Bewertung: 6

Review: #4.13 Zündstoff im Eis

Ein nicht ganz gewaltfreies Eishockeyspiel, ein prügelnder Booth und eine Leiche im Eis. Als sich der Ermordete dann auch noch als der Mann herausstellt, mit dem Booth sich geprügelt hat, verspricht der Opener eine turbulente Folge.

Mit einiger Verwunderung verfolgte ich die Szene aus dem Opener, als Booth plötzlich anfing, sich mit einem Mitglied der gegnerischen Mannschaft zu prügeln, zeigte es doch eine Seite an ihm, die man bisher noch gar nicht kannte. Interessant fand ich auch Brennans Reaktion, die das Ganze mit einer Mischung aus Überraschung und auch einer Spur Bewunderung beobachtete.

Prinzipiell finde ich es immer spannend, wenn Mitglieder des Teams als Verdächtige in einen Mordfall verwickelt sind. Auch wenn ich von Anfang an nicht glaubte, dass Booth tatsächlich etwas mit dem Mord zu tun hat, hätte ich mir doch gewünscht, dass die Drehbuchautoren die Geschichte ein bisschen dramatischer ausgestaltet hätten, zum Beispiel indem das Team verzweifelt versucht, Booths Unschuld zu beweisen. Irgendwie lief das Ganze ein bisschen zu unspektakulär ab. Auch hat es mich gewundert, dass Booth als Hauptverdächtiger in so großem Maße an den Ermittlungen mitwirken konnte. Eigenwillig, aber dennoch lustig, fand ich die Methode, wie Booth die Teammitglieder des Opfers zum Bluten brachte, um DNA-Spuren zu sammeln. Seine Vision von der Eishockeylegende Luc Robitaille war dann aber doch etwas befremdlich. Schließlich half sie Booth aber doch, im Zusammenspiel mit Hodgins' Aquariumentdeckung den Fall zu lösen.

Interessant fand ich auch (wie immer eigentlich) die Szenen zwischen Sweets und Booth, als dieser ihn mit seiner Kindheit und seinem gewalttätigen Vater konfrontierte. Da man in letzter Zeit immer mehr über Booths Familiengeschichte erfährt, habe ich das Gefühl, dass hier für die Zukunft eine längere Storyline geplant ist.

Als absoluter Fan von Angela und Hodgins gab mir diese Episode einen kleinen Anlass zu neuer Hoffnung. Das Gespräch zwischen den beiden gefiel mir sehr gut. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als sei Angela nicht wirklich glücklich mit Roxy, und als wolle sie deshalb hören, wie es Hodgins so gehe. Ich hoffe immer noch, dass sie eines Tages wieder zusammenkommen werden.

Die Folge endete einmal mehr mir einer wunderschönen Szene zwischen Brennan und Booth. Booth bewies sich als äußert geschickter Eisläufer, was für einen Eishockeyspieler ja nicht verwunderlich ist. Und so war es einmal er, der Brennan führen und ihr etwas beibringen konnte. Sie schien sich auch voll und ganz darauf einzulassen, was das ganze Bild noch harmonischer machte.

Fazit

Verglichen mit dem Anfang der vierten Staffel war dies sicher eine der besseren Folgen. Die letzten Episoden waren allesamt gelungen und hatten auch wieder das gewisse Etwas, das eine Bonesfolge ausmacht. Dennoch sind die Folgen alle für sich abgeschlossen. Was für die Spannung der Staffel noch fehlt, ist ein roter Faden oder eine bestimmte Storyline, die sich durch mehrere Episoden zieht. Vielleicht ergibt sich da ja mit Hodgins und Angela etwas oder mit Booths Familiengeschichte. Und schließlich haben wir da ja auch noch Max, der im Jeffersonian Institut arbeitet.

Nadine Schuon - myFanbase

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