Episode: #8.06 Der Eiserne Thron

In der "Game of Thrones"-Episode #8.06 Der eiserne Thron feiert Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) ihren Sieg, während ihre Absichten in Frage gestellt werden. Nach der Thronbesteigung kehrt in Westeros indes wieder Frieden ein.

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Tyrion Lannister geht durch das zerstörte Königsmund und sieht zwischen den Trümmern viele verbrannte Leichen, die teilweise von Asche bedeckt sind. Ihm folgen Davos Seewert und Jon Schnee, doch bald verabschiedet er sich von den beiden und will seinen Weg allein fortsetzen. Anschließend erblickt Tyrion noch mehr Zerstörung. Derweil will Grauer Wurm die überlebenden feindlichen Soldaten hinrichten, doch Jon und Davos gehen dazwischen und wollen nicht, dass Grauer Wurm Männer tötet, die sich bereits ergeben haben. Jon und Davos können ihn nicht aufhalten und wollen sich daher an Daenerys Targaryen wenden. Als sie gehen, tötet Grauer Wurm die Lannister-Soldaten. In der Zwischenzeit schreitet Tyrion durch die Trümmer des Roten Bergfrieds und sucht die Gewölbe auf, durch die er Jaime Lannister zu fliehen geraten hat. Auch dort unten ist alles zerstört und zwischen den Felsbrocken entdeckt Tyrion Arm in Arm seine toten Geschwister, die von den Trümmern erschlagen wurden. Er weint um die beiden.

Auch Arya Stark befindet sich noch in der Stadt und erhascht einen Blick auf Jon. Jener bahnt sich gerade einen Weg durch die Dothraki und die Unbefleckt und Arya folgt ihm. Die Krieger jubeln, als Drogon über sie hinwegfliegt, anschließend erscheint Daenerys und hält vor ihren Männern eine flammende Rede. Nachdem sie Königmund eingenommen hat, will sie auch alle anderen Städte auf der Welt auf diese Weise erobern, sie bezeichnet sich und ihre Soldaten als Befreier. Ihre Männer sind zu jedem Kampf bereit und Daenerys ernennt Grauer Wurm zu ihrem Meister des Krieges. Fassungslos schauen Arya, Jon und mittlerweile auch Tyrion zu. Der erschütterte Tyrion schließt zu Daenerys auf. Jene wirft Tyrion Verrat vor, da er Jaime befreit hat. Dies leugnet Tyrion nicht. Er wiederum wirft Daenerys vor, die Menschen der Stadt niedergemetzelt zu haben und wirft ihr die Brosche der Hand vor die Füße. Daraufhin lässt Daenerys Tyrion abführen. Anschließend fällt ihr Blick auf Jon, der jedoch stumm bleibt. Sie wendet sich ab und Jon schaut ihr nach. Zu ihm kommt Arya und Jon schließt sie in die Arme. Arya erklärt, dass sie Cersei Lannister töten wollte, doch Daenerys kam ihr zuvor. Die beiden kommen auf Daenerys zu sprechen und Arya bezweifelt, dass Sansa Stark Daenerys als Königin anerkennen wird. Zudem ist Arya sich sicher, dass Daenerys sich durch Jon und dessen Thronanspruch bedroht fühlt.

