Vikings: Valhalla - Inhalt Staffel 1

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Sam Corlett, Vikings: Valhalla
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Im Jahr 1002 haben die Wikinger bereits 100 Jahre friedlich auf englischem Boden gelebt, bis König Æthelred (Bosco Hogan) anordnet, dass alle in Danelag wohnende Wikinger abgeschlachtet werden. Unter den Opfern ist auch Harald Sigurdssons (Leo Suter) Bruder. Er selbst ist kurz vorher noch nach Norwegen gesegelt und hat dadurch überlebt, so dass er nun von dort aus die Rache plant und große Unterstützung von König Knut (Bradley Freegard), dem König der Dänen, bekommt. Parallel trotzt eine kleine Gruppe von Grönländern rund um die Halbgeschwister Leif (Sam Corlett) und Freydis (Frida Gustavsson) einem schweren Sturm, um ebenfalls in Norwegen anzukommen. Sie wissen jedoch gar nichts von den Vorfällen in England und planen ihre eigene Rache, denn Freydis ist in jungen Jahren von einem Christen-Wikinger mehrfach vergewaltigt worden und hat von ihm ein Kreuz in den Rücken geritzt bekommen. Sie fällt sofort Harald ins Auge, woraufhin die beiden miteinander schlafen und sie erzählt ihm ihre Geschichte. Kurz darauf trifft eine weitere Gruppe rund um Haralds Halbbruder Olaf (Jóhannes Haukur Jóhannesson) ein und Freydis entdeckt in der Gruppe den gesuchten Mann. Olaf will die Zusammenkunft aller Wikinger nutzen, um die letzten Heiden zu missionieren, doch Knut ist dagegen. Deswegen ergibt sich ein heftiger Streit im Lager, den Harald schließlich schlichtet, weil er sie erinnert, dass sie alle Wikinger sind, die sich für ihre Leute rächen müssen. Leif hat die Rede mitangehört und ist unweigerlich beeindruckt. Er selbst wird im Lager jedoch nicht gerne gesehen, denn er ist der Sohn von Erik dem Roten, der in Norwegen gemordet hat und deswegen aus dem Land verbannt wurde. Mehrere Familienangehörigen des damaligen Opfers greifen ihn an, aber er ist ein hervorragender Kämpfer, weswegen er gegen eine Handvoll als Sieger hervorgeht. Harald hat das mitbekommen und will ihn für seine Zwecke als Kämpfer haben. Freydis ist derweil auf Jarl Estrid Haakon (Caroline Henderson) getroffen, die ihren Vater kannte und die direkt wohlgesonnen ist. Sie lässt schließlich auch die große Wikingerarmee nach Kattegat, um sich dort auf den Angriff vorzubereiten. Freydis nutzt dort ihre Chance, um ihren Peiniger Gunnarsson (Leifur Sigurðarson), Olafs rechte Hand, zu töten, indem sie ihm ein Kreuz in die Brust sticht. Es entbrennt ein heftiger Streit, doch Haakon besteht auf ihr Hausrecht und sie will am nächsten Morgen entscheiden, welches Recht sie spricht.

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Caroline Henderson & Frida Gustavsson, Vikings: Valhalla
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Als Haakons Rechtsprechung ansteht, schlägt Harald schließlich eine unkonventionelle Lösung vor. Da Freydis etwas genommen hat, soll sie nun etwas geben und das ist Leif, der mit den Wikingern gen England ziehen soll. Dem wird schließlich zugestimmt, so dass Freydis nur mit wenigen von den Grönländern in Kattegat bleibt, während die anderen mit Leif ein Boot zugewiesen bekommen, das von ihm auch selbst angeführt werden soll. Da auf dem Boot sowohl Christen als auch Heiden sind und die Skepsis gegenüber Leif groß ist, ist die Stimmung angespannt. Harald vertraut ihm aber, auch wenn Olaf und Knut beide ihre Zweifel haben. Tatsächlich segelt Leif eine ganz eigene Route und das voller Überzeugung, doch die Leute auf seinem Boot geraten in Streitigkeiten, bis es den ersten Toten gibt. Leif wiederum knüpft sich den Mörder selbst vor, als in dem Moment England in Sicht kommt, denn so kann dieser noch sehen, dass sein Misstrauen unberechtigt war, bevor er selbst erdolcht wird. Leif ist mit seinen Leuten auch als Erster eingetroffen. Als Harald und der Rest eintrifft, müssen sie ihm Respekt zollen. In England wiederum ahnt der König, dass die Rache folgen wird, doch er ist gesundheitlich schwer angeschlagen, weswegen er zunehmend den Einschätzungen seiner Frau Emma (Laura Berlin) vertraut, die als Normannin von den Wikingern abstammt und deswegen ahnt, dass sie vom Süden kommen werden. Deswegen schickt sie den Berater Godwin (David Oakes) mit dem Sohn ihres Mannes, Edmund (Louis Davison) nach Mercia, damit sie dort Eadric Streona (Gavin Drea) um Unterstützung bitten. Edmund sieht sich dieser Aufgabe jedoch nicht gewachsen, weswegen Godwin ihn auf der Reise dorthin aufbaut. Mit dieser Stärkung im Hinterkopf kann er Streona eine Ansage machen, als dieser Emmas Einschätzung der Kriegsführung geringschätzt. Dieser gibt schließlich nach. Auf der Rückreise nach London hören sie plötzlich die Glocken läuten, was zeigt, dass nun Edmund selbst König ist. Da Haakon erkennt, wie sehr Freydis mit dem alten Glauben verbunden ist, schickt sie sie mit einer Gruppe nach Uppsala.

