Milton Lang

Milton Lang ist der Vater von Victor Lang und ein sehr wohlhabender und einflussreicher Mann, der nicht so schnell zu beeindruckend ist. Kurz vor der Hochzeit seines Sohnes wird er von seiner baldigen Schwiegertochter Gabrielle Marquez und Victor zum Essen eingeladen. Bei diesem flirtet er mit Gabrielle und lässt verlauten, dass Victor sich durch seinen Posten als Bürgermeister gute Chancen ausgehandelt hat, damit ein Geschäftspartner ihn zur Wahl als Gouverneur in dessen Kampagne unterstützt. Doch als Milton mitbekommt, wie wenig Gabrielle von einer erneuten Wahlkampagne hält, gibt er ihr zu verstehen, wie wichtig dieser Posten sei und wie viel Einfluss sie selbst nun habe.

Als Gabrielle bemerkt, wie viel Victor seine Karriere bedeutet, ergreift sie die Flucht aus dem gemeinsamen Haus und bekommt prompt von Milton Besuch. Bei dem vier Augengespräch offenbart er ihr, dass Victor nur so hart an seiner Karriere arbeitet, um von Milton die langersehnte Anerkennung zu bekommen, die er immer wollte. Gabrielle versteht allmählich, worum es geht und möchte wissen, warum Victor die Meinung seines Vaters soviel mehr schätzt, als die ihre. Jedoch gibt Milton ihr zu verstehen, dass seine Meinung für seinen Sohn nicht mehr so wichtig sei und Milton sogar für die Krise mit Gabrielle verantwortlich macht. Er möchte, dass Gabrielle Victor verzeiht, denn sonst habe er keinen Sohn mehr.

Schließlich geht Miltons Plan auf und kurz nach der Eheschließung beglückwünscht er seinen Sohn, Gabrielle doch noch milde gestimmt zu haben. Somit hat er die lateinamerikanischen Wählerstimmen auf seiner Seite. Was Milton aber nicht mitbekommen hat, ist die Tatsache, dass Gabrielle das ganze Gespräch mitbekommen hat.

Aufgrund des Gesprächsinhaltes möchte Gabrielle Victor verlassen und spricht ihm den Abschied auf den Anrufbeantworter, da er sich mit Milton gerade auf Geschäftsreise in Washington aufhält. Kurz danach taucht Milton erneut bei seiner Schwiegertochter auf und macht ihr deutlich, wie wichtig es sei, die Ehe mit Victor während der Gouverneurswahl aufrechtzuerhalten. Um Gabrielle bei der Stange zu halten, stellt Milton ihr einen Scheck in Millionenhöhe in Aussicht, welcher aber erst auf das kommende Jahr datiert ist und Milton ihr diesen erst nach dreizehn Monaten ausstellt, wenn sie so lange an Victors Seite bleibt.

Als Milton Gabrielle auf der Beerdigungsfeier von Victor trifft, gibt er ihr deutlich zu verstehen, von wie vielen Leuten sein Sohn geliebt wurde. Schließlich schneidet er auch das Thema Testamentseröffnung an und möchte von Gabrielle wissen, wie viel sie gedenkt zu bekommen. Zwar tut sie so, als sei Geld nichts Wichtiges für sie, jedoch wird sie hellhörig, als Milton von mehreren Millionen spricht. Nachdem er sie aber mit dem Betrag geködert hat, lässt er die Bombe platzen und gibt Gabrielle ohne Umschweifen zu verstehen, die Fotos von ihr und ihrem Exmann Carlos Solis gesehen zu haben und wie sehr Gabrielle Victor damit das Herz gebrochen hat.

Aus lauter Wut auf seine ehemalige Schwiegertochter macht Milton ihr ebenso klar, dass er es ist, der das ganze Geld verwaltet und sie damit keinen Cent bekommen wird. Um sie nicht mehr sehen zu müssen, droht er ihr damit, sie bei seiner Trauerrede als Hure zu bezeichnen, sollte sie nicht augenblicklich die Kirche verlassen.

Daniela S. - myFanbase