Marsters of the Universe

James Marsters über Spike, “Buffy”, “Once more with feeling” und die 6. Staffel.

Einst der “verfügbare Bösewicht” von den Produzenten für einen frühen Tod geschaffen, ist sein Charakter Spike nun die blutsaugende, schurkische Vampir Hauptfigur der Kultshow „Buffy- The Vampire Slayer“, die jetzt schon in die 6. Staffel geht.

 

Es war eigentlich nicht vorgesehen, diesen Weg einzuschlagen. Marsters, der in Modest, Kalifornien aufwuchs (ganz Recht, er ist kein Engländer) war dabei, denn Vampir zu spielen, der so nebenbei ein paar Gute tötet und am Ende einen Pflock ins Herz kriegt oder eine ordentlich Dosis Weihwasser.

 

Aber im Gegensatz aller Erwartungen, seiner eingeschlossen, ist Marsters nun ein gequälter Vampir, mit einer poetischen Vergangenheit und nun in die Jägerin verliebt.

 

Er versteht schon, das keiner mit einer Rückkehr seines Charakters seit seinem 1. Auftritt in der 2. Staffel rechnete. „Sie hätten meinen Charakter nie weiter ausgebaut. In Joss’ Welt sollten Vampire nicht gedacht cool sein. Sie sind die Verkörperung des Terrors, also war es nicht voraus gedacht, dass ich so sexy bin.“, sagt er lächelnd.

 

Aber es ist nicht nur das Spikes sexy- sein, was James am spielen seines Charakters mag, der im Grunde genommen beschädigt und somit mehr Mensch ist.

 

„Ich genieße es, einen Charakter zu spielen, der beides ist, böse ist und gleichzeitig aber auch gute Dinge tut, denn ich denke das tun wir alle. Eine Menge Charaktere werden so gebaut, wie wir seien wollen und wie wir uns vorstellen zu sein. Und dann sind da noch Charaktere, die uns selbst widerspiegeln, wie wir wirklich sind und ich denke Spike ist, auch wenn er ein Vampir ist, jemand, der seine Fehler eingesteht.“

 

Einer dieser Fehler der in der 6. Staffel näher untersucht wird, ist seinen unerwiderte Liebe zu Buffy und die sensible Seite des Vampirs. Marsters denkt, das Spike sich nicht wirklich verändert hat, das er derselbe Vampir ist, die er immer war, trotzdem er unfähig ist irgendetwas außer Dämonen, wegen de Chip in seinem Kopf zu töten.

 

„Er ist derselbe.“ , sagt er eindringlich. „Er ist nicht sehr viel anders, als er am Anfang war- und was ich am spielen der Rolle besonders genieße ist, das sie (die Schreiber) nur ein wenig tiefer graben, als einfach eine andere Richtung einzuschlagen.

 

„Spike war schon immer ein sehr gefährlicher Charakter, aber einer, der ein totaler Gentleman zu seiner Freundin und treu war . So sehr, dass er sich vielleicht sogar in Buffy verliebt hatte, als er sie das 1. Mal sah, sich das selbst aber nicht eingestand, weil er ja noch mit Dru zusammen war und nie etwas getan hätte, was ihrer Beziehung hätte schaden können.

 

„Und man sieht, das seine große Hingabe und große Liebe zu Buffy sehr viel davon widerspiegelt, als er mit Drusilla zusammen war. Glaubt mir, wenn der Chip rauskommen würde, würde er sofort wieder mit dem Töten anfangen. Dieser Tag! Wenn ihr diese Staffel seht, werdet ihr einiges dazu erfahren.“

 

Die Zuschauer werden auch in den Genuss einiger Action-Schlafzimmer Szenen kommen, wenn Spike und Buffy entdecken, dass ihr Liebe/Hass Beziehung sich noch tiefer entwickelt.

 

„Spike ist nicht Angel. Die Gründe warum sie (Buffy) zu Spike geht sind unterschiedlich und nicht unbedingt gesund für sie, das werdet ihr in der 6. Staffel sehen.“, erklärt Marsters.

 

„Es geht darum, die Leidenschaft & Probleme des jungen Erwachsenen Daseins im Gegensatz zu dem Teenager sein zu zeigen. Und einiges hat damit zu tun, das du akzeptierst, dass du Leute ansprichst die nicht gut für dich sind. Das ist die Sache! - Spike ist nicht gut- Spike ist böse. Letztendlich wird Buffy diese Beziehung nichts nützen. So sehr er sie auch liebt, so sehr er es sich auch wünscht ihr eine Hilfe zu sein, er ist böse.“

 

Aber Buffy wäre nicht Buffy, ohne den gewohnten Spaß und in Staffel 6 ist auch die viel versprechende Musical-Episode enthalten in der die Hauptdarsteller ihr Musical-Talent unter Beweis stellen.

