Episode: #2.23 Das Experiment

Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) begeben sich in der "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI"-Episode #2.23 Das Experiment nach Richmond um einer ehemaligen Studentin Scullys bei der Untersuchung von mehreren ungewöhnlichen Vermisstenfällen zu helfen. Die Vermissten sind spurlos verschwunden – bis auf einen tiefschwarzen Brandfleck. Die beiden Agenten müssen bald feststellen, dass selbst Schatten töten können ...

Diese Serie ansehen:

In seinem Hotelzimmer des Georg Masons Hotels in Richmond, Virginia, wird der Geschäftsmann Patrick Newirth spät abends Zeuge, wie ein Fremder im Flur des Hotels lautstark an eine der Türen hämmert. Als Newirth die Worte: "Gail Anne ist tot, ich habe sie umgebracht" vernimmt, tritt er an den Spion und blickt in den Flur hinaus. Der Mann, den er gegenüber seines Zimmers erblickt, wirkt aufgebracht und nervös. Auf einmal macht dieser zwei Schritte rückwärts und sein Schatten fällt unter Newirths Tür hindurch. Als Newirth von diesem berührt wird, verschwindet er schreiend und es bleibt von ihm nur ein schwarzer Fleck auf dem Teppichboden des Hotelzimmers zurück. Der Mann ergreift die Flucht.

Mulder und Scully erscheinen am Tatort. Kelly Ryan, eine ehemalige Studentin Scullys hat diese um Hilfe gebeten, da es ihr erster Fall als Detective ist und sie diesen zu einem erfolgreichen Abschluss bringen möchte. Sie erklärt den Agenten, dass Newirth, ebenso wie zwei Frauen, als vermisst gilt. An allen drei vermeintlichen Tatorten wurden schwarze Flecken auf dem Fußboden gefunden. Mulder vermutet daraufhin, dass Newirth und die Anderen, Opfer spontaner Selbstentzündung wurden.
Dann entdeckt er im Flur des Hotels eine aus der Fassung gedrehte Glühbirne und lässt diese auf Fingerabdrücke untersuchen.

Mulder und Scully durchsuchen etwas später das Haus der Witwe Margaret Wysnecki, welche ebenso wie Newirth vermisst wird. Die Laterne vor ihrem Haus funktioniert nicht und Mulder nimmt von dieser einen Abdruck, um ihn mit denen auf der Glühbirne im Hotel zu vergleichen. Bei der Hausdurchsuchung finden die Agenten zum Einen auch hier einen schwarzen Fleck auf dem Boden und zum Anderen ein Zugticket. Die Rückfahrt von Hampton Roads, Virginia, ist auf den Tag datiert, an dem Margaret Wysnecki verschwand. Da auch Newirth mit dem Zug anreiste, glaubt Mulder, der Täter sei in seinen eigenen Augen so eine Art Jäger und der Bahnhof sein Jagdrevier. Scully informiert Ryan, die daraufhin zwei Polizisten zum Bahnhof schickt.

Tatsächlich treffen beide Polizisten nachts in der Nähe des Bahnhofs auf den Täter. Sie können seine Flucht vereiteln und stellen ihn in einer Nebenstraße. Der Mann warnt die Polizisten davor, ihm nicht zu nahe zu kommen, doch vergebens, beide werden von seinem Schatten verschluckt und wieder verbleiben nur schwarze Flecken.

Mulder und Scully treffen am nächsten Morgen dort ein und finden eine besorgte Kelly Ryan vor. Diese macht sich Vorwürfe, da sie den Polizisten den Auftrag gegeben hat und fühlt sich nun für deren Tod verantwortlich.

In ihrer Annahme, der Täter würde sich viel im Bahnhof aufhalten, sichten Mulder und Scully die Überwachungsvideos der Wartehalle und werden dabei tatsächlich auf einen Mann aufmerksam, der an manchen Tagen dort sitzt, während er untätig den Boden betrachtet. Auf der Jacke des Mannes entdeckt Mulder ein Emblem der Firma "Polarity Magnectics".