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Louis Davison, Vikings: Valhalla
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Die Gruppe rund um Freydis wird bei einer Pause von einem Mann zu Pferd überfallen, der es offenbar auf Heiden abgesehen hat. Es ergibt sich ein heftiger Kampf, bis sie ihn erdrosseln kann. Doch ihr Freund Toke (Jake Mullarkey) stirbt und auch ihre Freundin Ysra (Álfrún Laufeyjardóttir) ist schwer verletzt worden. Mit dem Pferd des Mannes schafft sie sie ins nächste Dorf, wo sich ihr eine Heilerin annimmt. Als diese erkennt, was passiert ist, treibt sie Freydis an, schnell zum Pilgerort Uppsala weiterzuziehen. Das erweist sich als richtiger Hinweis, denn eine Gruppe rund um Jarl Kåre (Asbjørn Krogh Nissen) findet die Überreste des Kampfes und sie nehmen die Fährte auf. In England kommt es derweil zur ersten Schlacht in Kent, wo die Wikinger haushoch überlegen sind. Sie erfahren schließlich aber auch, dass Æthelred inzwischen verstorben ist, was Haralds Freude dämpft, da er seinen Kopf wollte. Olaf dagegen ist hocherfreut, denn mit dem jungen Prinzen als neuem König sieht er die Chance für ihre Armee gekommen, sich London zu erobern. Emma plant derweil weiterhin voraus, was die Wikinger wohl vorhaben und will keinesfalls, dass Edmund schon zum König gekrönt wird, damit er sich nicht so angreifbar macht. Dieser sieht sich inzwischen aber zu der Aufgabe berufen und fühlt sich unbesiegbar, woraufhin Godwin ihm das Gegenteil vorführt. Das knüpft aber das Band zwischen den beiden enger, so dass Edmund Emma beim nächsten Treffen bloßstellt und mit ihren Strategien zu punkten weiß, so dass seine Krönung verlangt wird. Godwin triumphiert dadurch, weil sein Einfluss gewonnen hat. Schließlich wird die Krönung auch durchgezogen. Bei den Wikingern wiederum wird überlegt, wie sie den Sturm auf London angehen, weswegen die Brücke ausspioniert werden soll. Die Mission wird Leif übertragen, aber Harald schließt sich auch selbst an. In der Nacht suchen sie sich mit Fackeln ein Weg durchs Moor, tappen aber in eine Falle. Dabei stirbt auch Ulf und Leif ruft noch zum Rückzug, bis er selbst bei einem Kampf unter Wasser gedrückt wird und scheinbar bewusstlos wirkt. Die Gruppe kehrt dezimiert ins Lager zurück und die Engländer bringen auch noch ihr Wappen vorbei, um ihre Stärke zu provozieren. Eigentlich befürchten alle Leifs Tod, aber Harald denkt auch an Freydis, weswegen er noch einmal loszieht. Er kann Leif tatsächlich finden, der gerade von einem Soldaten erstochen werden soll, doch er kann eingreifen. Gemeinsam mischen sie sich darauf unters Volk und kommen so zur Londoner Brücke, wo sie alles zu der Mechanik herausfinden.

