Amber im Auburn Plainsman

Wie bereits berichtet, hatte "Chance" am Sonntag seine Uraufführung.
Aus diesem Anlass führte The Auburn Plainsman Online ein Interview mit Amber, in dem sie mehr über sich preisgibt.
Hier die Übersetzung des Artikels:
Die in Birmingham geborene Schauspielerin Amber Benson ging am Sonntag Nachmittag um 14 Uhr auf die Bühne des Alabama Theatre. Ungefähr 5 Minuten später sagte sie, sie muss gehen, um sich zu übergeben.
Inmitten hunderter Freunde, Familienmitglieder und Fans war sie kurz davor, ihren ersten eigenen Film beim Sidewalk Moving Picture Festival in Birmingham zu enthüllen. Fans reisten von sehr weiterher an, zum Beispiel aus Kanada und Dänemark, und einige warteten bereits 6.30 Uhr im Regen, um das Debüt des ehemaligen "Buffy" Stars zu sehen.
Einige Stunden später versuchte die 25-Jährige am WorkPlay, der Sidewalk Zentrale, zu entspannen. "Alles, was ich weiß ist, dass ich meine Familie nicht beleidigt habe," sagte sie, nervös an ihrer Unterlippe nagend.
"Die Leute haben gelacht und das war es, was ich wollte. Es ist keine anspruchsvolle Kunst - es ist eine lustige Tollerei durch meinen Kopf."
"Chance" erzählt eine einfache Geschichte über die verquerte Welt der Liebe und Beziehungen mit Hilfe von verschiedenen Charakteren. Benson porträtiert Chance, eine Mittzwanzigerin, die einfach nach dem Richtigen sucht.
"Die Figur, die ich spiele, bin nicht ich. Sie ist die am weitesten von mir entfernte Person in dem Film. Wer ich bin, das ist James Marster (ebenfalls von "Buffy"), der Simon, meinen Schwarm, spielt. Er ist wirklich, wie ich bin."
"All das dumme merkwürdige Zeug, wo ich mir Sorgen über die Zeit mache; ich zähle immer Sachen, muss ein Zwang sein, herumlaufen während man auf die Mikrowelle wartet, und herunterzuzählen, das bin ich. Ich denke, jeder hat einige merkwürdige Eigenarten, die einen zu sich selbst machen."
Benson sagte, der Film erinnere sie an "Anne Hall".
"Ich dachte dies erinnert wirklich an Woody Allen, mit seinem Gespräch mit der Kamera, den Charakterskizzen und verrückten weiblichen Charakteren. Wir versuchten, unsere eigene kleine Welt zu kreieren," sagte sie.
Ich fühle, dass es mindestens einen Charakter gibt, dem sich jedermann verbunden fühlt. Es muss nicht derselbe sein, aber es gibt jemanden, von dem du sagen kannst 'Ah, ich evrstehe diese Person.'"
Benson und ihre Mutter Diane verbrachten den größten Teil des Wochenendes damit, Freunde und Familie zu besuchen und Fans zu treffen.
"Ich bin entweder völlig überwältigt mit den Leuten zu sprechen oder ich benehme mich wie eine 5-Jährige, die ein Rad schlägt.
Wenige Augenblicke, bevor Chance der Publikumspreis überreicht wurde, sagte Benson, dass sie einen unfairen Vorteil hatte, weil soviele Unterstützer da waren. "Ich hoffe, ich gewinne nicht, denn wenn ich gewinne, fühle ich mich wie ein Betrüger."
"Dieses Film Festival hatte so viele Menschen, die nicht gekommen wären, die nur wegen mir gekommen sind. Das war wichtiger für mich als irgendetwas zu gewinnen", sagte sie.
"Ich kümmere mich nicht um Preise. Deshalb bin ich nicht hier. Ich bin hergekommen, weil ich von hier stamme und ich wusste, dass meine Familie kommen kann." "Ich respektiere Erik (Jambor, Festival-Direktor), Alan Hunter (President der Alabama Moving Image Association, Inc.) und all die Leute, die das Sidewalk organisieren sehr. Sie versuchen dem Süden unabhängige Filme zu zeigen, von denen ich viele gemacht habe."
Ein begieriger Unterstützer des unabhängigen Films, Benson sagte, sie denkt es sei wichtig, dass die Leute Alternativen zu den Big-Budget-Filmen haben, besonders im Kino.
"Die Menschen sind hungrig danach, besonders College-Kids", sagte sie. "Du willst einfach nicht nur in die Videothek gehen oder es online sehen, du willst es in einem Kino sehen, um die gesamte Erfahrung zu machen, mittendrin zu sein und Teil des Publikums zu sein."
Sie sagte auch, dass sie fasziniert war von allen Facetten des Filmemachens. "Ich schreibe die ganze Zeit, aber ich mache keine ganze Story, dann versuche ich, die Lücken zu füllen. Ich setze mich einfach hin und speie es aus, und was da ist, ist da."
"Nach dem heutigen Tag weiß ich, wenn ich beim Schreiben lache, werden die Leute lachen, wenn sie es sehen."
Zusätzlich zum Schreiben verbrachte Benson 6 Monate vor dem Computer, den Film zu bearbeiten. "Es ist so lustig, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Wenn du dich hinsetzt, ist es wie eine Droge. Editieren ist etwas Wunderbares."
"Ich könnte Jahre damit verbringen, weil man sich hinsetzt und es ist 1 Uhr nachmittags. Und wenn du das erste Mal wieder aufschaust, ist ed dunkel und 11 Uhr abends, und du weißt nciht mal, wo die Zeit hin ist - wusch, ist sie weg."
Benson und ihre Mutter sagten beide, dass sie den Film mehr Menschen zugänglich machen wollen. "Ich versuche gerade 'Chance' allen zu zeigen. Wir denken an eine College-Tour. Wir versuchen etwas in der Art zu organisieren, vielleicht kommen wir nach Auburn. Wir möchten einen Querschnitt bekommen, was Jugendliche denken. Es ist ein Zwanziger-Film", sagte sie.
Das Original-Interview könnt ihr hier nachlesen.

Das obige Foto zeigt Eric Jamber mit Amber am Mikrofon. Im Hintergrund stehen Mary Brezovich (Produzentin), Diane Benson (Produzentin), Jeff Ricketts (Schauspieler, u.a. auch bei "Buffy" und "Angel") und Patrice Lucien Cochet (Kamera) und Aaron Fruchtman (Musik).
Quelle: The Auburn Plainsman Online
Nicole - myFanbase
29.09.2002 00:00
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