Jon sucht Tyrion auf, den man in einem intakten Gebäude eingesperrt hat. Letzterer bedankt sich für Jons Besuch und fürchtet, dass er nicht mehr lange am Leben sein wird. Tyrion versucht, über seinen baldigen Tod zu scherzen, doch Jon bleibt ernst. Seine Taten würde Tyrion jederzeit wiederholen, vor allem nachdem er nun gesehen hat, zu welchem Grauen Daenerys fähig ist. Tyrion versucht auch Jon zu verdeutlichen, dass Daenerys' sogenannte Befreiung noch Tausenden das Leben kosten wird. Verzweifelt versucht Jon, Daenerys' Taten zu rechtfertigen, während Tyrion ihn davon zu überzeugen versucht, dass Daenerys genau so irre ist, wie es ihr Vater war, auch wenn sie bisher immer von allen gefeiert wurde. Durch das Gespräch muss Jon sich eingestehen, dass er anders gehandelt hätte, wenn er an Daenerys' Stelle gewesen wäre. Um Worte ringend muss Jon sich setzen. Tyrion versichert, dass er Jons Enttäuschung versteht, da er Daenerys ebenfalls geliebt hat. Darauf erwidert Jon, dass die Liebe der Tod der Pflicht ist. Tyrion kontert, indem er sagt, dass Pflicht der Tod von Liebe sein kann. Tyrion hinterfragt, ob Jon Daenerys für eine Bedrohung für das Volk hält und ob jener denkt, dass das Morden nach seinem Tod ein Ende nehmen wird. Genau wie Arya erinnert auch Tyrion Jon, dass Daenerys' Thronanspruch durch den von Jon bedroht wird. Trotz der eindringlichen Worte macht Jon deutlich, dass er noch immer zu seiner Königin steht. Er entschuldigt sich bei Tyrion und wendet sich zum Gehen. Ein letztes Mal versucht Tyrion Jon dazu zu bringen, sich gegen Daenerys zu stellen, indem er aufzeigt, dass Jons Familie ebenfalls in Gefahr schwebt, da sie sich schwerlich hinter Daenerys stellen werden. Tyrion ermahnt Jon, sich zu entscheiden.

Die Worte von Tyrion hallen nach, während Jon sich auf den Weg zu Daenerys macht. Dabei kommt Jon an Drogon vorbei, der vollkommen mit der noch immer niederregnenden Asche bedeckt ist. Jon findet Daenerys im zerstörten Thronsaal vor, wo sie gerade den unversehrten eisernen Thron begutachtet. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht berührt Daenerys den Thron ihren Vorfahren. Gerade als sie sich setzen will, erblickt Daenerys Jon und wendet sich ab. Sie schwelgt in Erinnerungen und erzählt, wie sie sich den Thron ausgemalt hat, doch Jon unterbricht sie und will wissen, weshalb Daenerys' Soldaten noch immer Menschen hinrichten, obwohl die Stadt eingenommen wurde. Jon wird laut und kann nicht verstehen, weshalb Daenerys die Stadt verwüstet hat. Ganz ruhig erwidert Daenerys, dass sie das Spiel, das Cersei gespielt hat, nur auf diese Weise gewinnen konnte. Auch für die bevorstehende Hinrichtung von Tyrion findet Daenerys eine Erklärung. Jon bittet Daenerys, das Morden zu beenden und Gnade zu zeigen, aber sie will erst eine neue Welt erschaffen, auf dem Weg dorthin gibt es laut ihr keinen Platz für Gnade. Ermutigend redet Daenerys Jon zu, sich ihr anzuschließen, gemeinsam mit ihr eine neue Welt aufzubauen und mit ihr zusammen zu sein. Daenerys will zusammen mit Jon den ewigen Kreislauf durchbrechen. Nachdem Jon sie als seine Königin bezeichnet hat, küssen die beiden sich. Dann zückt Jon jedoch einen Dolch und ersticht Daenerys mit Tränen in den Augen. Jon hält Daenerys in den Armen, während sie ihren letzten Atemzug tut und vor dem eisernen Thron stirbt. Er weint um sie, während Drogon zu kreischen beginnt. Der Drache taucht im Thronsaal auf und schnuppert an seiner toten Mutter. Voller Schmerz über Daenerys' Tod bringt Drogon den eisernen Thron mit seinem Feuer zum Schmelzen, hebt Daenerys dann mit einer Klaue hoch und fliegt mit ihrer Leiche davon ohne Jon zu verletzen.

