Episode: #10.04 Heimat

Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) untersuchen in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #10.04 Heimat den Mord an einen Stadtbeamten, der den Spuren nach von keinem Menschen begangen worden sein kann. Unterdessen muss Scully mit einer persönlichen Tragödie zurecht kommen, was viele Emotionen aus der Vergangenheit bezüglich ihres Kindes William aufkommen lässt, welches sie zur Adoption freigegeben hatte.

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Foto: David Duchovny & Gillian Anderson, Akte X - Copyright: 2016 Fox Broadcasting Co.; Ed Araquel/FOX
David Duchovny & Gillian Anderson, Akte X
© 2016 Fox Broadcasting Co.; Ed Araquel/FOX

Obdachlose werden mit Wasserwerfern überrascht und ein Verantwortlicher namens Cutler erklärt das Vorgehen. Kurz darauf macht er an einer anderen Straße darauf aufmerksam, dass sie als nächstes an der Reihe sei. Plötzlich spürt man eine leichte Erschütterung und ein Müllwagen fährt vor. Dahinter erscheint plötzlich ein Mann. Dieser sucht Cutler in seinem Büro auf und reißt ihn entzwei. Danach legt er sich wieder hinten in den Müllwagen.

Scully und Mulder wurden an den Tatort gerufen, weil sie sich mit mysteriösen Fällen auskennen würden. Sie lassen sich vom ermittelnden Officer informieren und sammeln Spuren. Scully wird derweil von ihrem Bruder Bill angerufen. Ihre Mutter hatte einen Herzinfarkt. Mulder erklärt sofort, dass Scully sich auf den Weg machen solle. Er entdeckt schließlich Sicherheitskameras, die allerdings bewusst umgelenkt worden, als der Mord geschehen ist. Mulder sieht auf den Aufnahmen aber, dass man von einer bestimmten Stelle aus gut in Cutlers Büro reinschauen sollte und eventuell ein Künstler, der ein Plakat aufgehängt hatte, zu diesem Zeitpunkt etwas gesehen haben könnte. Als Mulder geht, tritt er in eine schleimige Substanz, die er mit einem Taschentuch vom Schuh kratzt und aufbewahrt.

Scully ist im Krankenhaus angekommen und findet ihre Mutter an Geräten angeschlossen vor. Eine Krankenschwester informiert Scully, dass ihre Mutter kurzzeitig bei Bewusstsein war und da nach einem Charlie gefragt hätte. Scully erklärt, dass dies ihr jüngerer Bruder sei, der mit ihrer Mutter allerdings zerstritten ist. Scully spricht ihre Mutter an und erklärt, dass sie da sei. Sie bittet ihre Mutter noch nicht zu gehen, weil sie sie noch brauche.

Mulder hört auf der Straße einen Streit zwischen einem Kollegen von Cutler, Landry, und der Präsidentin eines Obdachlosenvereins, Nancy Huff, mit, weil man am Plan der Auflösung weiterer Straßen festhalten wolle. Er geht auf beide zu und erfährt, dass die Umsiedlung in ein Krankenhaus geplant ist, was letztere allerdings nicht gut findet, weil ein Verbrecher nicht so nah an einer Schule, die neben dem Krankenhaus ist, leben sollte. Ein Obdachloser erlangt dabei Mulders Aufmerksamkeit, als er dazwischen ruft, dass sich nur ein Mann wirklich für sie einsetze.

Scully sitzt am Krankenbett ihrer Mutter und erinnert sich, wie Mulder damals bei ihr saß und sagte, dass er da sei. Ihr Bruder ruft an und fragt, wie es der Mutter geht. Scully meint, dass er sich beeilen sollte, weil sie nicht sagen könne, wie lange die Mutter durchhalten werde. Sie klären zudem Details zur Patientenverfügung.

Mulder ist im Labor und lässt sich erklären, was er da an seinem Fuß gefunden hatte. Der Wissenschaftler meint, dass es weder organisches noch anorganisches Material sei, er also nichts gefunden habe, was äußerst seltsam sei.

Scully bespricht mit einer Krankenschwester, wie ihre Mutter versorgt werden sollte, doch die Schwester meint, dass sie alles nach Wunsch der Mutter durchführen, die vor einem Jahr noch mal Änderungen an der Patientenverfügung gemacht habe.

Zwei Männer schieben das große Plakat, welches an der Hauswand war, ins Lager. Während sich der eine um die Verwaltung am Computer kümmert, bringt der andere das Bild weg. Als er sich umdreht, hört er kurz ein Geräusch. Er dreht sich um und stellt verwirrt fest, dass das Plakat nur noch weiß ist. Der andere Mann will mit seinem Kollegen reden und sucht ihn, findet hinter dem Plakat aber seiner Freund mit einer Tüte über dem Kopf tot am Boden vor. Er will fliehen, als der Trashman wieder auftaucht und seinem nächsten Opfer mit bloßer Hand den Kopf vom Körper reißt. Er bringt beide Leichen ins Müllauto.

