Bewertung: 8
Michael Bay

Transformers

Sei immer nett zu deinem Auto, es könnte dir eines Tages das Leben retten!

Foto: Copyright: Paramount Pictures
© Paramount Pictures

Inhalt

Vor Jahrhunderten tobte auf dem Planeten Cybertron ein verhängnisvoller Krieg zwischen zwei mächtigen Robotergruppierungen, den Autobots und den Decepticons. Auf der Suche nach dem Allspark, einer mächtigen Energiequelle, landen Krieger der beiden verfeindeten Parteien auf der Erde. Während die Decepticons, die sich hauptsächlich in Flugzeuge verwandeln, die Menschheit gnadenlos auslöschen wollen, setzen sich die Autobots, die Autogestalt annehmen können, für die Menschen ein.

Dabei gewinnen die Autobots eher ungewöhnliche Verbündete, wie den schüchternen Teenager Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und dessen Schwarm Mikaela (Megan Fox).

Die entscheidende Schlacht beginntů

Kritik

Während andere kleine Mädchen mit Barbies und Puppen gespielt haben, lagen in meiner Spielzeugkiste früher Transformers in allen Variationen. Autos und Flugzeuge, die man in wenigen Sekunden zu schwerbewaffneten Robotern umbauen konnte, haben meine Fantasie einfach mehr angeregt als Plastikpuppen.

Als dann bekannt wurde, dass es einen großen Transformers-Film geben würde, stand für mich sofort fest, dass ich ihn mir ansehen werde und ich wurde in der Tat nicht enttäuscht. Natürlich hat der Film "Transformers" keine ausgeklügelte Story, denn es geht letztlich nur um zwei Robotergruppen, die um einen Energiewürfel kämpfen. Zudem weist der Film einige deutliche Klischees auf, wie etwa das altbewährte Schema, dass den sympathischen Hauptcharakteren zunächst niemand glaubt, sie dann aber am Ende groß auftrumpfen dürfen. Letztlich sind hier die kleinen Leute wieder einmal die Helden, während die hohen Regierungsmenschen größtenteils ignorante Trottel sind, die erst nach einem ordentlichen Tritt in den Allerwertesten kapieren, was Sache ist.

Dennoch funktioniert "Transformers" sehr gut, denn der Film ist vor allem eine große Actionshow. Die Effekte sind großartig und lassen keine Wünsche offen. Der Film versucht gar nicht erst, besonders intellektuell zu sein, sondern bietet einfach pure Unterhaltung in Form von atemberaubenden Effekten, aufregenden Kampfszenen und netten Gags. Man muss bei diesem Film nicht denken, sondern kann sich einfach zurücklehnen und das Feuerwerk genießen.

Die menschlichen Hauptcharaktere sind größtenteils sympathisch und einige der Transformers kommen so cool oder auch putzig rüber, dass es einfach Spass macht, ihnen zuzusehen. Ganz nebenbei sind in diesem Film einige Seriendarsteller in Nebenrollen dabei (wie etwa Amaury Nolasco aus "Prison Break" und Tom Lenk aus "Buffy"), was auch immer ganz nett ist.

Fazit

"Transformers" ist ein unterhaltsames Effektspektakel, das man sich gut und gerne ansehen kann.

Maret Hosemann - myFanbase
01.08.2007

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