Episode: #5.08 Leben zu Asche im Einfamilienhaus

Booths Großvater Hank wohnt für einige Zeit bei seinem Enkel und begleitet Brennan und Booth bei ihren Ermittlungen in einem Fall, bei dem ein Immobilienmakler bei der Besichtigung eines Hauses eine Leiche gefunden hat.

Diese Serie ansehen:

Foto: David Boreanaz & Ralph Waite, Bones - Copyright: 2009 Fox Broadcasting Co.; Greg Gayne/FOX
David Boreanaz & Ralph Waite, Bones
© 2009 Fox Broadcasting Co.; Greg Gayne/FOX

Bei einer Hausbesichtigung fällt der Interessentin ein unerträglicher Geruch auf, den die Maklerin anfangs nicht so ernst nimmt, bis sie in dem Schlafzimmer eine verweste Leiche auffinden.

Unterdessen treffen sich Booth, Brennan und Sweets zum Essen, und sie erfahren, dass Booths Großvater Hank für eine Weile bei ihm wohnen wird. Sweets schließt sofort daraus, dass etwas im Seniorenheim von Hank vorgefallen sein muss, doch Booth geht nicht auf seine Fragen ein. Brennan dagegen verrät er, dass Pops, so wie er Hank liebevoll nennt, einen Pfleger geschlagen hat. Schließlich begrüßt Hank seinen Enkel mit "Shrimp", worüber sich Sweets und Brennan wundern. Hank macht sich über Sweets lustig und glaubt, er sei ein Freund von Parker und kann nur schwer glauben, dass er einen Doktortitel hat. Als Booth zu einem Mordfall gerufen wird, soll Sweets Hank in Booths Wohnung bringen.

Brennan zweifelt, dass Booth mit seinem Großvater zurechtkommt, wenn er dauerhaft bleibt. Booth findet dies ganz und gar nicht abwegig, da sein Großvater schließlich zu seiner Familie gehöre. Im Haus stoßen beide dann auf Katie Selnick, die Maklerin, und Howard Fileman, dem Hauseigentümer. Booth verlangt von ihr eine Liste mit den Personen, die Zutritt zu dem Haus hatten. Als sich Brennan das Opfer ansieht, mutmaßt sie, dass es über Nacht verbrannt ist, und als Booth sich im Zimmer bewegt, stoppt sie ihn, da die letzten Überreste zu Asche zusammenfallen könnten. Mit Haarspray stabilisiert sie die Hand.

Hodgins glaubt, dass Booth mit seiner Theorie der Selbstentzündung gar nicht so verkehrt liege und erklärt Brennan es anhand des Dochteffekts. Anhand der Position des Körpers muss das Opfer bewusstlos oder tot gewesen sein, als es zu brennen anfing. Da sich das Opfer weder bewegt hat noch irgendwelche Ungereimtheiten in den toxikologischen Tests analysiert werden konnten, wurde das Opfer ermordet und dann angezündet.

Sie kommen auf Hank zu sprechen und Brennan glaubt, dass Booth möchte, dass sein Großvater für immer bei ihm einzieht, was Hodgins für einen großen Schritt hält, Cam jedoch nachvollziehen kann. Hank hat Booth groß gezogen, nachdem sein Vater ihn verlassen hatte. Er würde alles für Hank tun. Als Clark Edison Booths Verhalten würdigt, sind alle verwundert, dass dieser plötzlich Interesse an dem Privatleben seiner Kollegen zeigt. Nach anfänglichem Zögern erzählt er von seiner Kindheit und meint, dass ihnen der Respekt den älteren Menschen gegenüber fehlt.

Clark kann das Opfer aufgrund der Verformung der Ferse, die nicht verbrannt ist, als eine Frau identifizieren. Auf den Röntgenaufnahmen kann Brennan außerdem eine Achillessehnenverletzung erkennen. Als Cam das Medikament Leptin erwähnt, das sie im Blut nachweisen konnte, geht Brennan von einer korpulenten Frau aus. Um die orange Flüssigkeit auf dem Bett zu identifizieren, entnimmt Hodgins eine Probe.