Scully bespricht mit der Ärztin die nächsten Schritte, wobei es ihr schwer fällt zu akzeptieren, dass ihre Mutter nicht wünscht, so lange wie möglich am Leben gehalten zu werden, wenn die Chancen auf ein Überleben gering sind. Scullys Telefon klingelt und sie liest auf dem Display kurz den Namen ihres Sohnes, obwohl dort Mulder steht. Dieser erklärt er nur, dass er vor Ort ist und für sie da sein möchte.

Die Umsiedlung soll beginnen und im Hintergrund sieht man wieder eine Zeichnung am Gebäude, welches Landry erhängt zeigt. Derweil bringt Mulder Scully auf den aktuellen Stand bei seinen Ermittlungen und erklärt, dass er nicht bleiben könne, weil es wahrscheinlich ist, dass der Täter wieder töten werde. Scully informiert Mulder noch über die Frage ihrer Mutter nach Charlie, und fragt sich, warum sie ihre Patientenverfügung ohne Rücksprache mit ihr geändert habe. Außerdem ist sie über eine Kette verwundert, die sie bei den Sachen ihrer Mutter gefunden hatte, die sie noch nie gesehen hat und auch keinen Bezug zu ihrem Leben zu haben scheint. Sie beobachtet schließlich, wie sie ihre Mutter von der künstlichen Beatmung trennen. Scully kann ihre Tränen nicht mehr zurück halten. Sie hat auch noch so viele Fragen an ihre Mutter.

Nancy Huff ist Zuhause und macht sich eine Kaffee, als ein Müllwagen die Straße entlang kommt. Wieder erscheint der Trashman und greift Nancy an. Ihre Versuche, sich zu wehren, sind umsonst. Auch sie landet kopflos im Müll.

Scully und Mulder sitzen am Bett von Scullys Mutter, als Charlie anruft. Sie bittet ihn, einfach was zur Mutter zu sagen, damit seine Stimme vielleicht etwas bewirkt. Und tatsächlich öffnet Margaret ihre Augen, schaut Mulder an, hält Mulder für ihren Sohn Charlie, erklärt, dass sie ihren Sohn ebenfalls William genannt habe und stirbt dann. Scully ist unglücklich und Mulder muss sie trösten. Scully ist vor allem auch traurig, dass sie ihrer Mutter ihren Sohn William vorenthalten habe und sie William nun am Ende noch mal erwähnte. Scully bittet Mulder, sofort mit ihr nach Philadelphia zu fahren, weil sie dringend arbeiten müsse.

Die Agenten sind wieder im Labor und erhalten neue Informationen zu den Rückständen an Mulders Schuh, die sie einem Laden zuordnen können. Sie überwachen diesen und stoßen so auf einen verdächtigen Jungen, den sie verfolgen und schließlich überwältigen. Allerdings führt er die Agentin in Kellerräume und kann dann fliehen. Mulder und Scully suchen sich ihren Weg und sehen weiter vorne im Gang einen Mann, dem sie hinterher laufen. Sie gelangen an eine Tür, brechen diese auf und sehen einige Figuren aus Müll und in der Ecke einen Mann, der sich als Trashman ausgibt. Er erklärt, dass man die Obdachlosen auf der Straße wie Müll behandle und er sich deshalb für sie einsetze. Er bestreitet aber, dass er Menschen getötet habe. Es sei eine seiner Figuren gewesen, die wie durch Energieübertragung durch Meditation zum Leben erweckt wurden. Er sei zu ihm gekommen, hat dann aber gesagt, wo er sein wolle. Er habe jetzt seinen eigenen Willen und sein eigenes Leben. Er glaubt, dass er alles, was er tut, tun müsste. Während er all das sagt, erinnert sich Scully an die Geburt ihres Sohnes und die ersten Tage mit ihm. Sie sagt schließlich, dass er trotzdem verantwortlich für alles sei, weil er das Problem nur von sich weg geschoben habe, statt es zu lösen. Sie schlussfolgern, dass Landry wohl das nächste Opfer werden müsste. Scully und Mulder versuchen ihn telefonisch zu erreichen, doch er hat gerade alle Hände voll zu tun, weil er die Obdachlosen im Krankenhaus einteilt. Als er plötzlich einen strengen Geruch wahrnimmt, ist er schlagartig alleine im Krankenhausgang. Er schaut in einem dunklen Seitengang nach, was los ist, als der Trashman vor ihm erscheint. Landry versucht zu fliehen und Mulder und Scully hören die Schreie, doch sie kommen zu spät. Sie finden nur noch die Teile von Landry und vom Täter fehlt jede Spur, bis auf ein paar Rückstände am Boden.

Der Trashman räumt seine Sachen zusammen und hat seiner Figur ein lachendes Gesicht verpasst. Scully erzählt Mulder derweil, dass sie verstanden hat, dass ihre Mutter erst aus dem Leben scheiden konnte, als sie wusste, dass es auch ihrem Sohn Charlie gut geht. Sie haben als Eltern eine schwierige Entscheidung getroffen, als sie William zur Adoption freigegeben haben. Sie muss aber immer wieder an ihn denken und macht sich Vorwürfe. Sie wird nie wissen, wie William sich fühlt, ob er an sie deckt, ob er sich wünscht, dass sie da wäre, oder ob er Fragen habe. Sie möchte glauben, dass sie ihn nicht wie Müll behandelt haben.

Emil Groth – myFanbase


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