Bewertung: 7

Review: #7.20 Mein Freund, der Dämon

Wyatt aus der Zukunft ist auf Besuch, da Piper einen Zauberspruch versucht hat, der es ihr ermöglichen sollte ihren zweijährigen Sohn besser zu verstehen. Nach Chris zukünftigem Ich kennen wir nun auch Wyatts – obwohl ich mich an ein anderes Aussehen erinnern kann. In einer der Folgen, wo der erwachsene Chris wieder zurück in seine Zukunft geholt wird, sieht der erwachsene böse Wyatt ein wenig anders aus als in der heutigen Folge. Ich bin eher dafür, dass die Charaktere immer von den selben Schauspielern gespielt werden sollten und deshalb hätte der andere besser gepasst. Witzig finde ich, dass in der Serie schwarz und lange zersauste Haare mit dem Bösen assoziiert werden, denn kaum hat der Dämon und Fantasiefreund von Wyatt den kleinen Wyatt verflucht, verändert sich der Zukunfts-Wyatt genau so – hierbei werden sehr stark Stereotypen geschürt.

Leos Szene mit dem kleinen und dem erwachsenen bösen Wyatt fand ich genial, ebenso die Schlussszene. Beide waren sehr emotional dargestellt und solche Momente dürfen in einer guten Serie nicht fehlen. Ich habe schon längere Zeit über die Tiefe der Serie vermisst, aber mit solchen Momenten ist man als "Charmed"-Fan wieder völlig glücklich und zufrieden.

Phoebes Psychologie-Studium startet mit Schwierigkeiten, denn ihre Professorin scheint entweder eifersüchtig zu sein, oder sie hält von Phoebe nicht viel. Wie sich am Schluss rausstellt, war die zweite Einschätzung richtig, doch auch eine Lektorin kann Fehler zu geben. Immer wieder interessant, wie viel die Halliwells mit anderen Menschen zu tun haben. Denn ehrlich, wie viele Studenten stehen direkt im Kontakt mit ihren Lektoren? Nur in kleinen Gruppen merken sich Lektoren normalerweise die Namen. Andererseits könnte man Phoebe doch schon als berühmt bezeichnen und möglicherweise ist dies der Grund, warum die Lektorin sie beim Namen nennen kann.

Paiges Rolle als Wächterin des Lichts füllt ihr Leben, meiner Meinung nach, zu stark aus. Sie findet fast schon keine Zeit für ihre Familie und ihr Hexendasein. Warum bekommt sie einen Schützling in Neuseeland? Wollten die Serienmacher mit ihrem Bezug auf die Ureinwohner von Neuseeland, die Maori, Eindruck schinden? Aber im Endeffekt ist es eigentlich egal auf welchem Kontinent ihr Schützling zu Hause ist, denn durch das Beamen ist sie sowieso überall gleich schnell. Leo hatte doch auch einmal einen Französin als Schützling – zumindest musste Piper, als sie Leos Aufgaben übernehmen musste und er statt ihr schwanger war, eine französisch-sprechende Hexe schützen.

Es sind nur noch zwei Folgen bis zum Ende der siebten Staffel. Noch sehe ich keine große Storyline, welche eben diese ausfüllen könnte. Diese Episode per se hat mir schon gut gefallen, aber der rote Faden bis zum Finale ist noch nicht erkennbar. Dennoch bin ich gespannt, was die nächste Folge mit sich bringt.

Barbara K. - myFanbase

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