 

„Ich hatte nicht die Nerven, die einige andere Leute hatten, weil ich nicht tanzen musste, dafür aber singen. So wurde ich nicht gefragt irgendwas anderes zu tun, als das was ich wollte.

 

„Aber die meisten anderen Schauspieler wurden gefragt sich in Richtungen zu verbiegen, wofür sie beim 1.Vorsprechen für die Rolle nicht vorgewarnt wurden. Sie haben nicht unterschrieben um vor 6 Millionen Leuten zu singen und zu tanzen und wenn man bedenkt das die Show weltweit läuft sind es ja noch mehr.

 

„Also gingen wir mit Skepsis an die Sache. Wir haben alle Angst vor dem Tod, stoßen uns selber aber immer wieder an. Es war brillant und wir hatten es von dem Augenblick an realisiert, als wir beschlossen hatten etwas zu tun, was in Erinnerung bleibt. Es hat Spaß gemacht von dem Moment an dem wir es alle machen wollten.“

 

Wie auch immer, Marsters brauch sich nicht nach einer anderen Möglichkeit zu singen zu sehnen, seit er Front Sänger der Rockband „Ghost of the Robot“ ist, in der auch andere junge, talentierte Musiker sind unter ihnen auch 2 amerikanische Jazz Musiker.

 

Die Band hat kürzlich ihr 1. Album „Mad Brillian“ fertig gestellt. Und James kann seine Aufgeregtheit in seiner Stimme kaum verbergen, wenn er sagt: „ Ich bin so stolz auf es- so stolz, das selbst wenn die Leute es nicht leiden können ich immer noch stolz darauf bin.“ Er ist auch stolz auf Spike, ungeachtet dessen, das er ein sehr kleines bisschen in die Entwicklung seines Charakters hineingeschlüpft ist.

 

„Wie in jeder guten Show haben sich die Schreiber unter Kontrolle. Wenn man mal in die TV- History, all jener guten Shows guckt, wird man sehen- wenn man auf die Spannungshandlung schaut- das die Schreiber die Last zu tragen haben, nicht die Schauspieler.

 

„Wenn dir ein Schauspieler sagt, was er will, dann kommt er mit eineigen brillanten, sehr komplexen Ideen, aber worauf er wirklich hinaus will, ist mehr Mädels zu küssen und mehr Typen aufzumischen. Sie wollen der toughe, sexy Kerl sein, und das andere ist nur ein Vorwand. Aber wenn man das den Schauspielern überlassen würde, würde das jeden Tag so gehen. Ich bin Schauspieler, ich kann das beurteilen.“ Und dieser Schauspieler hat nur einen Nachteil beim Spike spielen.

 

„Ich hasse es, das gefakte Blut zu trinken, denn das ist Nestle Erdbeersirup und die Leute schaffen es einfach nicht die Gebrauchsanweisung zu lesen, denn die vergessen immer dieses Bindemittel.,... also gebt mir RICHTIGES Blut, bitte!“, bettelt er.

 

Er mag vielleicht das gefakte Blut nicht, aber ungeachtet dessen hat Marsters eine Menge gemeinsam mit dem relativ jungen 200 Jahre alten Spike, inkl. Der Gewalt, Leidenschaft, ein großes Herz und kindlich zu sein.

 

„Spike ist ein sehr junger Vampir; er ist wie ein Kind. Er hat nicht diese weltweite Weisheit, die man oft bei Vampiren findet. Oft denkt man, er reagiert wie 15-Jähriger, was ihn menschlich macht.

 

In der Tat, kann der überschwängliche Schauspieler noch nicht genug über Buffy und den Erfolg, sagen, auch wenn er ein paar Filmrollen angeboten bekam, sagt er, „ Es gibt nichts, was Buffy übertreffen könnte.“

 

Und einige der Angebote scheinen an Spike interessiert zu sein, aber Marsters ist auch hier der Meinung, er habe seinen Erfolg den Schreiber zu verdanken.

 

Wenn es wirklich so weit kommt, dann ist es, weil sie (die Schreiber) den Charakter und so verschiede Richtungen in den Jahren gedrängt haben, das der Charakter mehr Anleger hat, als einem beliebter Charakter normalerweise gegeben wird.

 

„ So meinen die Leute, da ist immer wieder etwas neues, frisches, überraschendes, das sie über diesen Typen rausfinden. Er dient verschieden Zwecken. Er ist vom dämonischen Feind, zum verrückten Nachbar zum Love- Interest geworden und nur Gott weiß, wohin er von hier aus geht.“

 

Lassen  wir uns überraschen!!!

 

Quelle: Edinburgh Evening News



Nicci - myFanbase
10.11.2002 00:00

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