Episode: #3.12 Das Femgericht (Nr. 132)

Nachdem ein Mitarbeiter von Red mit einem mitteralterlichen Apparat getötet wurde, schlägt Red Alarm, dass eine Selbstjustizgruppe aus dem Mittelalter, namens "The Holy Vhem" wiederbelebt wurde. Red schließt sich mit Liz und der Task Force zusammen um die Attentäter zu stoppen bevor noch mehr ihrer Ziele sterben. Währenddessen entdeckt Liz etwas sehr Schockierendes und muss sich überlegen wie es für sie weiter gehen soll.

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Foto: Ryan Eggold, The Blacklist - Copyright: MG RTL D / 2016 Sony Pictures Television Inc. and Open 4 Business Productions LLC. All Rights Reserved
Ryan Eggold, The Blacklist
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Nach einem Auftritt als Clown auf einem Kindergeburtstag lässt sich William Dowd von der Mutter bezahlen und fährt anschließend nach Hause. Auf dem Weg wird sein Auto von drei Vans eingekesselt, ehe die Unbekannten ihn überfallen und entführen. In einer Zeremonie wird ihm eine Art Wachs über den Mund geschüttet, ehe die Unbekannten dieses anzünden.

Zuhause macht Liz eine Pro/Contra-Liste zu ihrem Baby. Sie wird darin durch das Erscheinen von Tom unterbrochen, der ihr verkündet, dass er einen Job als Geschichtslehrer in Boston angenommen hat. Zusammen mit Liz möchte er dort ein neues Leben aufbauen, daher will er am Abend dorthin reisen. Liz jedoch äußert sich nicht zu diesen Plänen, sondern verabschiedet sich, um zur Arbeit zu gehen.

Dort informiert Reddington die Task Force bereits über einen neuen Fall, bei dem es um eine aus dem Mittelalter stammende Gruppierung geht, die sich Vehm nennt und die Sünder bestrafte. Diese Gruppe scheint nun in Amerika aktiv geworden zu sein, denn William Dowd ist nicht der erste, dessen Leiche schwere Verbrennungen im Mundbereich aufweisen, sondern zu ihren Opfern gehören auch einige von Reddingtons Bekannten. Liz erscheint verspätet zu dieser Besprechung und bedankt sich bei den Freunden für ihre Genesungswünsche, ehe sie sich in ihr Büro zurückzieht, um weitere Informationen zu der Gruppierung herauszubekommen. Dorthin folgt ihr Reddington, der ihr eine Waffe gibt und zugibt bereits länger schon von dem Baby gewusst zu haben. Auch Liz hatte es zuvor schon geahnt, konnte aber nicht mit diesem Wissen umgehen, weshalb sie einen Schwangerschaftstest nicht durchgeführt hat. Als sie ihm von Toms Plänen berichtet, erinnert er sie daran, dass der Kabal noch immer hinter ihr her sei, weswegen die Schwangerschaft ebenfalls zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt kommt.

Unterdessen befragen Ressler und Navabi die Ehefrau von William Dowd, die behauptet, dass ihr Ehemann nie Unrecht begangen habe. Auf Grund ihres Verhaltens ahnen die beiden Agenten, dass etwas an ihrer Aussage nicht stimmt, und planen daher mit der Tochter zu sprechen. Zur gleichen Zeit sucht ein Mitglied der Vehm, Harris Holt, einen Beichtstuhl auf und berichtet die Morde, für die er von dem Priester gelobt wird. Der Priester gibt ihm einen neuen Auftrag.

Die Task Force trifft sich noch einmal zur Besprechung und Liz präsentiert den anderen weitere Fälle, in denen Menschen ohne Vorstrafen durch mittelalterliche Folterinstrumente ums Leben gekommen sind. Bei dieser Besprechung bekommt Harold einen Blumenstrauß von seiner Frau geliefert, die er in sein Büro bringen lässt. Als nächstes sollen Samar und Ressler mit der Tochter sprechen, die jetzt unter dem Namen Lisa Neil lebt. Vor ihrem Aufbruch kontaktiert Samar noch einmal Harold, weil sie es für keine gute Idee hält, Partnerin von Ressler zu sein, da sie es schwer findet die Kündigung zu verzeihen. Harold gibt ihr daraufhin zu verstehen, dass Ressler sich im Nachhinein sehr für sie eingesetzt hat.

