Review: #1.08 Drei sind einer zuviel

Die Episode beginnt, als Jack (Charlottes momentaner Freund) ihr im Bett vorschlägt, er will einen Dreier mit ihr und wie soll es anders sein, mit einer anderen Frau machen. Die gute Charlotte hat ja den Glauben an die Männer immer noch nicht verloren, irgendwie tragisch komisch, und schaut so richtig betreten drein.

Samantha meint am nächsten Tag dazu, dass Dreier die Blow-Jobs der 90ger wären. Da kann man sich ernsthaft mal Gedanken dazu machen, ob es am Alter liegt, der Gesellschaft oder einfach nur an den persönlichen Vorlieben jedes Einzelnen, warum Sexpraktiken kommen und gehen. Gibt es wirklich Modetrends beim Sex?

Miranda bringt wieder mal einen Super-Spruch, als sie von ihrer College-Zeit erzählt: "Plötzlich küsst du eine Frau, während er dazu wichst..."
Da fällt das Gespräch darauf, wer denn die 2. Frau in Charlottes Bett sei. Sie könnte sich also Sex mit allen vorstellen, als Miranda aber an die Reihe kommt, herrscht das Schweigen der Lämmer. Das ist für Miranda eindeutig ein Grund, um einen Psychiater aufzusuchen. Meint sie zu ihm: "Wenn deine Freundinnen dich nicht mal lecken wollen, wer dann?!?" Also, ich finde Miranda echt geil, wie die so was zu einem gebildeten Mann sagen kann. ;-)

Samantha ist der Ansicht, dass man immer das Gastspiel absolvieren sollte. Das macht sie ja auch immer und immer wieder. Sie genießt es Sex mit einem Typen zu haben, von dem sie nichts will, der nichts von ihr will, weil er ja "glücklich" verheiratet ist. Wie es sich später herausstellt, ist dem nicht so... ich meine mit dem nichts von ihr wollen. Er hat sich in sie verliebt! Samantha kriegt sogar ein Telefon von einer absolut verzweifelten Ehefrau, die sogar bereit war, sie in ihr Ehebett zu lassen, damit sie ihre Ehe retten konnte. Ich meine, wie weit ist man, wenn man sogar das tut, um seinen Partner zu behalten? Ist man bereit seinen Partner zu teilen, damit man wenigstens noch ein Stück von ihm hat? So nach dem Motto "Besser als gar nichts"?

Anderntags wieder in der Praxis des Psycho-Therapeuten: Miranda verarbeitet immer noch ihr Problem, dass mit ihr offensichtlich niemand einen Dreier machen will, noch nicht mal ihr Psychiater, als sie ihn das fragt. Politically natürlich total unkorrekt, wie man sie kennt... :-)
Sie geht sogar so weit, dass sie auf eine Annonce antwortet, in der ein Paar eine Gespielin für einen Dreier sucht. Als sie mit ihnen dann am Tisch sitzt, kommt dann der Spruch: "Wir hätten nicht gedacht, dass sich so jemand wie du meldet..." Doppel-Grins, sag ich nur!!! Sie steht auf und geht, denn jetzt hat sie ja ihre Bestätigung.

Carrie erfährt, dass Big schon mal verheiratet war und will schließlich unbedingt diese Frau kennen lernen. Dazu geht sie ein erfundenes "Pseudo-Kinder-Buch" vorstellen, denn Bigs Ex-Frau ist Buch-Verlegerin. In ihrem Kinderbuch geht’s um ein kleines Mädchen, das immer eine Kippe in der Hand hält und um Amputationen, das fand ich noch ziemlich witzig, das war so typisch Carrie! :-) Er machte es ihr nicht leicht, die Frau zu hassen, dadurch, dass die Frau stilvoll, intelligent und absolut nett und nicht zu vergessen – ein absoluter Carrie-Fan war. Sie erzählt ihr, dass sie sich scheiden ließen, weil Big sie mit ihrer besten Freundin betrogen hatte. Big hatte aber Carrie zuvor erzählt, dass sie sich auseinander gelebt hätten.

Charlotte und Jack gehen auf eine Party, denn Charlotte will sich auf das Experiment "Dreier" einlassen. Sie haben endlich eine passende Frau gefunden, leider vergnügen sich nur Jack und sie und Charlotte bleibt außen vor. Das ist wohl meistens so, dass die Frau dann außen vor bleibt.

Das passende Zitat zu dieser Folge zum Schluss: "Ein Dreier ist einfach, aber Intimität ist ein harter Brocken!"

Sandra – myFanbase

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