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Leif und Harald berichten von ihren Kenntnissen zur Londoner Brücke, die Olafs ursprüngliche Pläne zum Scheitern verurteilen. Leif stellt einen eigenen Plan vor, der sehr gewagt ist und deswegen abgelehnt wird. Knut lässt der Gedanke daran aber nicht los, weswegen er selbst noch einmal das private Gespräch mit Leif sucht. Beiden wird klar, dass sie sich gedanklich sehr nah sind, auch weil sie sich aus dem Schatten der Väter lösen wollen. Knut stimmt dem Plan letztlich zu, weswegen die Wikinger die Nacht durch bauen, um ihre Idee umsetzen zu können. Parallel trifft sich Edmund noch einmal mit Eadric Streona, denn Emma hat einen neuen Plan entwickelt, der vorsieht, die Wikinger von beiden Seiten zu umzingeln. Edmund gibt diesen als seine Idee aus, was Streona schon skeptisch macht, aber unter dem Druck des Königs und der Zusicherung von zusätzlichen Ländereien, stimmt er schließlich los. In der Nacht zieht eine Gruppe rund um Leif, Harald und die Grönländer auf Holzbrettern los, mit denen sie durchs Wasser gleiten. Sie überfallen lautlos den ersten Wachposten und klauen dort englische Boote, die als angebliche Handelsschiffe losziehen. Unter der Londoner Brücke steigen sie dann ab, um sich dort zu positioniere. Im Morgengrauen zieht Olaf mit drei Schiffen los, bis er für die Engländer sichtbar ist, aber bleibt so weit weg, dass keine Waffen ihn erreichen kann. Knut ist derweil mit einer Armee zu Fuß losgezogen und sie schlagen auf dem Weg zur Brücke auf ihre Schilder, was den Wikingern unter der Brücke die Möglichkeit gibt, die Pfeiler der Brücke mit Beilen zu behauen, so dass sie instabil werden. Dann spannen sie Seile darum, woran wieder ein Pfeil jeweils angebracht wird.

Knut lässt die weiße Flagge schwenken, als Zeichen, dass er reden will. Er provoziert Edmund effektiv, indem er ihn als Feigling hinstellt. Emma müht sich noch, auf ihn einzuwirken, dass sie auf Streona warten müssen, aber er bleibt unbeirrbar und zieht mit seinen Leuten in die Schlacht. Zunächst sieht es auch so aus, als könnte er die Wikinger zurückdrängen, aber das ist nur Teil des Plans. Das realisiert schließlich auch Emma, die Godwin anweist, Edmund sofort zurückzuholen. Denn unter der Brücke werden Pfeile gen Olafs Schiffe geschossen. Dadurch bekommen sie die Seile an den Pfeilern zu packen und rudern nun, um die Brücke zu Fall zu bringen. Leif merkt schnell, dass sie nicht optimal vorgearbeitet haben und schlägt mit dem Beil noch mal nach. Die Engländer schießen aber inzwischen auf sie, so dass seine Kameraden aus Grönland alle fallen. Edmund hat derweil noch ohne Gespür für die Situation die Wikinger von der Brücke gebracht, doch dort wartet die große Wikingerarmee, der sie haushoch unterlegen sind. Godwin kommt mit der Warnung hinzu, woraufhin Edmund sofort zurückreitet. Doch es ist zu spät, nach und nach stürzt die Brücke ein, so dass er es nicht mehr zurück in seine Festung schafft. Streona wiederum bekommt von einem Späher die Info, dass die Engländer in Bedrängnis sind. Er entscheidet daraufhin, dass er die Mercianer nicht in diese aussichtslose Lage schicken wird. Die Wikinger wiederum feiern ausgelassen und Harald lobt vor allem Leif, dessen Plan vollends aufgegangen ist.

