Bewertung: 5
Stephen Sommers

G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra

"Streng genommen gibt es diese Einheit nicht, aber wenn es sie gibt, dann besteht sie nur aus den besten Agenten der Welt."

Foto: Copyright: Paramount Pictures
© Paramount Pictures

Inhalt

Das Elite-Team G.I. Joe will den Waffenhändler Destro (Christopher Eccleston) und die wachsende Gefahr durch die geheimnisvolle Cobra-Organisation stoppen. Der Feind ersehnt sich das Ende der Welt – die Nano-Mites, kleine Objekte, die alles Metall zerfressen mit dem sie in Kontakt kommen und künstlich erschaffene Soldaten, die über Computer gesteuert werden, sollen das Ziel von Destro erfüllen. Allerdings geben die G.I. Joes ihr bestes, um dies zu verhindern – mit Hilfe der neuesten Spionage- und Militärausrüstung sollte es ihnen gelingen. Doch was ist zu tun, wenn einer der Feinde sich als der Mensch offenbart, den man einst geliebt hat…?

Kritik

Die Leinwandproduktion "G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra" ist eine Actionfilm-Adaption aus dem Jahre 2009. Der Film beeindruckt die Zuschauer mit seiner spektakulär actionreichen Handlung – nicht nur die rasanten Verfolgungsjagden quer durch die Großstadt, sondern auch die harten Kämpfe zwischen den Figuren jagen dem Publikum eine Gänsehaut über den Rücken. Die neueste Computertechnik macht es möglich, dass pure Fiktion zu einem der guten Unterhaltungswerte eines Filmes wird – Szenen, wie der Eiffelturm, der gerade von den Nano-Mites zerfressen wird oder die Slowmotions bei einigen Actionabschnitten, beweisen es. Der Regisseur Stephen Sommers hat also auch hier sein volles Talent eingesetzt, aber seine gute Leistung ist auch schon aus der Filmreihe "Die Mumie" bekannt.

Auf der anderen Seite erscheint die Handlung durch die kuriose Personenkonstellation etwas unglaubwürdig, denn die meisten Charaktere hatten schon in der Vergangenheit etwas miteinander zu tun und nun, Jahre später, begegnen sie sich plötzlich alle wieder als es um den Geheimauftrag Cobra geht – bei diesem Teil wäre weniger Fiktion angemessener gewesen. Doch die eingeschobenen Rückblenden, welche die Vergangenheit der Figuren schildern, sorgen für Aufklärung und Spannung.

Nicht nur das Zusammenwirken von Realverfilmung und 3D-Graphik, sondern auch die tolle schauspielerische Leistung der Darsteller überzeugen. Auch die typisch frechen Sprüche eines Actionfilmes fehlen hier nicht und sorgen immer wieder für einen Lacher zwischendurch. An sich muss man sagen, dass der sogenannte "Actionteil" sehr gut gelungen ist, aber die Handlungen zwischen den Charakteren und die Dialogwahl, bis auf die lustigen Sprüche, sind einfach langweilig.

Fazit

Der Film ist für alle Kinogänger geeignet, die auf viel Actionspektakel und pure Fiktion aus sind, denn die 3D-Graphik ist atemberaubend. Allerdings ist die eigentliche Handlung sehr schwach.

Juliane Walter - myFanbase
06.09.2009

Diskussion zu diesem Film