Officer David Poe setzt Booth in Kenntnis, dass Hank im Takoma Park ist und desorientiert wirkt. Hank wird wütend und reißt dem Officer das Telefon aus der Hand und beruhigt seinen Enkel, dass es ihm gut gehe. Er wollte einen Freund besuchen, mit dem er beim Militär war. Dieser ist jedoch vor drei Wochen verstorben, und Hank ist niedergedrückt, dass es ihm niemand gesagt hat. Booth verspricht, ihn abzuholen. Auf dem Weg zum Fahrstuhl übergibt ihm Katie Selnick die gewünschte Liste, die Booth aber nicht zufriedenstellt und ihr wegen Behinderung einer Ermittlung mit Gefängnis droht.

Es stellt sich heraus, dass sich das Opfer gewehrt haben muss, doch da die Hand zerbrechlich ist, können sie keinen Abdruck nehmen, weshalb Angela versucht, einen virtuellen Abdruck zu erstellen. Auch Angela und Brennan sprechen über Booth und Hank, und von Angela erfährt Brennan die Bedeutung eines Spitznamens; sie begreift aber nicht, dass auch sie seit Jahren einen [Bones] besitzt.

Hodgins informiert beide, dass die orange Flüssigkeit Polyester und ein perfekter Docht ist. Er glaubt, dass die Tote Polyester getragen haben muss, als sie angezündet wurde. Angela sieht sich die Partikel an und schließt auf eine Weste. Mit ihrem Erkennungsprogramm findet sie schließlich heraus, was für eine Weste die Frau getragen hat, und dass sie bei der Firma PriceCo. arbeitete.

Booth sorgt sich wegen Hank, der aber genervt ist, weil alle glauben, dass er senil werde. Booth ist froh, dass sein Großvater da ist. Dieser verspricht, ihm seine Privatsphäre mit Brennan zu lassen. Bei PriceCo. erfährt Booth dann, dass die Angestellte Meg Tracy seit ein paar Tagen nicht zur Arbeit erschienen ist und erhält von der Managerin ihre Akte. Unterdessen vertreibt sich Hank die Zeit und gibt den Kunden bei PriceCo. Auskunft.

Cam, Brennan und Clark wundern sich über das Aussehen der ermordeten Frau, die auf dem Foto sehr schlank ist und nicht so korpulent wie angenommen. Doch die Röntgenaufnahmen ihres Arztes stimmen mit denen des Jeffersonian Instituts überein; es ist Meg Tracy. Daraufhin fragt sich Cam, warum so viel Asche gefunden wurde, und Brennan wird bewusst, dass zwei Menschen im Bett lagen und ermordet wurden.

Clark hat Asche und Knochen voneinander getrennt, und anhand von Tracys Gewicht schlussfolgern sie, dass das zweite Opfer an die 118 Kilo gewogen haben muss. Kinnfragmente verraten Clark, dass das andere Opfer ein Mann war.

Brennan bringt Booth und Hank auf den neuesten Stand. Hank schluckt seine Pillen, kann sich im nächsten Moment aber nicht mehr daran erinnern, was Booth beängstigt. Brennan und Hank unterhalten sich über Booth, und dass er schüchtern wird, wenn es um Sex geht. Schließlich wird Booth in die FBI-Zentrale gerufen. Als er weg ist, vertraut Hank Brennan an, dass er sich schuldig fühle, da er seinen Sohn zum Teufel jagte, als er damals Booth verprügelte. Brennan soll ihm versprechen, dies Booth zu sagen, wenn die Zeit gekommen ist. Sie hält Hank für einen guten Menschen.

Unterdessen verhört Booth Megs Mitbewohnerin Stephanie Stevens, die ihm erzählt, dass sie gemeinsam mit Meg abgenommen hat. Sie fragt, wie ihre Freundin gestorben ist, was ihr Booth jedoch nicht sagen möchte. Zu dem unbekannten Mann kann sie ihm nichts sagen. Sie weiß lediglich, dass sich Meg oft mit Männern im Klub Jiggle (ein Klub, indem korpulente Leute von dünnen Menschen gefüttert werden) getroffen hat. Als Alibi gibt Stephanie an, auf einer Hausparty gewesen zu sein.

Angela präsentiert Clark, Hodgins und Cam ihre dreidimensionale Darstellung des Wadenbeins des Opfers. Anhand der vorliegenden Maße des männlichen Opfers ergibt das Bild einen korpulenten Mann.

