Harte Verhandlungen um Fortsetzung von "Breaking Bad"
Fans von AMC-Serien werden wissen, was es bedeutet, wenn der Sender in Verhandlungen mit einem TV-Studio steht. Bei "Mad Men" hat sich die Fortsetzung der Serie um ein halbes Jahr verschoben, weil die Vertragsdetails zu kurzfristig ausgehandelt wurden, um einen Herbststart zu ermöglichen. Bei "Breaking Bad" könnte das bald ähnlich aussehen. AMC steht derzeit in Verhandlungen mit dem Produktionsstudio Sony Television um eine mögliche fünfte und vielleicht finale Staffel von "Breaking Bad".
Bereits letzte Woche wirkte es so als würden die Verhandlungen zwischen AMC und Sony scheitern, da letztere begannen die Serie auch mindestens drei anderen Kabelsendern anzubieten. Die Diskussion zwischen Sender und Produktion scheinen sehr aufgeheizt zu sein, denn es geht um eine Menge Geld. AMC soll wohl vorgeschlagen haben, dass die fünfte Staffel nur noch sechs bis acht Episoden statt der üblichen dreizehn umfassen sollte. Doch das lehnten die kreativen Köpfe hinter der Serie ab, weshalb das Angebot an andere Sender geschickt wurde. Dass die Serie zu einem anderen Sender wechselt, scheint derzeit jedoch sehr unwahrscheinlich. Die Produzenten müssten sich dazu bereit erklären, weitere Staffeln zu produzieren, da ein neuer Sender in der Regel mehr aus einer Serie holen möchte als nur eine Staffel.
AMC ist derzeit eindeutig am Kosten sparen. Auch bei "The Walking Dead" hat man das Produktionsbudget pro Episode um ca. 250.000 Dollar gekürzt, dabei war die Serie weltweit ein großer Erfolg. Vergangene Woche stiegt schließlich der ausführende Produzent Frank Darabont aus, was wohl auf die Budgetkürzungen zurückzuführen ist. Was die neuen Verträge für eine Auswirkung auf "Breaking Bad" haben werden, bleibt abzuwarten.
Quelle: Los Angeles Times
Catherine Bühnsack - myFanbase
02.08.2011 12:22
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