Bewertung: 7

Review: #5.09 Unverwundbar

Jetzt haben wir den Schlamassel – Cole ist unbesiegbar. Eigentlich stellt sich für mich die Frage, wie er das geschafft hat. Er wollte doch nur Fähigkeiten, die er für das Gute einsetzen kann und nun hat er so viele Fähigkeiten, dass er unbesiegbar ist? Gut, dass Piper durch ihr Baby auch unbesiegbar geworden ist. Wenigstens sind die Karten nun aufgeteilt und es gibt auf guter und halbböser Seite jeweils ein(e) Unbesiegbarer(e).

Interessant war auch, dass ein alter Bekannter namens Samuel wieder aufgetaucht ist. Eigentlich war er schon in einer früheren Staffel gestorben und wieder mit der Mutter der drei Schwestern vereint. Der Hohe Rat gibt ihm noch eine weitere Chance und mit gefällt es gut, wie zu früheren Ereignissen Bezug genommen wird.

Aber gut, Samuel ist wieder rückfällig geworden, da er seinen Schützling nicht retten konnte. Nun soll Paige ihm retten, wobei sie anfangs gar nicht weiß, dass er ihr Vater ist. Das Ganze nimmt dann zum Glück ein gutes Ende. Paige rettet ihren Vater, er rettet sie und kann somit seine Schmerzen der Vergangenheit überwinden. Somit hat Paige nun endlich ihren richtigen Vater und ihre Wurzeln kennen gelernt, was für mich eine äußerst spannende Angelegenheit war. Da Paige erst ab der vierten Staffel dazu gestoßen ist, ist es umso wichtiger, dass wir mehr über sie und ihre Vergangenheit erfahren. Das langsame Annähern zwischen Tochter und Vater hat mir gut gefallen und die Episode wieder zu einer ganz persönlichen Folge für unsere Hexen gemacht.

Phoebe war am Ende der Folge ziemlich beunruhiget, da Cole nun unbesiegbar ist. Sie kann es nicht fassen, dass ihr Ex-Mann zu einem Unbesiegbarem mutiert ist. Wahrscheinlich fragt sie sich, womit sie das ganze Desaster verdient hat – eine berechtigte Frage. Obwohl, Cole trifft ja keine Schuld, da er ja sogar den Freitod wählen wollte, damit beide ihre Ruhe finden.

Ich bin gespannt, wie es mit Cole weitergeht: Wird er sich den Avataren anschließen, wird er wieder grundböse oder verschwindet er einfach? Aber ein Happy End für Phoebe und Cole ist an dieser Stelle nun endgültig auszuschließen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie sie das Gut vs. Böse Dilemma überwinden wollen und außerdem scheint Cole noch mehr an Phoebe zu hängen als sie an ihm. Ihr ist es meiner Meinung nach schon ansatzweise gelungen, Cole aus ihrem Herzen zu verbannen. Wie aus Liebe Hass wird und aus Gefühlen Schmerz, da können die beiden mit ihrer ewigen Achterbahnfahrt der Gefühle ein Lied davon singen.

Barbara K. - myFanbase

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