Die Agenten machen sich sofort auf den Weg zu dieser Firma und treffen dort auf den Geschäftsführer Christopher Davey. Dieser berichtet von dem tragischen Unfall seines Partners, dem Wissenschaftler Chester Banton, den er auf einem Foto der Überwachungskamera aus der Bahnhofshalle identifiziert. Banton forschte mit subatomaren Teilchen sowie Antimaterie und betrieb bei "Polarity Magnetics" einen Teilchenbeschleuniger für seine Forschungen. Eines Tages trat an dem Gerät ein Fehler auf und Banton betrat den Raum, in dem sich der Teilchenbeschleuniger befindet. Davey zeigt Mulder und Scully den besagten Raum, dort ist ein Schatten, anscheinend der von Chester Banton, in die Wand gebrannt. Mulder stellt die These auf, dass Bantons jetziger Schatten aus schwarzer Materie besteht, demnach so eine Art schwarzes Loch darstellt, in dem die Opfer verschwunden sind.
Davey berichtet, seit dem Tag des Unfalls nichts mehr von Banton gehört zu haben.

Mulder und Scully kehren zum Bahnhof zurück und in der Halle wird Mulder bewusst, dass das weiche, diffuse Licht keine Schatten erzeugt. Er glaubt, damit den Grund gefunden zu haben, warum Banton sich bevorzugt dort aufhält. Plötzlich taucht Banton auf, flieht jedoch als Mulder ihn anspricht. Die Agenten verfolgen ihn bis zu einem verlassenen Bahnsteig. Scully kommt Bantons Schatten gefährlich nahe, doch Mulder kann Schlimmeres verhindern, indem er die Beleuchtung des Bahnsteigs zerschießt.

Banton, von dem auch die von Mulder gefunden Fingerabdrücke gehören, wird in eine psychatrische Klinik gebracht. Beim Verhör erklärt er Mulder und Scully, dass die Regierung ihn verfolgt, um ihm das Gehirn auszusaugen und ihm so seine Arbeit zu stehlen. Für Scully steht daraufhin fest, dass Banton verrückt ist. Die Befragung wird plötzlich von Detective Ryan und ihrem Vorgesetzten unterbrochen. Er erklärt, dass Banton verlegt werden soll und schickt die Agenten fort. Mulder warnt Ryan noch, Banton nur diffusem Licht auszusetzen.

Wieder am Bahnhof trifft sich Mulder mit Mr. X, einem seiner Kontaktmänner und bittet in dem Fall um Hilfe, wird von X aber harsch abgewiesen.

Kurz danach wird in der psychiatrischen Klinik ein Stromausfall herbeigeführt. Im Schutz der Dunkelheit will X Banton aus der Klinik bringen lassen. Als plötzlich das Licht wieder aufflammt, werden zwei von X Gehilfen durch Bantons Schatten getötet, Banton selbst gelingt die Flucht, da X ihn nicht aufhält.

Als Mulder und Scully davon erfahren, begeben sie sich wieder zu "Polarity Magnetics", da sie Banton dort vermuten. Tatsächlich ist Banton dort bereits eingetroffen und begegnet Detective Ryan, die ihn erschießen will. Da sie seine Warnung, damit schwarze Materie freizusetzen, ignoriert, bringt Banton sie mutwillig mit seinem Schatten um. Anschließend trifft er Davey und bittet diesen um Hilfe. Sein Geschäftspartner soll, nachdem Banton den Raum betreten hat, den Teilchenbeschleuniger anschalten, um so den Schatten endgültig zu zerstören. Davey willigt ein, doch nachdem er Banton in dem Raum eingeschlossen hat, wird klar, dass er für die Regierung arbeitet und diese nun anrufen wird, um Banton abholen zu lassen. Bevor er seinen Plan in die Tat umsetzen kann, wird er jedoch von dem auftauchenden X erschossen.

Mulder und Scully treffen ein, als der Teilchenbeschleuniger bereits läuft und werden Zeuge, wie in dem Raum ein Körper verschwindet und nur ein Schatten zurückbleibt.

Mulder begegnet kurz darauf X und beschuldigt diesen, ihn die ganze Zeit benutzt zu haben, um an Banton zu gelangen und diesen zu töten, was X aber bestreitet.

Scully gegenüber äußert Mulder die Vermutung, dass es vielleicht gar nicht Banton war, der im Teilchenbeschleuniger verschwand, sondern Davey, um die Agenten von der Entführung Bantons abzulenken.

Abschließend ist zu sehen, wie X an Chester Banton Versuche durchführen lässt.

Meike Lühr - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Emil Groth vergibt 7/9 Punkten und schreibt:
    Es ist mir in der letzten Zeit etwas häufiger schon aufgefallen, aber in dieser Episode ist es doch erwähnenswert. "Akte X" wird immer humorvoller. Das Agentenduo bekommt in den Dialogen immer...mehr

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "Akte X" über die Folge #2.23 Das Experiment diskutieren.