Interview mit Amber

Interviewer:

Adam (A)

Drew (D) Gäste:

Amber Benson (AB)

Diverse Anrufer Adam: Amber Benson ist heute Abend unser Gast. Sie spielt in Buffy, Im Bann der Dämonen, UPN, 8 Uhr, immer Dienstags abends. Vor nicht allzu langer Zeit war sie schon mal hier.

Amber Benson: Ja, ich kann nicht genug kriegen, nicht wahr?

Drew: Vor drei oder vier Monaten?

AB: Ja, so ungefähr. Inzwischen habe ich meinen Führerschein... Das ist gut.

D: Diesmal bist du ohne deine Mutter.

AB: (lacht) Sie vertraut euch. Ihr ward das letzte mal anständig.

A: Ja, Amber wurde von ihrer Mutter gefahren, weil sie da keinen Führerschein hatte. Du hast jetzt keine Essstörung, oder etwas doch?

AB: (lacht) Nein.

A: Oh, du suchst aber eine...

D: Nein, warte. Ich kann mich lebhaft erinnern, wohin diese Fragen führen

AB: Das haben wir alles hinter uns.

D: Ich saß direkt hinter ihr und du (Adam) bist damals die ganzen Fragen durchgegangen.

A: Du weißt, das ich durch diese Show gelernt habe, dass ich nicht viele andere Gedanken habe. Du weißt, dass bestimmt Dinge bestimmte Gedanken hervorrufen. Ich hörte, deine Mutter fährt dich in einem Mini-Van. Wie alt bist du?

AB: 25 (einfältig)

A: 25? Deine Mutter fährt dich in nem Mini-Van rum, wie ein zurückgebliebenes Kind. (Amber lacht), Ich denke an Bulimie und ich denke, dass ich besser morgen mit dir reden werde. Da werde ich es erwähnen.

AB: Mann, es tut mir leid. Ich könnte nicht, ich kann nicht, nein ich kann nicht... die Leute denken... Nein. Nein

A: Nicht für dich?

AB: Nein, nicht für mich, danke sehr. Nein. Ich mag mein Herz, es ist gut.

A: Du siehst gut aus.

AB: Danke, ich versuche es.

A: Ja, aber du scheinst es jetzt mehr zu versuchen, denn irgendwas ist im Gange. Drew, weißt du auch, was ich meine.

AB: O.K. Darf ich ehrlich sein.

A: Yeah, klar. Erklär es uns.

AB: Ich hab da ein paar Freunde und meine Mutter und Lauren, die ja für euch arbeitet, sagten zu mir, dass eine Kamera Crew da sein wird, die mich zwingen werden, nette Klamotten zu tragen. (lacht laut auf) Also suchte ich meine netten Klamotten raus und steckte meine Haare hoch. Und alle sorgten dafür, dass ich gut aussehe.

A: Ah, das ist der Grund. Das hast du jetzt nur für die Show gemacht. Das sieht man selten. Hey Lauren, erzähl von nun an jedem, das es eine Kameracrew gibt, so dass ich die Leute richtig auftakeln, anstatt hier in ’nem langweiligen Fummel zu sitzen. (Amber lacht im Hintergrund)

D: Schaut euch den Kerl an. Schaut euch Adam an.

A: Also, wenn du so im Fernsehen lebst, wie ich es tue, dann ist es keine große Sache. Aber du bist ja nur einmal die Woche im Fernsehen zu sehen. Aber egal. Also was ist bei Buffy so los? Bei welcher Staffel seid ihr gerade? Die vierte, die Fünfte?

AB: Die Sechste!

A: Sechs schon? meine Güte.

AB: Ich verbringe gerade eine liebliche lesbische Zeit.

D: Liebliche lesbische Zeit?

AB: Ja ich war nackt im Bett... also, ich war nicht nackt, na ja, weil ich eigentlich noch ein bisschen Wäsche an hatte. Aber ich war mit meiner Freundin im Bett in der Serie und wir...

A: Willow?

AB: Ja, Willow. (Ein seltsames Geräusch ist im Publikum zu hören), Ja, da ist wieder dieses liebliche Geräusch. [Sie klingt nicht amüsiert]

A: Ist ein bisschen Wäsche etwas wie ein Feigenblatt oder ähnliches?

AB: Es ist mehr als etwas. Und ich mag Boxershorts.

A: Also wenn du die Decken wegnimmst, kann es sein, dass du nackt erscheinst, aber wenn du an einem bestimmten Punkt aufhörst...

AB: Ja, genau. Genau so. Sie sind stoffig [Anm. d. Red: ?? Huh ??]