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Bradley Freegard & Louis Davison, Vikings: Valhalla
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Freydis ist in Uppsala angekommen, wo sie ihre Vorhersehung erhalten will. Dabei begegnet sie dem Seher (John Kavanagh), der ihr prophezeit, sie sei die 'Letzte'. Die Wikinger wiederum haben London ganz für sich erobert. Harald freut sich, Edmund stellvertretend für seinen Vater zu töten, doch Knut untersagt es ihm, denn er hat andere Pläne. Olaf hat derweil Emma als seine Gefangene genommen, denn er weiß, dass sie über Schätze verfügt, die er für die Missionierung des Nordens nutzen will. Deswegen hat auch ihre beiden Söhne entführt, um Druck zu machen. Knut wiederum sucht ein ehrliches Gespräch mit Harald und bietet ihm für seinen Verzicht auf Rache an, dass er bald König von Norwegen werden kann. Dieser verweist darauf, einen Deal mit Olaf zu haben, doch Knut offenbart ihm, dass dieser einen Sohn hat, der wohl kaum in der Erbfolge übergangen wird. Harald wird daraufhin hellhörig und redet mit Godwin, der ihm einst aus England zur Flucht verholfen hat, weswegen er von ihm mehr über Emma erfahren will, die offenbar von Olaf versteckt wird. Als er hört, dass sie die reichste Frau Europas ist, befreit Harald sie, denn er kennt seinen Bruder bestens. Es findet ein großes Essen zur Feier des Sieges statt. Dort wird Emma als Strategin der Engländer präsentiert und Olaf ist irritiert und fühlt sich von Harald im Stich gelassen. Leif bekommt gesagt, dass Freydis' Schuld nun vollends getilgt ist. Auch Streona soll Lob erhalten, weil er seine Armee hat nicht eingreifen lassen. Da er aber gierig König von England werden will, köpft Knut ihn kurzerhand, denn er will selbst mit Edmund gemeinsam England regieren. Bei dem Essen erfährt Knut, dass Olaf auch die Kinder von Emma hat entführen lassen, weswegen er Godwin für Versprechungen darauf ansetzt. Dieser tötet Olafs Männer und bekommt die Kinder frei, die Knut dann Ema in ihre Obhut gibt. Leif hat Liv doch noch lebend gefunden, doch sie ist schwer verletzt. Er legt ihr ein Kreuz bei, das er bei sich gefunden hat, als er halbtot im Moorland gelegen hat. Nach dem Essen kehrt er zu ihr zurück und sie ist wieder auf den Beinen. Er gesteht ihr, dass er nicht mehr nach Grönland zurückkehren will und sie an seiner Seite haben will. Liv stimmt zu und sie küssen sich. Leif wiederum gesteht Harald, dass er offenbar gläubig wird, denn er hat das Gefühl, dass ihm das Kreuz etwas sagen will. Kåre ist mit seinen Berserkern bei der Heilerin eingetroffen. Parallel spürt Freydis, dass Unheil droht. Sie bekommt von einer Priesterin ein Schwert überreicht und eilt los.

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Frida Gustavsson, Lujza Richter & Sam Corlett, Vikings: Valhalla
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Als Freydis in dem Dorf ankommt, ist es bereits zu spät, denn Ysra und alle anderen sind tot und sie wird von Kåre empfangen. Dieser will sie von seinen Männern töten lassen, aber dann zückt Freydis zur Abwehr ein Schwert, was ihn neugierig macht. Er will mehr darüber wissen und als er von der Prophezeiung des Sehers hört, lässt er von ihr ab und bittet sie, Haakon auszurichten, er sei auf dem Weg. Während ein großer Teil der Wikinger gen Kattegat zurückkehrt, richtet sich Knut in England ein und ist froh, als Emma nicht in die Normandie zurückkehren will, da er sie als seine Beraterin braucht. Da er Vermögen braucht, um aus dem Norden ein einziges Königreich zu machen, entwirft sie dementsprechende Pläne. Auch die Edelmänner schwören ihm Treue. Knut und Emma kommen sich schließlich so nahe, dass sie miteinander schlafen. Das bekommt Godwin mit, der schon wieder ganz eigene Pläne schmiedet. Freydis ist in Kattegat angekommen und berichtet Haakon alles von ihren Erlebnissen. Diese weist an, dass sie aufgrund ihrer Kampfkraft als Schildmaid ausgebildet werden muss. Als die Flotte zurückkehrt, ist Freydis froh, Leif und Liv wiederzuhaben, aber sie trauern um ihre verlorenen Freunde.

