Bewertung: 6
Peter Segal

Get Smart

Saving the world... and loving it!

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Inhalt

Wer braucht schon James Bond oder Ethan Hunt ("Mission Impossible"), wenn er Maxwell Smart (Steve Carell) haben kann? Davon ist zumindest Maxwell selber überzeugt. Er ist der beste Analytiker, den die US-Spionageorganisation CONTROL hat, die sich damit beschäftigt, das gefährliche Verbrechersyndikat KAOS zu stürzen. Dennoch möchte er nichts lieber, als Geheimagent werden. Doch davon will sein Chef (Alan Arkin) nichts wissen, auch, als Max den Agententest mit Bravour besteht.

Doch außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und so sieht sich Max, nachdem alle anderen Geheimagenten von CONTROL aufgeflogen sind, endlich seinem großen Traum gegenüber und wird Geheimagent. Mit mehr Glück als Verstand macht er sich gemeinsam mit Agent 99 (Anne Hathaway), die aufgrund einer Gesichtsoperation ebenfalls nicht aufgeflogen ist, auf in den Kampf gegen KAOS.

Kritik

TV-Serien kommen immer öfter ins Kino und so wundert es kaum, dass mit "Get Smart" nun eine Serie aus den 60er-Jahren recycelt wird, die damals zu Kultstatus gefunden hat. "Get Smart", wie schon die Serie im Original hieß, erzählte von Geheimagent Maxwell, der die Welt vor KAOS rettet. Während in der Serie nie ganz geklärt wurde, wie Smart an den Posten des Geheimagenten gelangt ist, wird dies in dem Film nun aufgegriffen.

Eigentlich ist bei "Get Smart" alles gegeben, was eine gute Komödie mitbringen sollte. Die Geburtsstunde eines großen, erfolgreichen und urkomischen Geheimagenten konnte erzählt werden, die Entstehungsgeschichte der besonderen Beziehung, die Agent 99 und ihn verbindet, und den Beginn des Kampfes von Smart gegen KAOS. Wenn man all dies nach dem Film nochmal überlegt, dann ist in "Get Smart", was die Stories angeht, eigentlich immer der leichte Weg gegangen worden.

Trotz wirklich witziger Unterhaltung bietet der Film aber kaum Überraschungen (bis auf den genialen Cameo von Bill Murray). Der Humor der Story geht teilweise verloren, wenn das Drehbuch zu krampfhaft versucht, witzig zu sein, und den Darstellern damit das Unmögliche abverlangt, diese Arbeit zu tun. Auch ein genialer Komiker und Schauspieler wie Steve Carell kann ein mieses Drehbuch nicht retten (wie "Evan Allmächtig" eindrucksvoll gezeigt hat). Trotz der Tatsache, dass viel mehr Potenzial da war, ist "Get Smart" noch lange nicht schlecht. Man kann sich köstlich amüsieren, während der schusselige Geheimagent versucht, die Welt zu retten.

Neben Carell ist es aber vor allem Anne Hathaway, die auffallend gut ist. Längst ist sie aus der Rolle der Prinzessin ("Plötzlich Prinzessin") herausgewachsen und in "Get Smart" kann sie nun endlich wieder ihre herrliche Gestik unter Beweis stellen. Mit engen Outfits und ihrer Schlagfertigkeit schafft sie es dabei, nicht nur Smart um den Finger zu wickeln. Neben den beiden haben es die anderen Darsteller schwer, dennoch gelingt es vor allem Alan Arkin, in seiner Rolle zu überzeugen. Für ein paar herrliche Lacher sorgt auch Masi Oka, dem aber mit der Rolle des Bruce eigentlich auch nicht viel abverlangt wurde, denn Bruce ist ein herrlicher zweiter Hiro, nur ohne die Superkraft.

Fazit

"Get Smart" bietet trotz der Tatsache, dass man aus dem Stoff einiges mehr hätte rausholen können, Unterhaltung und einige Lacher!

Eva Klose - myFanbase
22.07.2008

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