Bewertung

Review: #2.03 Das Virus

Ein zweites Problem beschäftigt uns seit dieser Folge nun auch noch. Das Hudson-River-Virus ist ausgebrochen und breitet sich entgegen der offiziellen Informationen aus. Soll hier nur Panik verhindert werden oder steckt da mehr dahinter? Robert Hawkins muss derweil seine Taktik ändern.

Freunde

Jimmy ist zurück und ihm kommt das Fahndungsbild von Sarah Mason gleich bekannt vor. Das bringt Robert in Bedrängnis, doch das sind genau die Situationen, wo er zu Höchstform aufläuft. Er geht in die Offensive. Seine FBI-Identität nutzt er , gepaart mit ein paar weiteren Notlügen, um sich bei Major Beck in einem guten Licht darzustellen und den Verdacht nicht unmittelbar auf ihn zu lenken. Dabei fällt Hawkins auf, dass Beck ein Mann ist, der die Wahrheit sucht und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden weiß. Sehr schön, dass er Beck gleich als potenziellen Verbündeten ausgemacht hat, weil genau das auch mir schon aufgefallen ist und sich die Aussichten auf Erfolg mit Major Beck weiter vergrößern könnten.

Noch ist er aber nicht in alles eingeweiht und bisher auch nur ein zweifelnder Mann. Dass er aber die von Hawkins vorgeschlagene Frage stellt, zeigt, dass er auch nicht mit allem, was bisher geschehen ist, einverstanden ist, und ihm gerade die Suche nach Sarah seltsam vorkommt. Manchmal ist es eben gut, wenn man eins und eins zusammen zählen kann. Hoffentlich kann Beck Jake und Hawkins aber auch wirklich vertrauen, bzw. hoffentlich fliegt er nicht auf und wird, wie der Journalist in der letzten Episode, aus dem Verkehr gezogen. Auf jeden Fall wird Beck wohl noch eine wichtige Rolle spielen.

Eine weitere Verbündete hat sich mit Trish gefunden. Die Mitarbeiterin von J&R hat sich auch eine eigenen Meinung gebildet und stellt ein paar Dinge, die ihr von J&R in Auftrag gegeben wurde, in Frage. Das führt dazu, dass die Medikamente doch besorgt werden konnten. Es ist wirklich gut zu wissen, dass es auch noch andere Menschen gibt, die die ganzen Entwicklungen seltsam finden und erkennen, dass nicht die Hilfe der Menschen im Mittelpunkt zu stehen scheint. Sie wird nun wohl mit Bonnie nach Cheyenne gehen und dort sicherlich auch weiterhin hinterfragen, was genau vor sich geht. Mal sehen, ob ihre Rolle noch weiter ausgebaut wird und sich der Schauplatz auch mal direkt nach Cheyenne verlegt. Gray Anderson ist schließlich auch dort.

J&R

Was genau haben sie vor? Im Prinzip sind sie für die Aufbauarbeit im Lande mitverantwortlich, aber wer genau die Macht hat, ist mir noch nicht ganz klar. Es gibt Mitarbeiter, wie Trish, die sich wirklich um das Wohl der Menschen sorgen und darum bemüht sind, den Menschen zu helfen. Dann gibt es aber auch noch Ravenwood, deren Absichten offenbar weiterhin böswillig sind, auch wenn Goetz einen sehr zivilen Eindruck machte. Warum aber wollten sie die Medikamente haben und somit das Impfen verhindern? Brauchten sie die Mittel einfach an anderer Stelle? Soll sich das Virus ausbreiten, damit weiterhin Angst geschürt werden kann? Oder wird hier nur experimentiert? Die Episode hat einige Fragen aufgeworfen, die sehr eng mit "Jennings and Rall" verbunden sind. Da die Staffel sehr kurz ist, wird es dazu aber hoffentlich bald schon ein paar Antworten geben. Die Geschichte um das Virus hat insgesamt allerdings doch zu sehr von der eigentlichen Hauptfrage, wie man Texas über die Wahrheit aufklären kann, abgelenkt. Das hat mich ein bisschen gestört, weil es irgendwie das Tempo rausgenommen hat. Wenn die beiden Geschichten aber gut zusammengebracht werden, könnte sich dieser Eindruck noch relativieren.

Fazit

Es gibt noch andere Menschen, die ein paar Geschehnisse in Frage stellen und zu Verbündeten von Jake und Co. werden könnten. Aber es gibt auch noch andere Probleme. Die Ausbreitung des Virus hat die Haupthandlung aber etwas ins Stocken gebracht.

Emil Groth - myFanbase

Diese Serie ansehen:


Vorherige ReviewÜbersichtNächste Review

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier mit anderen Fans von "Jericho" über die Folge #2.03 Das Virus diskutieren.