Harald übergibt Haakon ein Teil der Beute aus England und bittet sie, dass sie ihn als zukünftigen König von Norwegen unterstützt. Olaf schmiedet derweil seine eigenen Pläne und schlägt in Dänemark auf, wo er von Königin Ælfgifu (Pollyanna McIntosh) empfangen wird. Dieser offenbart er, dass Knut so schnell nicht wiederkehren wird und sich mit Emma schon jemand Neues ausgeguckt hat. Er hofft daher auf ihre Unterstützung für seine Zwecke, denn er weiß, dass sie aus Mercia stammt, dessen Zukunft noch geklärt werden muss. In Kattegat wird die Rückkehr gefeiert und Harald hebt speziell den Anteil der Grönländer heraus, was Freydis sehr rührt. Sie erhält von ihm die Halskette zurück, die er mit in London hatte. Leif hat es derweil immer noch schwer, weil er nicht als Heimischer akzeptiert wird. Am nächsten Tag hat Freydis ihre Prüfung zur Schildmaid. Als es nach einer Niederlage aussieht, schöpft sie aus der Kette Kraft und besteht. Stolz gibt sie Harald anschließend die Kette wieder und sie schlafen erneut miteinander. Kåre ist derweil selbst in Uppsala eingetroffen, wo er traurige Erinnerungen hat, denn dort hat er als Kind mitansehen müssen, wie sein geliebter Bruder geopfert wurde. Nach seinem Besuch weiß er mehr denn je, dass er die Heiden töten muss und fängt gleich mit den ersten Priestern an. Knut bekommt Nachricht aus Dänemark, die für ihn unheilvoll ist.

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Da Knut über Unruhen in Dänemark informiert worden ist, hat er eilig noch Emma geheiratet, um dann gen Heimat zu ziehen. Dafür hat er seinen Vater Gabelbart (Søren Pilmark) nach Dänemark geschickt, der dort die Geschäfte überwachen soll. Er stellt auch gleich alles auf den Kopf, weil er erhebliche Zweifel an Emma und Edmund äußert. Kåre hat ein Schiff mit einem getöteten Priester mitsamt dem Baby der Heilerin gen Kattegat geschickt, als Warnung, dass er bald plant, das Reich einzunehmen. In Kattegat wissen sie aber auch alle, was es noch heißt, denn Uppsala ist völlig zerstört, was sie auch mit eigenen Augen sehen, als sie dorthin reisen. Dort finden sie noch drei lebende Kinder, die für Freydis die Botschaft haben, dass Kattegat bald ebenso zerstört sein und sie selbst tot sein wird. Gabelbart hat kein Vertrauen in die englischen Edelmänner, weswegen er den Grafen von Wessex tötet, um die Grafschaft dann in Godwins Hände zu übergeben, da Knut ihm großes Vertrauen ausgesprochen hat. Olaf und Kåre schließen sich derweil zusammen, da beide das Heidentum ausrotten wollen im Norden. Doch die Partnerschaft ist auch von Skepsis begleitet, denn Kåre spricht immer mit einem Seher, den er in einem Gefängnis hält, den aber niemand sieht. Olaf ist aber auf die Stärke seiner Armee angewiesen, um seine Ziele durchzusetzen. Edmund hat derweil ein Treffen mit den übrigen Edelmännern ausgemacht, um sie auf seine Seite zu bringen, denn sollte er sterben, würde es für lange Zeit keinen englischen König mehr geben. Nachdem die Zusammenarbeit beschlossen ist, macht sich Edmund zurück nach London, doch es ist ein Seil gespannt, so dass er vom Pferd fällt und sich schwer verletzt. Godwin kommt hinterher und gibt ihm ein Stich ins Herz, so dass der König stirbt. Emma findet später an der Leiche die Stichwunde. Sie konfrontiert Godwin und Gabelbart deswegen, weil sie ahnt, dass sie dahinterstecken. Da sie aber dennoch nicht klein beigibt, gewinnt der alte König unweigerlich Respekt für sie. Schwierigkeiten ergeben sich aber, als Ælfgifu auftaucht, die ihren Platz als Königin einnehmen will. Zudem hat sie einen Trumpf in der Hinterhand, denn sie hat die dänische Flotte mitgebracht, die aber im Land versteckt ist, so dass Knut blank ist. Zudem droht sie, die Flotte zur Unterstützung von Olaf zu schicken, wenn es sein muss. Godwin sucht sofort den Schulterschluss mit ihr und umschmeichelt sie. In Kattegat ist derweil klar, dass bald ein Angriff bevorsteht, weswegen die Vorbereitungen beginnen. Harald hat aber seine ganz eigenen Vorstellungen.

