Bewertung: 7
Michael Bay

Armageddon - Das jüngste Gericht

Für die Liebe. Für die Ehre. Für die Menschheit.

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Inhalt

Ein Hobbyastronom entdeckt einen Asteroiden, der sich geradewegs auf die Erde zu bewegt. Die NASA und dessen Chef Dan Truman (Billy Bob Thornton) haben nur 18 Tage Zeit, sich etwas einfallen zu lassen, um die bevorstehende Katastrophe von der Erde abzuwenden: Die einzige Möglichkeit ist eine Sprengung des Asteroiden von innen heraus. Dafür braucht die NASA ein Bohrteam, das in das Weltall fliegt und dort ein rund 250 Meter tiefes Loch bohrt und einen nuklearen Sprengsatz zündet. Sie suchen den besten Ölbohrexperten Harry Stamper (Bruce Willis) auf und gewinnen ihn für das gewagte Unternehmen. Stamper will jedoch mit seinen eigenen Männern arbeiten. Die Ölbohrarbeiter erhalten einen Crashkurs und werden zu Astronauten ausgebildet. Die erste Crew wird von Stamper geleitet und fliegt im Spaceshuttle "Freedom". Die zweite führt A.J. Frost (Ben Affleck), Verlobter von Stampers Tochter Grace (Liv Tyler), an. Anschließend fliegen die Spaceshuttles zum Mond, um dessen Gravitation auszunutzen und zum Asteroid zu gelangen. Die "Independence" mit A.J. an Board wird von Gesteinsbrocken getroffen und stürzt ab. Kann die Katastrophe noch abgewendet werden?

Kritik

Die Story von "Armageddon" ist nicht gerade die beste, da zu weit hergeholt, aber der Actionfilm ist sehr unterhaltsam, was vor allem an der sehr guten Besetzung liegt. Bruce Willis als Retter der Nation ist ebenfalls nichts Neues, aber mit ihm und seinen Galgenhumor wird es wirklich nie langweilig. An seiner Seite Ben Affleck und Liv Tyler, die seine Tochter Grace spielt. Affleck und Tyler sorgen für den romantischen Teil in diesem Blockbuster und bringen gleichzeitig Harry (Bruce Willis) mit ihrer Beziehung zur Weisglut. Harry hat aber in Wirklichkeit zwei Gesichter, zeigt aber immer nur seine harte Seite. Harte Schale, weicher Kern - so könnte man ihn auf Anhieb beschreiben. Das bringt Willis sehr gut herüber und das sieht man auch in Szenen mit seinen Kollegen, die gleichzeitig seine besten Freunde sind.

Michael Bay und Jerry Bruckheimer wissen, wie man das Publikum für sich gewinnt. Mit einer einfachen Story, die jeder kapiert, und die dazu abwechslungsreich und spannend ist. Nicht zu vergessen ein Staraufgebot, wie man es selten in einem Blockbuster sah. Willis, Billy Bob Thornton, Affleck, Tyler oder Owen Wilson sorgten für diese gute Unterhaltung, um nur einige zu nennen. Willis überzeugt in jedem Genre und ich liebe alle seine Filme. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Steve Buscemi war für mich sehr nervtötend. Auf einen Chaot mehr oder weniger wäre es auch nicht angekommen. Persönlich hätte ich Owen Wilson bis zum Ende bevorzugt.

Wunderschön ist die Musik zum Film und den Soundtrack kann ich nur empfehlen. Der Titelsong von Aerosmith "I Don't Wanna Miss a Thing", der von Diane Warren geschrieben wurde, passt wie die Faust aufs Auge zum Film. Des weiteren glänzte "Armageddon" aufgrund der vielen spektakulären und beeindruckenden Special Effekts. "Armageddon - Das jüngste Gericht" erhielt vier Oscar-Nominierungen 1999, ging aber leider leer aus.

Fazit

Für einen netten Kinoabend mit Popcorn ist "Armageddon" genau der richtige Film, wenn man nicht gerade damit beschäftigt ist, auf jedes Detail zu achten, sondern sich einfach unterhalten lassen möchte. Der Film ist trotz der bevorstehenden Katastrophe und der ganzen Faktoren, die danach folgen sehr unterhaltsam. Es lohnt sich, ihn anzusehen. "Armageddon" gehört zu den Filmen, die man sich immer wieder ansehen kann.

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Dana Greve - myFanbase
19.04.2007

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