Einige Zeit darauf: Noch immer befindet Tyrion sich in seiner Zelle. Eines Tages taucht Grauer Wurm auf und bringt den in Ketten liegenden Tyrion ins Dragon Pit. Dort haben sich die Oberhäupter vieler großen Familien von Westeros versammelt, darunter befinden sich Sam Tarly, Edmond Tully, Arya, Sansa und Bran Stark, Brienne von Tarth, Davos, Gendry Baratheon, Yara Graufreud, Yohn Royce, der Prinz von Dorne und Robin Arryn. Als erstes ergreift Sansa das Wort und verlangt zu wissen, weshalb man nicht auch Jon zu diesem Treffen gebracht hat, woraufhin Grauer Wurm erklärt, dass jener der Gefangene der Unbefleckten ist. Sansa droht, die Armee der Nordmänner, die vor den Toren von Königsmund wartet, auf sie loszulassen, sollte man dem König des Nordens auch nur ein Haar krümmen, woraufhin Yara sich auf die Seite von Grauer Wurm schlägt und verlangt, dass Jon für den Mord an Daenerys bestraft wird. Arya unterstützt Sansa und Davos versucht zu schlichten, indem er den Unbefleckten eigenes Land anbietet und den Krieg beenden will. Darauf will Grauer Wurm sich nicht einlassen, er will Jon bestraft sehen. Als Tyrion einwirft, dass Grauer Wurm darüber nicht zu entscheiden hat, unterbricht jener ihn wütend. Davon lässt Tyrion sich nicht einschüchtern und erklärt, dass die Entscheidung über das Schicksal von Jon beim König oder der Königin der sieben Königslande liegt. Da es momentan keinen König gibt, schlägt Tyrion vor, einen zu ernennen. Grauer Wurm ist einverstanden. Kurz herrscht Stille, dann meldet Edmure sich zu Wort, um für seiner Ernennung zu werben. Schnell wird er von Sansa unterbrochen. Anschließend wirft Sam ein, ob man nicht das Volk über einen Anführer abstimmen lassen sollte, wie man es bei der Nachtwache tut, doch dieser Vorschlag wird verspottet und schnell verworfen. Edmure fragt spöttelnd, ob Tyrion die Krone will, was jener verneint. Davos erkundigt sich nach Tyrions Meinung und jener hat bereits darüber gegrübelt. Er ist zu dem Entschluss gekommen, dass Bran zum König ernannt werden sollte. Tyrion nennt Bran den Gebrochenen und verdeutlicht, dass jener sowohl eine eindringliche Geschichte als auch ein großes Talent verkörpert, mit dem sich Bran bestens als König eignet. Nach dessen Tod soll erneut über einen König abgestimmt werden, da Bran keinen Nachkommen zeugen kann und somit sicher ist, dass tyrannische Nachkommen keinen Thronanspruch haben. Tyrion macht Grauer Wurm klar, dass somit der Kreislauf, den Daenerys zerstören wollte, durchbrochen werden kann. Laut Tyrion ist Bran genau deshalb der Richtige, weil jener sich nicht nach Macht sehnt. Als Tyrion Bran fragt, ob er bereit wäre, das Land zu regieren, verdeutlicht Bran, dass er allein aus diesem Grund die lange Reise auf sich genommen hat. Nachdem Tyrion sich für Bran ausgesprochen hat, erklären sich auch die anderen Häuser einverstanden. Allein Sansa erhebt Einspruch. Da der Norden bereits sehr viel durchgestanden hat, wird er sich nicht erneut unterordnen. Die Häuser sind einverstanden, dass der Norden unabhängig bleibt und so wird Bran der Gebrochene zum Herrscher der sechs Königslande ernannt. Als Tyrion sich schon zum Gehen wendet, ernennt Bran ihn zu seiner Hand. Tyrion möchte nicht annehmen, doch genau so wenig, wie Tyrion Hand sein möchte, will Bran König sein, weshalb Bran kein Nein akzeptiert. Nun erhebt Grauer Wurm Einspruch, er will sich nicht damit zufriedengeben, dass Tyrion für die Fehler die er begangen hat, auf diese Weise büßen muss.

Tyrion geht zu Jon, dem er mitteilt, dass Bran entschieden hat, Jon für sein Vergehen zur Nachtwache zu schicken. Mit diesem Urteil sind sowohl die Starks als auch Grauer Wurm mehr oder weniger einverstanden. Jon hinterfragt, ob sein Handeln richtig war, da es sich nicht so anfühlt. Darauf hat Tyrion keine Antwort und rät, dass Jon ihn in ein paar Jahren noch einmal fragt. Dann verabschieden sich die beiden und Tyrion schließt nicht aus, dass sie sich eines Tages wiedersehen werden.