Foto: Asbjørn Krogh Nissen, Vikings: Valhalla - Copyright: 2021 Netflix, Inc.; Bernard Walsh/Netflix
Asbjørn Krogh Nissen, Vikings: Valhalla
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Emma wird von Gabelbart nicht länger als englische Königin akzeptiert und von ihm zurück in die Normandie geschickt. Er glaubt nun, Ælfgifu beruhigt zu haben, doch sie verspricht nur, die Flotte nicht einzusetzen, aber über den Aufenthaltsort verrät sie nichts. Um zudem ihren Wert für England zu unterstreichen, will sie gemeinsam mit Godwin nach Mercia reisen, da sie von dort stammt. Der Plan gelingt tatsächlich, denn sie kann mit ihrem Verständnis für die Landesleute für eine Verbindung sorgen, so dass Mercia zu den englischen Bedingungen bereit ist. Harald ist im Lager von Olaf eingetroffen und betont, dass er an seiner Seite kämpfe. Dadurch bekommt er mit, wie groß die Armee ist und er bekommt den Angriffsplan zu hören. Daraufhin schaltet sich Harald ein, denn er glaubt, dass es nicht in Gottes Ansinnen ist, es noch nicht mal mit Friedensverhandlungen zu versuchen. Daraufhin findet ein Treffen beider Seiten statt und Freydis ist sehr enttäuscht, Harald auf der anderen Seite zu sehen. Haakon ist mit den Bedingungen von der christlichen Seite aber nicht einverstanden, weswegen für sie ein Krieg unumgänglich ist. Harald gibt zum Ende hin noch einen verschlüsselten Hinweis, den Leif begreift, denn so versteht er, dass die Armee auch vom Wasser her angreifen will, weil in der Wolfsmondnacht das Wasser hoch genug stehen wird. Kåre wiederum bekommt Zweifel an Haralds Absichten. Schließlich beginnt der Angriff von Olaf und Kåre. Letzterer sorgt dafür, dass Harald von seinen Leuten gefangen genommen wird, weil er ihm nicht vertraut.

In Kattegat wiederum hat sich die Armee getrennt. Freydis, Haakon und viele weitere vergreifen hinter den Mauern, während Leif und Liv sich um den Angriff vom Wasser aus kümmern. Sie sind schnell erfolgreich, was ihnen schließlich zeigt, dass es nur eine Falle war, denn auf den Booten sind nur wenige Männer. Sie erkennen, dass sie schnellstens wieder in die Stadt müssen. Olaf offenbart derweil seinem Bruder, dass er absichtlich einen falschen Angriffsplan vor ihm besprochen hat, weil er ihm nicht vertraut hat. Er will jetzt abwarten, bis Kåre die Vorhut erledigt hat, dann will er sich Kattegat und den ganzen Norden zu seinem Eigen machen. Harald stürmt daraufhin sofort los, um mit Kattegat zu verteidigen. In der Stadt wiederum ist Haakon verletzt worden, so dass mehrere Schildmaide sie wegbringen, doch es ist bereits zu spät, weil sie zu schwer verletzt ist. Sie gibt Freydis mit auf den Weg, dass sie keinesfalls aufgeben darf. Kurz darauf steht auch schon Kåre im Raum und es ergibt sich ein wilder Kampf, bei dem Freydis die Oberhand behält und ihn tötet. Harald wiederum wird verletzt und zieht sich etwas abseits zurück. Auch Leif und Liv kämpfen ausdauernd, bis schließlich Olaf mit seiner Armee nachkommt und Liv einfach ersticht. Freydis entdeckt schließlich Harald, da sie aber im nächsten Moment verschwunden ist, denkt er, dass der Verrat zu groß war, doch sie hat nur Pferde geholt und hievt ihn auf eins, damit sie aus der Stadt entkommen können. Als Ælfgifu nach London zurückkehrt, erwartet sie eine böse Überraschung, denn Emma ist zurück auf dem Thron. Gabelbart hat nämlich ihre Abwesenheit genutzt, um die dänische Flotte zu suchen und war erfolgreich. Ælfgifu muss erkennen, dass auch Godwin sie hintergangen hat. Gabelbart zieht derweil Richtung Kattegat und als der gerade sich im Siegtaumel befindende Olaf davon hört, ist der Schrecken groß, denn seine Leute machen sich panisch aus dem Staub und er steht alleine da. Leif ist derweil vor Schmerz wie von Sinnen und schwört Rache.

Zur Inhaltsangabe der zweiten Staffel von "Vikings: Valhalla"

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Lena Donth - myFanbase

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