Dr. Lawrence Kutner

Foto: Kal Penn, Dr. House - Copyright: 2008 Fox Broadcasting Co.; Joseph Viles/FOX
Kal Penn, Dr. House
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Dr. Lawrence Kutner gehört anfangs zu den Bewerbern für die offene Stelle in Dr. Houses Diagnostikteam. Er ist sehr offen und experimentiert gerne, weswegen er die Stelle im Princeton Plainsboro Teaching Hospital als ideale Zukunftsaussicht für sich selbst sieht. Als Bewerber Nr.6 versuchte er sich gegen die anderen zu behaupten, wird jedoch schon bald von House gefeuert, weil er seine Mitstreiterin Amber Volakis verpfiffen hat. Da er jedoch noch nicht bereit ist aufzugeben, macht er seine 6 schlicht und einfach zu einer Nr. 9 und bleibt. Als House der Schwindel auffällt und er Kutner ein für alle mal rauswerfen will, gelingt es diesem, die Aufmerksamkeit seines neuen Bosses in spe auf sich zu lenken. Er schlägt vor, dass House einen Patienten, dessen Leber zu versagen droht, einem Stresstest mit Alkohol aussetzen soll, um so eine Reaktion zu triggern. House gefällt die ungewöhnliche Idee und lässt Kutner daraufhin weiterhin um den freien Posten im Team kämpfen.

Kutner ist sehr enthusiastisch was seine Arbeit angeht und scheut sich nicht, das ein oder andere Risiko einzugehen, was House sichtlich imponiert. Beispielsweise rettet er einen Patienten in einer Überdruckkammer, indem er ihn mit einem Defibrillator wieder ins Leben zurückholt und dabei nicht davor zurück schreckt, die Kleidung des Patienten aufgrund des hohen Sauerstoffgehalts in Brand zu setzen. Aufgrund dieser Risikobereitschaft will Cuddy ihn eigentlich loswerden, da sie sich nicht noch einen Arzt wie House ins Krankenhaus holen will, scheitert mit ihrer Intrige jedoch.

House feuert Kutner ein zweites Mal, nur um ihn zu motivieren, und gibt ihm schließlich die Chance, sich als neuer Arzt in seinem Team zu profilieren. Kutner versucht, sich mit House gut zu stellen, was House hin und wieder ausnutzt. Kutner scheint dies nicht zu stören, er genießt die Arbeit mit House und hat schon ein paar Mal dafür gesorgt, dass House eine richtige Diagnose stellen konnte.

Erst nach einer Weile erzählt er seinen neuen Kollegen, dass er adoptiert wurde, nachdem seine leiblichen Eltern, als er sechs Jahre alt war, in ihrem Laden überfallen und getötet wurden. Seit seiner Kindheit ist Kutner somit hin - und hergerissen zwischen der Welt weißer Amerikaner, wie es seine Adoptiveltern sind, und seinen indischen Wurzeln, zu denen er kaum noch Bezug hat. Er fühlt sich Patienten, die ebenfalls Adoptivkinder sind, stets sehr verbunden. Seine Leidenschaft sind Sci-Fi und Rollenspiele, er sammelt Requisiten und verbringt viel Zeit vor dem Computer.

An einem scheinbar ganz normalen Arbeitstag nimmt sich Kutner durch einen Schuss in den Kopf selbst das Leben und lässt seine Kollegen fassungslos zurück. Keiner hat geahnt, wie es im Inneren des Arztes wirklich aussah.

Melanie Wolff- myFanbase