Während Ressler und Navabi mit Amy Dowd sprechen und erfahren, dass sie beobachtet hat, wie ihr Vater einen Jungen missbraucht hat, lässt sich Harris Holt einen Termin bei dem Kinderpsychologen Campbell Meyer geben. Bei dem Besuch spricht er ihn auf den Missbrauch von Jungen an, ehe der Rest der Gruppierung erscheint und auch Meyer entführt.

Bei ihrer Rückkehr nach Hause trifft Liz Tom an, der sie auf ihre Liste anspricht. Er versucht ihr die positiven Seiten einer Familiengründung und einem Umzug nach Boston darzustellen, woraufhin sie zugibt, vor allem wegen des Lebens, das sie seit Reddingtons Auftauchen führt, überlegt, dass Kind zur Adoption freizugeben. Tom bittet sie in Ruhe darüber nachzudenken und hängt die Proseite ihrer Liste an den Kühlschrank, wobei er die Fragezeichen hinter seinem Namen in Ausrufezeichen umgeändert hat.

Reddington unterhält sich mit dem Mann, der Liz zusammengeschlagen hat, darüber, wie es ist ein Leben zu nehmen und wie er als Kind das Leben eines Verbrechers romantisiert hat. In dem Moment wird er von Liz angerufen, weil sie das Motiv der Gruppierung herausgefunden haben. Reddington glaubt jedoch nicht, dass die Täter wirklich Pädophile sind, da seine Bekannten, die der Gruppe zum Opfer fielen, nicht zu dieser Kategorie gehörten. Nach dem Telefonat mit Liz erschießt er den Mann.

Samar bekommt von Aram einen Hinweis zu dem Aufenthaltsort der Gruppierung. Die beiden sprechen auch über Ressler Fürsprache und Aram äußert, dass es gut sei, dass sich einer für sie ausgesprochen habe. Wenig später stürmen Samar und Ressler das Versteck der Gruppierung und finden die Leiche von Meyer. Sie selbst werden dabei in Kämpfe mit den Anhängern verstrickt, können diese aber überwältigen und Harris Holt in Gewahrsam nehmen.

Samar und Liz unterhalten sich über Holt, dessen Identität noch nicht bekannt ist. Für Samar ist aber klar, was für ein Typ Mensch er auf Grund seines religiösen Wahns sein muss, da er in die gleiche Kategorie wie ihr Bruder fällt. Anschließend spricht sie mit dem Gerichtsmediziner, der die bei dem Kampf getöteten Männer einer Autopsie unterzogen hat. Bei dieser fiel ihm auf, dass sie sich vermutlich selbst kastriert haben.

Liz und Ressler sprechen mit Holt, dessen Identität ihnen bekannt geworden ist. Er selbst hat Kinder vergewaltigt, ehe er sich mit anderen zu einem Beschützer der Kinder erhoben hat und nun Pädophile ermordet. Ressler und Liz finden aber vor allem die bei der Gruppierung gefundenen Fallakten bemerkenswert, die Beweise enthalten, die die örtliche Polizei nicht gefunden hat, weswegen Liz die Echtheit der Akten bezweifelt.

Reddington spürt unterdessen Brenda und Gerald auf, die in ihrem Wagen leben, da er Gerald für den Auftraggeber von Vehm hält. Er glaubt, dass Gerald seine Kollegen, die ebenfalls Geld waschen, so beseitigen möchte. Gerlad bestreitet das und erklärt, dass sie vor der Gruppe fliehen, weil sie selbst befürchten, Opfer der Gruppierung zu werden. Er gibt Reddington schließlich auch den Namen des Auftraggebers, bei dem es sich um Kardinal Richards handelt.

Nach konkreteren Untersuchungen stellen Liz und Ressler fest, dass die Aussagen in den Fallakten gelogen sind. Sie konfrontieren Holt damit und machen ihm klar, dass seine Gruppierung benutzt worden ist, um bestimmte Männer auszuschalten. Dadurch erfahren sie von ihm den Namen des nächsten Opfers, James Wagner. Noch einmal möchte Liz von dem Mann wissen, wer sein Auftraggeber sei.