Als Jon Königsmund verlässt, hat man mit dem Wiederaufbau der Stadt begonnen. Durch die Gassen strömen neben Westerosi auch Dothraki. Man bringt Jon zu seinem Schiff und auf seinem Weg kommt er an Grauer Wurm vorbei, der für Jon nur einen eisigen Blick übrighat. Grauer Wurm verlässt die Stadt nun ebenfalls und macht sich mit seinen Männern auf den Weg nach Naath. Derweil trifft Jon auf Sansa, Arya und Bran. Sansa macht sich Vorwürfe, da Jon nicht als König in den Norden zurückkehren kann, aber Jon ist sich sicher, dass Sansa ganz im Sinne von Eddard Stark regieren wird und schließt sie in die Arme. Jon schlägt Arya vor, ihn an der schwarzen Festung zu besuchen, doch Arya plant, nach Westen zu segeln und zu erkunden, was sich westlich von Westeros befindet. Mit Tränen in den Augen fragt Jon, ob Arya Nadel dabeihat und mit einer innigen Umarmung verabschiedet er sich von ihr. Zuletzt wendet Jon sich an Bran, den er als König anerkennt. Nachdem Jon sich von allen verabschiedet hat, besteigt er ein Schiff.

Brienne blättert im Buch der Königsgarde und entdeckt dort die beinahe unbeschriebene Seite über Jaime. Daraufhin nimmt sie eine Feder zur Hand und beginnt, die Seite mit Jaimes Heldentaten zu füllen. Ihre Ausführungen beendet Brienne mit den Worten, dass Jaime gestorben ist, um seine Königin zu beschützen.

In der Zwischenzeit versammelt Tyrion den kleinen Rat und nimmt am Kopf der Tafel Platz, bevor die anderen eintreffen. Ihm missfällt, dass die Stühle nicht ordentlich um den Tisch gestellt sind, weshalb er für Ordnung sorgen will, dabei wird er allerdings unterbrochen. Mit einen Augenrollen sieht Tyrion mit an, wie Bronn sich an der Tafel fläzt, während auch Davos sich einen Stuhl nimmt und Sam, der nun ein Maester ist, ihm das Buch 'Ein Lied von Eis und Feuer' vorlegt. Das Buch wurde von Archmaester Ebrose befasst sich mit dem Machtkampf in Westeros nach Robert Baratheons Tod und Tyrion ist erfreut, seinen Namen darin zu findet, weshalb sein Lächeln schwindet, als Sam ihm gesteht, dass Tyrion darin trotz seiner Taten nicht erwähnt wird. Anschließend widmet der Rat sich nach dem Eintreffen von Brienne und Bran dem Tagesgeschäft. Bran hält mit seinen Fähigkeiten als dreiäugige Krähe weiterhin Ausschau nach Drogon, bisher allerdings erfolglos. Zu ihnen kommt Podrick Payne, der mittlerweile zum Ritter geschlagen wurde und Bran wieder in seine Gemächer bringt. Anschließend spottet Tyrion ein wenig über Bronn, der nun der Lord von Rosengarten und Meister der Münze ist, wodurch die Krone ihn reichlich entlohnt hat. Davos ist Meister der Schiffe und geht dem Auftrag, eine Flotte zu bauen, nach. Tyrion unterbricht ein Streitgespräch zwischen Bronn und Davos über den Preis einer neuen Flotte und wendet sich an Sam, doch auch dazu hat Bronn etwas zu sagen. Der Rat diskutiert anschließend auf freundschaftliche Weise vor sich hin.

An der Mauer wird ein Mal ins Horn geblasen. Gemeinsam mit zwei Männern erreicht Jon die Schwarze Festung, wo er auf Tormund Riesentod trifft. Gleichzeitig bewaffnet sich Arya für ihre Reise nach Westen mit Nadel. Sie tritt an Deck eines Schiffes der Starks und segelt freudiger Erwartung neuen Abenteuern entgegen. Indes kleidet sich Sansa in Winterfell in den Farben der Starks und wird zur Königin des Nordens gekrönt, während alle Nordmänner vor ihr knien. Jon schreitet derweil die altvertrauten Wehrgänge der schwarzen Festung ab. Er trägt das Schwert, das ihm einst Jeor Mormont vermacht hat und während er Wildlingen begegnet, die ihm freundlich gesinnt sind, fällt Jons Blick auf seinen Schattenwolf Geist. Den Wolf begrüßt Jon mit einem Lächeln, dann passiert Jon gemeinsam mit Tormund die Mauer und geht nach Norden, gefolgt von den Wildlingen – Männern, Frauen und Kinder – der Nachtwache. Jon wirft einen Blick zurück, als sich das Tor schließt, zieht dann aber weiter nach Norden.

Marie Florschütz - myFanbase


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