Bewertung: 7
Tom Dey

Zum Ausziehen verführt

Bei manchen Männern muss man nachhelfen, damit sie die weite Welt erkunden und ihr Nest verlassen...

Foto: Copyright: Paramount Pictures
© Paramount Pictures

Inhalt

Tripp wohnt mit Mitte 30 immer noch bei seinen Eltern. Diese halten es nicht mehr länger aus und wollen endlich ihre Privatsphäre haben. Allerdings macht Tripp keine Anstalten auszuziehen und jede Beziehung, die ernster wird, bricht er abrupt ab. Dann erfahren sie von Freunden, dass diese Paula engagiert haben, um ihren Sohn zum Ausziehen zu bringen und beschließen Paula auf ihren Sohn anzusetzen.

Kritik

Als ich das erste Mal einen Trailer des Films gesehen hatte, dachte ich mir: Oh schon wieder so eine romantische Komödie mit vorhersehbarem Ende. Und leider muss ich zugeben, dass ich leider nicht Unrecht hatte. Aber dennoch zähle ich "Zum Ausziehen verführt" zu einer der romantischen Komödien, die ich mir durchaus noch mal ansehen würde, denn sie ist auf eine gewisse Art und Weise auch sehr erfrischend.

Ein kleines MUSS, diesen Film anzusehen, war definitiv, dass Bradley Cooper, den ich vor allem in "Alias - Die Agentin" als Will Tippin lieben gelernt habe! Bei Sarah Jessica Parker war ich mir eigentlich auch ganz sicher, dass sie mir gefallen würde, denn sie hat mir schon in "Die Familie Stone - Verloben verboten!" ganz gut gefallen.

Dennoch muss ich zugeben, wie am Anfang schon erwähnt, dass viele Dinge einfach zu vorhersehbar waren. Zum einen konnte man sich denken, dass Tripp und Paula sich wirklich ineinander verlieben und das der Auftrag seiner Eltern zwischen ihnen steht. Auch war mir zu Beginn schon klar, mit wem Kit am Ende des Films zusammen sein würde.

Aber trotzdem hat der Film es geschafft immer wieder einen kleinen Dreh zu bekommen und auf einmal etwas völlig Absurdes zu zeigen, womit man nicht wirklich gerechnet hat, bzw. was einfach zu abwegig gewesen wäre, aber trotzdem geschehen ist.

Das Zusammenfinden von Tripp und Paula gefiel mir demnach recht gut, vor allem, da ich das nicht erwartet hatte, nach dem vorher von "Wir könnten beiden einen Blumenstrauß schicken" die Rede war. Demnach ein dicker Pluspunkt!

Der - meiner Meinung nach - sehr schräge, aber gleichzeitig geniale Running Gag mit den aggressiven Tieren, die Tripp gebissen haben, wurde leider am Ende völlig verhunzt. Das hat dem Film auch leider einige Punkte abgezogen, denn ansonsten wäre es ein wirklich netter Film gewesen, denn man sich an einem DVD Abend angucken kann. Aber das Ende war einfach zu plump und zu aufgesetzt.

Allerdings muss ich zugeben, dass die Bilder aus dem Abspann, dass dann wieder ein wenig rausgeholt haben, denn dadurch hatte ich nicht das negative Gefühl am Ende, sondern konnte noch mal richtig schmunzeln und habe die Bewertung deswegen auch wieder angezogen.

Fazit

Lange Rede - kurzer Sinn: Wer romantische Komödien mag, sollte sich den Film unbedingt ansehen und genießen. Für alle, die sich noch nicht wirklich wohl in diesem Genre fühlen ist der Film auch was, nur sollte man nicht zu viel erwarten, da die Story eigentlich schon von Beginn an sehr eindeutig ist.

Technische Details

Laufzeit: ca. 92 Minuten
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1)
Tonformat: Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch, Türkisch)
FSK: ab 6 Jahren

Specials:
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Annika Leichner - myFanbase
04.05.2006

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