Bewertung
Takashi Shimizu

Grudge 2, The - Der Fluch 2

Der Fluch ist noch nicht beendet!

Foto: Copyright: Constantin Film
© Constantin Film

Inhalt

Nachdem Karen (Sarah Michelle Gellar) den Brand nur knapp überlebt hat, wird sie ins Krankenhaus gebracht und dort von der Polizei bewacht. Sie wird verdächtigt, den Brand absichtlich gelegt zu haben, bei dem Doug ums Leben gekommen ist. Aubrey (Amber Tamblyn), ihre Schwester, reist nach Tokio, um Karen nach Hause zu holen. Doch dazu kommt es nicht, denn Karen stürzt vom Dach des Krankenhauses, direkt vor die Füße ihrer Schwester. Aubrey versucht daraufhin herauszufinden, wie es so weit kommen konnte. Zusammen mit dem Journalist Eason (Edison Chen) betritt sie das verfluchte Haus und wird von da an ebenfalls von dem unheimlichen Geist verfolgt.

Währenddessen spielen die Schülerinnen Vanessa (Teresa Palmer) und Miyuki (Misako Uno) der Außenseiterin Allison (Arielle Kebbel) einen Streich: sie sperren Allison in den Schrank des verfluchten Hauses. Doch aus dem Streich wird tödlicher Ernst, als plötzlich alle drei den Geist der Frau und des kleinen Jungen sehen können. Auch eine Familie in Amerika kommt mit dem Fluch in Berührung und fängt an, sich zu verändern...

Kritik

Die meisten Fortsetzungen, vor allem von Horrorfilmen, schaffen es nicht, genauso gut geschweige denn besser zu sein wie der erste Teil. Diesem Film gelingt es, denn er ist noch gruseliger und spannender. Sarah Michelle Gellar spielt im zweiten Teil nur noch eine kleine Rolle, was einerseits schade ist, da sie einer meiner Lieblingsschauspielerinnen ist. Andererseits ist es gut, dass der Film sich nicht nur auf Karens Figur konzentriert.

Der Film ist in drei Episoden aufgeteilt, von denen man zu Beginn noch glaubt, dass sie zur selben Zeit spielen. Da wären zu aller erst einmal die Geschichte um Karen und ihrer Schwester Aubrey. Die Story wurde spannend weitererzählt, jedoch kam im Mittelteil, als Aubrey erzählt, dass ihre Mutter Karen viel lieber hatte, etwas Langeweile auf. Die zweite Geschichte spielt ebenfalls in Tokio und handelt von drei Schülerinnen, die in das verfluchte Haus gehen. Die Story fand ich persönlich am spannendsten, da sie auch die meisten Schockmomente enthielt. Die dritte Geschichte spielt in Amerika und man fragt sich anfangs in welchem Zusammenhang diese Story mit den Geschehnissen ist Tokio steht. Doch schon nach kurzer Zeit ahnt man es und die Auflösung ist dann auch eher unspektakulär.

Die Schockeffekte sind noch mal um einiges besser, als die aus dem ersten Teil und kommen auch viel häufiger vor. Das Ende von Aubreys Geschichte fand ich ziemlich verwirrend und habe es bis heute nicht wirklich verstanden. Vielleicht klärt das ja ein dritter Teil. Wie auch schon beim ersten Teil gibt es wieder mal kein Happy End, was auch gut so ist.

An den Darstellern gibt es nicht viel auszusetzen, auch wenn Amber Tamblyn nicht ganz so überzeugend spielt wie Sarah Michelle Gellar. Neben Tamblyn gibt es im zweiten Teil auch wieder einige Seriendarsteller zu sehen, darunter Arielle Kebbel und Jennifer Beals.

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung, die spannender und gruseliger ist als der erste Teil.

Kevin Dave Surauf - myFanbase
09.06.2008

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