A: Ich dachte immer, es wäre ablenkend, wie in James Bond Filmen. Er macht es mit ihr die ganze Nacht und am nächsten Morgen hält sie sich die Decke davor, wenn sie aus dem Bett steigt, (Amber lacht die ganze Zeit) wie ein Matador.

AB: Yeah!

A: Es immer wie "Liebling... "

AB: Dann hat er es schon gesehen.

A: Ja!

AB: Da gewesen, und das gesehen.

A: Er har es auch gerochen. (Amber lacht) Was soll das, wenn sie immer was davor halten? Es lenkt ab, und sonst nichts.

AB: Das ist für dich, du weißt doch die Voyeure, und so...

Sie nehmen jetzt Anrufe entgegen. Amber ist sehr gewissenhaft und zuvorkommend, wenn sie zu den Anrufern spricht.

Der dritte Anrufer fragt Amber nach Buffy

Männlicher Anrufer: Ich liebe Buffy, Im Bann der Dämonen. Ihr seid alle gute Schauspieler.

AB: Oh Danke.

Anrufer: Nicht um nur dir zu schmeicheln. Wirklich alle Frauen in der Serie sind nicht von dieser Welt.

AB: (lacht lauf auf) Also, wie geben unser Bestes. Weißt du, sie bringen uns in der Arbeit dazu. Wir bekommen Make-up, einen Hairstylisten und wirklich teure Klamotten, also...

Adam: Ja, sie sieht wirklich gut aus.

AB: Wir sollen ordentlich aussehen. Mach nur Spaß (lacht)

Der Anrufer fragt, ob die Crew auch nach dem Dreh was zusammen unternimmt.

AB: In der Tat machen wir oft was. Der Typ, der die Show macht, ist großer Shakespeare Fan und deshalb haben wir am Wochenende so was wie eine Shakespeare-Leserunde.

Anrufer: Ugh!

AB: Hey! sei ruhig!

D: Ich finde, das kling gut.

Anrufer: Langweilig!

AB: Aber ich durfte Lady Macbeth spielen, den Gegenpart von James Marsters, es machte wirklich Spaß. Ich bin sicher, dass ich von vielen Mädchen dafür beneidet werde.(lacht). Aber wirklich, Sarah ist unglaublich. Ich mag sie wirklich sehr. Wir machen weiter und sie ist wirklich toll. Sie hat mich ein paar Mal nach der Arbeit nach Hause gefahren, bevor ich den Führerschein hatte. Sie hat auf mich aufgepasst.

D: Sie sind lesbisch.

A: Nein, sie spielt nur eine im Fernsehen.

AB: Ich wünschte, ich wär’s. Ich wünschte, ich wäre lesbisch.

A: Oh, und ich wünschte, ich wäre schwul.

D: Ja, Ihr wärt ein tolles Team.

A: Wir sollten uns zusammentun.

AB: Ich sage euch, ich bekomme die beeindruckendsten Briefe. Ich wohne immer an bestimmten Orten in den USA und Europa (lacht) Wenn ich doch nur auf Frauen stünde, mein Leben wäre einfach unglaublich.

Der Anrufer erwähnt, dass er Alyson (Willow) und Alexis (Wesley) letztes Jahr Weihnachten getroffen hat.

AB: Yeah, sie sind zusammen.

Dann schneiden Adam und Drew den armen Kerl ab, als er gerade eine Geschichte erzählt, aber Amber ist so freundlich und bedankt sich bei ihm. Ich hoffe, er hat das auch gehört.

Dann fängt Adam an über Verlierer und Nervensägen zu reden und Amber verteidigt den Anrufer: "Oh nein, er war doch sehr nett. Er hat mir ein wirklich nettes Kompliment gemacht!" (Sie ist ja so süß)

Danach fragt Adam, wann Amber von ihrem Liebling abgeholt werden will.

AB: Von meinem Liebling? Ich werde nie heiraten. Nie, nie, nie.

A: Oh Baby, Hör mal. Du willst doch lesbisch sein, richtig?

AB: Nein.

A: Ach wirklich. Ich dachte, das war eben ernst gemeint?

AB: Nein, nein. Ich meinte, es wäre großartig, weil ich doch diese wundervollen Briefe bekomme...

A: Aber es wäre schön?

AB: Es wäre schön, weil ich es dann jede Nacht bequem habe, für den Rest meines Lebens! (lacht) Sie beginnen über den lesbischen "Trend" zu reden, dass Lesben erst nach 6 Monaten Sex haben. AB: Aber weißt du was? Das ist doch nicht überraschend, weil Frauen so mütterlich sind und es dreht sich um die Beziehung und das Gefühl der Sicherheit darin, wohingegen das...

