10 Fragen an Sarah

In der neusten Ausgabe der "Soap Opera Digest" werden Sarah Michelle Gellar 10 Fragen zum Thema Soaps und ihrer früheren Arbeit bei der Serie "All My Children" gestellt. Hier für euch die Übersetzung:
Was war die wichtigste Lektion die du aus der Soap gelernt hast?
Ich denke, eines der wichtigsten Dinge die ich in Soaps gelernt habe, waren die einzelnen Schritte. Denn die waren wirklich verrückt. Ich werde nie wieder ausflippen, wenn ich ein Script in letzter Minute bekomme oder besorgt sein, wenn kurzfristig Änderungen gemacht werden. Es hilft einem dabei zu lernen, mit vielen Menschen zu arbeiten, denn du gehst so schnell von einer Storyline in die nächste. In Soaps wirst du immer in vergleichbare Positionen gesteckt und das verdammt schnell. Ich war zu dieser Zeit ja auch soviel jünger. Ich lernte mit Erwachsenen zu arbeiten und wie einflussreich ein professioneller Job ist, das war sehr wichtig. Von Kelly Ripa erhielt ich eine wichtige Lektion, die war, wie man das ganze Essen für den Dreh, vor allen anderen erhält. [lacht] Bei Hochzeiten oder anderen Festen gehst du einfach ganz früh morgens schon in den Catering Bereich und bunkerst deine Ration für den ganzen Tag. Das ist eine wichtige Lektion.
Ich bin bekannt dafür das auch hier bei Buffy zu tun. Ich lernte auch, wie man die guten Bücher an wirklich gut versteckte Plätze bringt. Denn während Hochzeiten und Begräbnissen in Soaps, brauchst du irgendwas um die Zeit rumzukriegen.
Bist du besorgt darüber, das du in Hollywood gebrandmarkt bist, da du aus einer Soap kommst?
Ich bin nicht besorgt darüber, aber ich spüre es definitiv ein bisschen. Ich denke die talentiertesten und am härtesten arbeitenden Schauspieler kommen aus dieser Branche. Ich lasse es aber nie zu sehr an mich ran. Denn ich bin stolz auf meine Arbeit und jeder weiß das ich die Soap auch heute noch jeden Tag schaue. Aber es überrascht mich. Denn ich denke, "Denkt ihr nicht ich wäre professionell? Ich kann meinen Text schnell lernen, ich schaffe ein immenses Pensum und ich habe eine Menge Training." Es überrascht mich definitiv.
Wer war dein Mentor bei "All My Children"?
Die beiden offensichtlichsten waren Eva und John und sie sind es noch. John war ein großartiges schauspielerisches Vorbild. Ich lernte meinen Text mit ihm und er machte Anmerkungen. In Soap hast du nicht immer die Zeit dazu, aber John nahm sich die Zeit. Eva war eine großartige ältere Schwester für mich. Ich war fähig dazu mit ihr über alles zu reden und konnte ihr alle Fragen über das Leben und die Arbeit stellen.
Was war das wichtigste Fantreffen das du bei "All My Children" hattest?
Richard Simmons. Ich liebe ihn und er ist ein großer Fan von "All My Children". Er war ein Gaststar und es war ziemlich cool. Es ist immer witzig, wenn andere berühmte Leute auf dich zukommen und erzählen, was für große Fans der Show sie sind.
Warst du schon mal wieder auf dem Set?
Klar. Immer wenn ich in New York bin. Es ist immer so lustig. Nun wo es schon so lange her ist, als ich das letzte Mal da war, sind dort immer weniger Menschen die ich kenne, das ist schade. Aber ich besuche immer Tangie. Sie ist das Mädchen was am Schreibtisch sitz und dir sagt, wenn jemand für die anruft oder die Besucher reinlässt. Ich liebe sie und besuche sie immer. Eva, die zurück bei der Show ist, hat unsere alte Umkleide, das ist wirklich witzig.
Wie hast du dich gefühlt, als du gehört hast das sie jemand Neues für die Rolle der "Kendall" gecastet haben?
Erst war es so wie "Es ist so sonderbar, jemand anderen meine Rolle spielen zu sehen." Aber ich finde Alicia Minshew ist toll. Ich denke es ist eine wirklich starke Rolle und es ist einfach sie zu hassen. Es ist hart aus der Rolle jemanden zumachen, mit dem die Leute sich identifizieren. Ich denke, sie leiste tolle Arbeit. Ich war am Set, habe sie aber nicht treffen können. Darüber war ich sehr traurig, denn ich wollte ihr sagen das ich denke, das sie sehr gute Arbeit leistet. Ich weiß wie schwer es ist, diese Rolle zu spielen. Ich sendete ihr einen Geschenkkorb als ich ging. Sie schrieb, in den freundlichsten Zeilen die ich je gelesen habe, zurück wie viel ihr das bedeutet hat. Jeder erzählt wie toll sie ist. Sie hilft dem Charakter sich zu entwickeln und sich zu integrieren. Ich bin stolz, denn Kendal wird immer in meinem Herzen sein.
Welche Soaps schaust du dir an?
"All My Children" ist meine erste Wahl, wie eine Religion. Edmund und Maria ist natürlich meine liebste Storyline. Ab und zu schaue ich auch "Passions" und "Days Of Our Lives", darüber vermisse ich Informationen. Ich kann nichts darüber lesen in der "Soap Opera Diggest".
Wie würdest du die Arbeitseinteilung, pro Tag, bei Buffy oder bei einem Film vergleichen?
Welchen Rat würdest du Soap Darstellern geben, die den Sprung in die "Prime- Time" oder zum Film schaffen wollen?
Ausdauer. Das ist das beste was ich dazu sagen kann.
Es gibt eine Menge Hollywood Stars, die nicht so offen über ihre Soap Zeiten plaudern. Warum du?
Ich habe keine Ahnung warum die Leute das nicht tun. Meine Vermutung ist, das sie nicht stolz auf ihr Arbeit, die sie gemacht haben, sind. Das ist die einzige Erklärung die ich dafür habe, aber alles was wir tun ist doch auch ein Training. Wenn ich mir die älteren Episoden von "Buffy" ansehe, denke ich auch "Oh mein Gott." Trotzdem bin ich stolz auf die Arbeit die ich gemacht habe. Es ist fast wie auf der High School. Du tust es einfach nicht, weil die coolen Leute es nicht tun. Es gibt aber auch viele Leute die glücklich darüber sind, das sie Soaps gemacht haben. Anne Heche ist glücklich darüber. Dondré war immer stolz auf seine Arbeit. Ray Liotta ist das beste Beispiel.
Juliane Moore ist auch in dieser Ausgabe.
Echt? Ich hab sie schon immer verehret und jetzt verehre ich sie noch mehr.
Quelle: SMGVBEST
Nina - myFanbase
03.10.2002 00:00
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