Bewertung: 4

Review: #3.06 Geisterbilder

Was war das denn?! Mein Gott ich habe mich selten so gelangweilt bei "Ghost Whisperer". Die Story bewegte sich auf der Stelle. Es geht um eine Professorin, die ein Verhältnis mit einem Studenten hatte, der bei einem Unfall ums Leben kam …

Die Dreiecksbeziehung

Kevin, die Professorin Claudia und Sophie - um diese drei ging es in dieser Episode. Der Geist - in diesem Falle Kevin - ging in der Story ziemlich unter, es wurde zum Schluss nicht einmal richtig geklärt, warum er die Professorin so terrorisierte. Unverkennbar war nur, dass Sophie seine große Liebe ist und als sie ihm verzieh, konnte er endlich ins Licht gehen. Im Vergleich zu den anderen Episoden bekam dieser Geist nicht so viel Spielraum und er konnte sich nicht so entfalten. Man erfuhr zwar das eine und andere über ihn, aber leider trat er erst am Ende in Erscheinung, doch richtig kennengelernt hat man ihn nicht.

Für mich persönlich war an dieser ganzen Geister-Geschichte nur Sophies Vergangenheit interessant, als sie plötzlich leibhaftig vor Melinda stand und gar nicht tot war. Denn vorher war das Video auf dem Handy schon recht überzeugend und für ihren Tod Beweis genug. Von ihr erfuhr man schließlich auch mehr über Kevin und seinem Leben. Die Story um Claudia, Kevin und Sophie bewegte sich allerdings nicht von der Stelle. Allein die Handlungen rund um Sophie waren aufschlussreich und nachvollziehbar, während man bei Kevins und Claudias Angelegenheiten oft Fragezeichen auf den Augen hatte, weil es nicht weiterging.

Rick Payne

Professor Rick Payne, der für mich eigentlich immer der witzige Part in dieser Serie ist und für Lacher sorgt, nervte mich in dieser Episode derartig. Er bekam zwar fast eine eigene Story, doch leider wurde diese nicht so hundertprozentig umgesetzt und vielleicht ging deshalb auch vieles unter. Als die Episode anfing, dachte ich noch, dass es sich dieses Mal um ihn drehen und er auch mal im Mittelpunkt stehen würde, was dann, wie bereits erwähnt, nicht der Fall war, obwohl er Teil der Story war. Er war nur noch Handlanger von Melinda. Selbst seine witzigen Dialoge konnten dieses Mal nicht so überzeugen, da sein Charakter in dieser Folge selbst ein reines Nervenkostüm war.

Melinda & Jim

Melinda kam mir sehr egoistisch vor, als es darum ging, als sie den Studienführer von Jim entdeckte. Wieso sollte Jim plötzlich nicht mehr hinter ihr stehen, so dir nichts mir nichts? Er macht doch wirklich alles für sie. Jim unterstützt sie bei ihrer Fähigkeit, denn diese zu haben, ist wirklich nicht einfach, und wenn Melinda die Hilfe der Polizei braucht, dann springt er auch immer sofort, obwohl er Ärger bekommen könnte.

Dass sie so ausrastet, hätte ich wirklich nicht erwartet, und obwohl sich beide zum Schluss versöhnten und sie Jim versprach, dass sie zu ihm steht, wenn er Medizin studiert, kam mir ihr plötzlicher Meinungswechsel nicht so überzeugend und ehrlich rüber. Vielleicht lag es daran, dass sie wohl doch noch mit ihren Gedanken ganz woanders war.

Das Ende

Das Beste an dieser ganzen Folge war die letzte Szene, als sich Melinda dann selbst fotografierte und schließlich zig Geister auf den Fotos erschienen. Da fragt man sich, wie lange diese bei ihr bereits hausen oder sie sogar verfolgen. Das war absolut mysteriös und angsteinflößend. Schlafen konnte ich aber trotzdem …

Fazit

Eine eher belanglose und durchschnittliche Folge. Es geht wirklich besser, was man bei den vergangenen Folgen der dritten Staffel bereits gesehen hat. Denn diese waren einfach interessanter und mysteriöser. Ich hoffe, die nächste Episode kann wieder mehr überzeugen.

Dana Greve - myFanbase

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