D: Es gibt keinen Penis.

AB: Yeah.

A: Aber würdest du nicht sagen, das ein gewisser Prozentsatz der Frauen mit dem Sex in einer heterosexuellen Beziehung aufhören würden, wenn sie ehrlich wären?

D: Oh, ja. Absolut!

AB: Denkt ihr, es ist eine Veranlagung. So wie die Art, wie Frauen erzogen werden?

D: Nein, denn du kannst versuchen, einen Typen dazu zu zwingen und er wird nicht... (etc, etc, bla, bla)

Das geht so weiter und dann:

AB: Ich bin mehr eine zyklische Person. In der einen Minute ist es noch großartig und wunderbar und in der nächsten ist es mehr yeeeh und dann wieder großartig und wunderbar. Und ich fühl mich wie ein Hund in der Hitze, versteht ihr? Die Art wie... o.k., ich halt den Mund.

A: Wo bist du gerade?

AB: Halt den Mund. (lacht) Oh mein Kopf! Ich werde mich nie mehr nett anziehen.

A: Brauchst du ein Kissen?

AB: Nein, ich habe meine Flasche. Danke schön.

A: Oh wow (Amber lacht). DU willst niemals heiraten? Wirklich? Du willst nicht heiraten?

AB: Nein.

A: Mann, wir müssen uns zusammen tun. Drew, wären wir nicht ein tolles Paar?

D: Sie will lesbisch sein, und niemals heiraten? Das ist die richtige Frau für dich. (Amber kichert im Hintergrund)

A: Ich könnte dir helfen. Weißt du, ich könnte dir ein paar Bräute vorstellen. Du hilfst mir dann und stellst mir eine paar Typen vor.

D: Ist er nicht geschickt?

A: Du hättest keinen Ärger mehr mit Verträgen.

AB: Ich bin auch geschickt. Dafür brauche ich keinen Mann.

A: Ich baue Häuser.

AB: Ich errichte einen Zaun.

A: O.K., hör zu. Versuchst du mich mit dem Gebäude zu toppen? (Amber lacht) Ich bin immer noch der einzig schwule Typ, der mit Werkzeug umgehen kann, glaub mir.

AB: Also, das bezweifle ich ernsthaft.

A: Ich wäre König der Schwulen. Ich wäre der schwule Zimmermann. Ich wäre der einzige mit Fähigkeiten. Alle würden verrückt werden. König der Schwulen würden sie mich nennen.

AB: Ich interessiere mich nur für Typen, die sich in diese Richtung orientieren.

D: Interessant. Darüber reden wir später. [Anm.d.Red.: Machen sie aber nicht...] Der nächste Anrufer hatte schon das letzte Mal angerufen, als Amber in der Show war: Anrufer: Hi Amber.

AB: OH, oh, oh! Oh, mein Gott. Es ist der Typ mit den ausgestopften Tieren. Der hatte das letzte Mal auch angerufen.

Anrufer: Ach ja, ich bin keine Schlappi.

AB: Ich bin froh, das zu hören.

A: Aber er ist ein Pirschjäger.

Anrufer: Nein.

A: Oh, das ist in Ordnung. Wir haben versucht, euch für ein Date zusammenzubringen, aber deine Mutter wollte dich nicht das Auto nehmen lassen, war es nicht so?

AB: Hör auf damit! Lass meine Mutter und mein Auto aus dem Spiel. Ich hab jetzt ’nen Führerschein und ich suche keinen Chauffeur. Und so weiter, dann:

A: Wolltest du mit Amber ausgehen?

Anrufer: Nein, jetzt nicht mehr.

A & AB: Nicht mehr?

Anrufer: Den Traum hab ich aufgegeben.

AB: Awww. Du würdest mich eh nicht wollen. Ich bin ein bisschen durchgedreht. Die hier können das bestätigen.

A: Ja, sie ist eine Katastrophe.

Anrufer: Triffst du dich noch mit diesem Typen?

AB: Um, jetzt nicht mehr. Jetzt ist es ein anderer.

A: Oh ja? Du triffst dich mit jemandem?

AB: So was in der Art, ja. (Offensichtlich will Amber nicht darüber reden...)

Anrufer: Also du verschwendest mit den anderen Typen nur deine Zeit, wenn du mich hast. Wie war Sundance?

AB: Wie war ...? Oh ja! (schüttelt sich kichernd) Du hältst beieinander, was mit mir los ist, nicht war? Es war spaßig, es war interessant. Ich hab da einen Film gemacht, also war ich da, und es war gut. Transcript: luperkal, Slayage.com

Übersetzung: Kevin



Kevin - myFanbase
30.03.2002 00:00

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