Reddington sucht den Kardinal auf, der für die Bank des Vatikans gearbeitet hat. Als der Mann behauptet, er habe die Korruption in der Bank beendet, bringt Red das zum Lachen, weil der Kardinal einfach das korrupte Geschäft übernommen hat. Er nutzte Vehm dabei, um vor allen Geldwäscher und nicht nur Pädophile ermorden zu lassen. Reddington möchte ihn jedoch nicht ans FBI überstellen, sondern ihm helfen ihnen zu entkommen. Im Gegenzug soll Vehm eine weiteren Geldwäscher aus dem Verkehr ziehen. Genaue Details zu dem Geldwäscher gibt Reddington dem Mann aber nicht, sondern möchte diese erst in Gegenwart von Vehm-Anhängern preisgeben.

In der Zwischenzeit zieht sich James Wagner vor einer politischen Debatte zum Rauchen zurück, allerdings wird er bereits von Mitgliedern der Gruppierung beobachtet. Einer der Männer überrascht ihn. Kurz darauf erscheint Ressler und spricht mit Wagners Sekräterin, die aber keine Möglichkeit sieht, ihn zu kontaktieren. Schülerinnen machen Ressler auf den Aufenthaltsort des Mannes aufmerksam und Ressler findet Wagner lebend vor, den er festnimmt, weil er entweder ein Geldwäscher oder ein Pädophiler ist. Währenddessen verschleppt Vehm im Auftrag von Reddington den Kardinal.

Samar und Liz finden Reddington noch immer in der Kirche vor und bekommen heraus, dass er den Karindal als Geldwäscher an die Gruppierung ausgeliefert hat, um seine eigenen Geschäfte in diesem Bereich zu schützen. Diese sind für den bevorstehenden Krieg mit dem Kabal wohl notwendig.

Bei einem Besuch in einem Friseursalon bekommt Liz einen Anruf von Tom, weil er wegen Reddington den Job in Boston nicht bekommen hat. Bei diesem Telefonat teilt er Liz mit, dass er ein Mitspracherecht bezüglich des Schicksals des Kindes hat, und möchte am nächsten Tag noch einmal mit ihr sprechen.

Samar dankt Ressler nach dem abgeschlossenen Fall für seine Fürsprache, doch er gibt zu, sie nicht empfohlen zu haben. Dadurch weiß sie, dass Aram ihr geholfen hat, und bedankt sich bei ihm. Als sie bemerkt, dass sie so einen guten Freund nicht verdient habe, stimmt Aram ihr zwar zu, gibt ihr aber auch zu verstehen, dass sie nun mal einen solchen hat.

Nach ihrem Besuch im Friseursalon trifft Liz Reddington in ihrer Wohnung an, der sich für seine Bemerkungen zu ihrer Schwangerschaft entschuldigt. Er erzählt ihr, dass ihre Mutter sie vor der Geburt als eine Art Fluch angesehen hat und sogar überlegte, eine Abtreibung durchzuführen, aber dass sie Liz nach der Geburt als einen Segen empfand. Liz unterbricht seine Erzählungen und wirft ihm vor, dass er Toms Job verhindert hat. Reddington gibt das zu und begründet sein Handeln damit, dass er sie nicht beschützen kann, wenn sie woanders lebt. Bevor er geht, teilt er ihr mit, ihr eine Masseuse engagiert zu haben.

Vor dem Verlassen der Black Site sucht Aram Cooper noch mal auf und findet so heraus, dass er seit dem Streit mit Charlene in seinem Büro wohnt. Cooper bittet Aram, dieses Geheimnis für sich zu behalten.

Als Liz eine Nachbarin besuchen möchte, die ihr in den vergangenen Tagen mehrfach mit einem Kind über den Weg gelaufen ist, findet sie heraus, dass Reddington für einen Umzug von ihr gesorgt hat. In der Wohnung der Nachbarin hat er ein Überwachungssystem einrichten lassen, damit keiner ihrer Gegner zu ihr durchdringen kann. Anschließend informiert sich Liz in ihrer Wohnung auf einer Webseite über Adoptionen und kontaktiert die Agentur, weil sie ihr Kind zur Adoption aufgeben möchte.

Ceren K. - myFanbase


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