Bewertung: 8
Richard LaGravenese

P.S. Ich liebe dich

I love you till the end.

Foto: Copyright: 2008 Universum Film GmbH
© 2008 Universum Film GmbH

Inhalt

Sie waren füreinander bestimmt, sie wollten ihr gesamtes Leben miteinander teilen, doch das Schicksal hatte etwas anderes vor. Holly (Hilary Swank) und Gerry (Gerard Butler) trafen sich, als Holly gerade mit ihrem Uni-Kurs eine Rundreise durch Irland machte. Sie verliebten sich augenblicklich ineinander und lebten nach ihrer Hochzeit, zwar oft streitend, aber wirklich glücklich in einer kleinen Wohnung in New York miteinander. Sie schmiedeten Pläne für die Zukunft, wollten eine größere Wohnung und Kinder, doch dann zerstörte der Tod von Gerry alles.

Für Holly, gerade einmal 29 Jahre alt, war dies ein Schlag ins Gesicht. Wie sollte sie ohne ihren Gerry leben, lachen, wieder glücklich sein? Auch ihre Freunde Denise (Lisa Kudrow) und Sharon (Gina Gershon), sowie deren Mann John (James Marsters) können sie nicht aufmuntern. Einzig und allein Gerry könnte dies tun und als ob er es gewusst hätte, schickt er seiner geliebten Frau Briefe, mit Aufgaben, die diese meistern muss, um über ihn hinwegzukommen. Ein Jahr lang, 12 Briefe. Und ohne dass es Holly wirklich merkt, beginnt sie wieder Freude am Leben zu haben. Doch werden ihr die Briefe helfen, den Verlust ihres geliebten Ehemannes zu überwinden?

Kritik

Gut, ich gebe es zu, ich bin vorbelastet. Als ich den Roman gelesen habe, habe ich mich sofort in die Geschichte von Gerry und Holly verliebt und seit dem ist "P.S. Ich liebe dich" immer eines meiner Lieblingsbücher gewesen. Umso glücklicher war ich, als es hieß, dass der Roman verfilmt würde. Kaum ein Buch schreit mehr nach einer Verfilmung als dieser Besteller von Cecilia Ahern.

Doch als dann die Besetzung bekannt wurde, staunte man nicht schlecht. Hilary Swank, die zuvor zwar zwei Oscars eingeheimst hatte, aber noch nie in einer romantischen Komödie zu sehen war, sollte Holly spielen? Gut, die werden wohl ihre Gründe haben. Aber damit nicht genug. Auch die Wahl von Gerard Butler war nicht unumstritten, denn genauso wie Swank war auch er niemals zuvor in einer Liebeskomödie zu sehen gewesen. Dafür würde man aber endlich Lisa "Phoebe" Kudrow wieder auf der großen Leinwand sehen und auch auf ein Wiedersehen mit James Marsters und Jeffrey Dean Morgan konnte man sich freuen.

Aber entgegen aller frühzeitigen Kritik an der Besetzung der beiden Hauptdarsteller, sind sie doch perfekt für ihre Rollen ausgewählt worden. Beide haben diese Herausforderung bravourös gemeistert, denn sowohl Gerry, als auch Holly sind liebenswert und authentisch, genau so wie man sie sich vorgestellt hat. Hilary Swank schafft es perfekt, die Aussichtslosigkeit und die Trauer der jungen Witwe wiederzugeben. Und Gerard Butler ist der geborene Gerry. Man kann ihn einfach nur lieben. Genauso wie Lisa Kudrow, James Marsters und auch Jeffrey Dean Morgan, die allesamt in ihren Rollen überzeugen.

Und so trauern wir mit Holly, wir weinen mit ihr und wir lachen mit ihr. Denn obwohl das Grundthema sehr ernst und sehr traurig ist, geht es auch sehr lustig zu. Wie schon im Buch gelingt es Regisseur und Drehbuchautor Richard LaGravenese ("Der Pferdeflüsterer") auch im Film, perfekt die Balance zwischen Beidem zu halten.

Wie in jeder Buchverfilmung fehlt auch bei "P.S. Ich liebe dich" Einiges an Inhalt, aber nicht desto trotz kann man nicht unzufrieden mit dem Ergebnis sein. Einige Briefe fehlen, einige Storys wurden vernachlässigt, ein bisschen was wurde verändert, aber trotzdem vermittelt einem der Film immer noch das gleiche spritzige Gefühl, welches schon das Buch mit sich gebracht hat.

Fazit

Ein Film zum Lachen und zum Weinen mit einer perfekten Besetzung, wunderschönen Landschaften und einer herzzereißenden Geschichte über die große Liebe. Auf jeden Fall empfehlenswert.

Eva Klose - myFanbase
15.01.2008

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