Episode: #6.01 Einer flog in das Kuckucksnest (1)

Im Mayfield Hospital für Psychiatrie beginnt House eine Entziehungskur, um das Vicodin aus seinem Körper zu bekommen und die Halluzinationen endlich los zu werden. House will die Klinik verlassen, sobald er clean ist, aber Dr. Darryl Nolan hält ihn zurück. Er will erst die nötigen Papiere unterschreiben, wenn House einverstanden ist, sich einer weiteren psychologischen Behandlung zu unterziehen. Als House in eine neue Abteilung kommt, freundet er sich mit seinem Zimmergenossen Alvie an. Zusammen mit ihm hat House vor, Dr. Nolans Behandlung zu unterwandern, doch als ein paar verheerende Dinge geschehen, weil er einen Patienten aus der Klinik schmuggeln will, muss House einsehen, dass er Hilfe braucht.

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Foto: Lin-Manuel Miranda, Dr. House - Copyright: 2009 Fox Broadcasting Co.; Mike Yarish/FOX
Lin-Manuel Miranda, Dr. House
© 2009 Fox Broadcasting Co.; Mike Yarish/FOX

House muss im Mayfield Hospital erst einmal einen Entzug durchstehen, der ihn fast an den Rand der Verzweiflung bringt. Als er merkt, dass das Verlangen nach Tabletten allmählich schwächer und sein Schmerz daher erträglicher wird, beschließt er, die Einrichtung zu verlassen. Der Leiter der Einrichtung, Dr. Nolan, versucht ihn zu überzeugen, noch einige Zeit zu bleiben, da er nicht glaubt, dass Houses Halluzinationen von dem Tablettenmissbrauch herrühren. Er macht House unmissverständlich klar, dass er ihn nicht wieder gesundschreiben wird, solange er keine Therapie startet. Und solange kann House nicht als Arzt praktizieren.

House wird schließlich auf die Langzeitstation überwiesen und in die Obhut von Dr. Beasley überstellt. House macht ihr von Anfang an klar, dass er nicht länger als nötig hier bleiben will und ihr zur Not das Leben zur Hölle machen wird, damit sie und Nolan gar keine andere Wahl haben, als ihn gehen zu lassen.

Schließlich wird House in sein Zimmer geführt und lernt dort auch gleich seinen redefreudigen Zimmergenossen Alvie kennen. Nur widerwillig lässt er sich schließlich auf seine erste Gruppentherapie ein und macht dann seine Drohung war und quatscht andauernd dazwischen und führt den schwer traumatisierten Patienten ihre Unzulänglichkeiten gnadenlos vor Augen. Auch einige Zeit in der Einzelzelle kann Houses Kooperation nicht erzwingen.

Schließlich lernt House Lydia, die Schwägerin einer Patientin, kennen und ist von Anfang an fasziniert. Nur kurze Zeit später lässt House sich von Dr. Beasley überreden, endlich zu kooperieren und wird aus seiner Einzelzelle, in der nur ein blankes Bett steht, entlassen. Doch House denkt gar nicht daran, Beasley entgegen zu kommen und zettelt unter den Insassen einen kleinen Aufstand an, als er sieht, dass sie gezwungen werden, Tischtennis ohne Netz und Schläger zu spielen. Nolan setzt dem Spektakel schließlich ein Ende und bringt den Männern Schläger. Gleichzeitig ermahnt er House jedoch, ihn nicht zu unterschätzen, denn er ist mindestens genauso stur wie House selbst.

Als House sieht, wie Nolan sich von einer Frau verabschiedet, entscheidet er sich, seine Strategie zu ändern. Er bringt Alvie dazu, in den dritten Stock des Gebäudes zu gehen und dort in das Büro von Nolan einzubrechen. Leider kann Alvie jedoch nichts herausfinden. House will sich irgendwie ein Telefon organisieren, da er sich das Kennzeichen des Autos, mit dem die Frau gekommen ist, gemerkt hat, was ihm schließlich auch gelingt.

House ruft schließlich Wilson an, der sich sofort nach Houses momentanen Zustand erkundigt. House erzählt ihm nichts von seinem verlängerten Aufenthalt, möchte jedoch, dass Wilson für ihn ein Kennzeichen überprüft. Doch Nolan hatte Wilson bereits gewarnt, so dass dieser seinem Freund nun jegliche Hilfe verweigert.

Da House sieht, dass er keine andere Wahl hat, kooperiert er mit den Ärzten, jedoch nicht ohne Hintergedanken. So gibt er weiterhin nur vor, seine Tabletten zu nehmen, bringt sich jedoch etwas mehr in die Gruppe ein. Nicht jeder Arzt glaubt House jedoch seinen Sinneswandel.

House sieht derweil mit Schrecken, wie ein junger Psychologe an seine Patienten herangeht und ihnen mehr Kummer bereitet, als ihnen zu helfen. Vor allem auf den jungen Steve, der sich selbst für einen Superhelden hält, hat der Psychologe es abgesehen. Er verabreicht Steve so viele Beruhigungsmittel, dass dieser letztendlich richtig katatonisch wird. Als House dem Arzt klar macht, wie unsinnig seine Behandlungsmethoden sind, schreitet Nolan ein.

House appelliert noch einmal an Nolan, ihn endlich gehen zu lassen und verweist darauf, dass er die ganzen letzten Tage kooperiert hat. Nolan entgegnet jedoch, dass er House durchschaut hat und weiß, dass er seine Medikamente nicht nimmt und ihn angelogen hat.

House trifft schließlich wieder auf Lydia und kann sie überreden, ihm ihre Autoschlüssel zu überlassen, da er die Gelegenheit nutzen will, mit Steve, der sich selbst "Freedom Master" nennt, ein paar Runden über das Krankenhausgelände zu fahren. Lydia ahnt, dass House nicht vorhat, nur um das Gelände zu fahren, überlässt ihm jedoch trotzdem das Auto.

House nimmt Steve schließlich mit auf einen Rummelplatz, wo er mit ihm "fliegt". Steve ist danach wie verwandelt. Er ist überschwänglich vor Freude, so dass House gar nicht merkt, dass Steve sich im Parkhaus einer Brüstung nähert. Als House realisiert, dass Steve kurz davor ist, zu springen, appelliert er an dessen Vernunft, doch Steve springt dennoch und überlebt den Sturz nur knapp.

House ist schockiert, denn mit einer solchen Reaktion hatte er nicht gerechnet. Er sieht ein, dass Nolan und sein Team recht hatten und er sich nicht in die Behandlung der Patienten einmischen sollte. Als Nolan ihn in ein anderes Krankenhaus überstellen will, bittet House ihn ernsthaft, ihm zu helfen.


Melanie Wolff - myFanbase


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