langweilig und zu vorhersehbar. Michael hat reagiert, wie man es erwartet hatte: er hätte am liebsten alles hingeschmissen und reinen Tisch mit Lauren gemacht und Lauren kam mir ein wenig naiv und aufgespielt vor.

Zwei kleine positive Punkte hatte das Ganze dann aber doch. Die CIA dreht den Spieß jetzt um und spielt sozusagen mit Lauren Spielchen. Und Marshall war zu sehen, der uns wieder einmal ein paar wenige amüsante Szenen beschert hat. Letztendlich können wir nur hoffen, dass in dieser Story in den letzten Folgen noch etwas Bewegendes passiert.

Fazit

Bis auf ein paar kleine Ecken und Kanten war es wieder mal eine runde Folge und solche Ecken und Kanten machen Folgen manchmal einfach erst sehenswert. Würde schließlich immer eine perfekte Folge laufen, wäre das sicher langweilig und wir würden die wirklich perfekten Folgen gar nicht mehr erkennen. Ohne Bedenken kann ich weitere acht Punkte vergeben und freue mich schon auf die letzten drei Folgen und besonders auf das Staffelfinale, das bei Alias ja immer ein gewisses Etwas hat.

Ronny Lange - myFanbase

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