Brennan und Booth holen sich Rat von Sweets, der glaubt, dass Meg an einem Essensfetisch teilgenommen hat. Als Sweets ihnen Essensfetisch näher erklärt, fällt Booth fast vom Glauben ab. Brennan und Sweets kommen auf Hank zu sprechen, was Booth gar nicht passt und sie bittet, sich wieder dem Mordfall zu widmen. Er fragt sich, warum Meg weiterhin in den Klub gegangen ist, obwohl sie nicht mehr dick war. Sweets glaubt, dass es eine Sache ihrer Gewohnheit war. Nur stand sie jetzt auf der anderen Seite.

Brennan ist bei Booth und Hank zum Abendessen eingeladen. Bevor sie in den Klub fahren, macht Brennan Hank darauf aufmerksam, dass seine Tabletten, ein blutgerinnungshemmendes Mittel, ausgegangen sind. Hank hatte das vergessen. Brennan warnt ihn, dass er ohne diese Tabletten einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen könne. Als Booth hört, dass Hank die Tabletten ein paar Tage nicht mehr genommen hat, soll sein Großvater sie begleiten.

Cam und Angela sehen sich unterdessen die 3-D-Abbildung der Hand an und erkennen eine Verletzung in der Handfläche. Angela füllt die Verletzung aus und erstellt eine virtuelle Form der verletzten Stelle, die eine Nase ergibt.

Brennan schenkt Hank während der Fahrt eine Tablettenbox, damit dieser seine Tabletten nicht wieder vergisst. Sie imponiert ihn immer mehr, deshalb kann er nicht verstehen, warum Booth nicht mit ihr zusammen ist. Hank glaubt, er hätte Booth nicht gut erzogen.

Im Klub Jiggle sind Booth und Brennan erst einmal sprachlos, während Hank vom Anblick der korpulenten Frauen fasziniert ist. Booth geht zu der Barkeeperin, die sich nur daran erinnern kann, dass Megs Begleitung Hugo hieß und ein kleiner, dicker Mann war, dazu eine Brille trug. Booth soll die Liste der Maklerin überprüfen, ob jemand mit diesem Namen gelistet ist. Dieser genießt aber erst einmal den Moment, als er Hank tanzen und sich amüsieren sieht.

Katie Selnick und Howard Fileman erscheinen bei Booth im Büro. Er wundert sich, warum Fileman mitgekommen ist, doch der kann sein Haus nicht verkaufen, da es immer noch ein Tatort ist. Die Bank droht ihm mit Zwangsvollstreckung. Unterdessen entdeckt Brennan auf der Liste den Namen Hugo Tucker. Booth beschreibt der Maklerin Tucker, und die kann ihn so identifizieren und weiß zu berichten, dass er sich ein paar Mal das Haus angesehen hat.

Clark hat alle Zähne aus der Asche verglichen, unter denen auch welche von Hugo Tucker waren und sein Tod nun offiziell ist. Cam teilt ihm mit, dass sie von ihm angenehm überrascht war, als er über seinen Großvater sprach, was Clark schon wieder bereut, da es schmerzliche Erinnerungen in ihn weckte. Sein Großvater hat nie erfahren, was aus ihm geworden ist.

Booth sprach unterdessen mit Tuckers Mitbewohner, konnte aber nichts Interessantes in Erfahrung bringen. Brennan glaubt, es sei möglich, dass Meg einen Freund gehabt hat und es eine Tat aus Eifersucht war.

Hodgins konnte inzwischen ein Magenband, das sich in den Bettfedern befand, identifizieren. So erklärt sich auch Megs radiale Gewichtsabnahme von 45 Kilo. Das Magenband war jedoch nicht auf ihren Namen registriert, sondern auf den ihrer Mitbewohnerin. Da Meg die Versicherung von Stephanie benutzt hat, muss Letztere ziemlich wütend gewesen sein und hat deshalb ein Mordmotiv. Booth wird informiert, dass es in seiner Wohnung brennt und fährt besorgt nach Hause.

Hank schiebt die Schuld auf den alten Herd. Er glaubt Booth nicht, dass er ein Geschirrhandtuch auf dem Herd liegen gelassen hat. Während Booth sieht, was mit seinem Großvater passiert, rechtfertigt sich dieser, dass er wie immer nur Abendessen für Booth machen wollte.

Booth nimmt ihn schließlich mit zur Arbeit, wo Sweets auf ihn aufpassen soll, was Hank gar nicht passt und lieber bei Brennan bleiben möchte, die aber ins Labor muss. Auch Sweets gegenüber rechtfertigt sich Hank, dass dieser Brand jedem hätte passieren können. Unterdessen sieht Booth ein, dass sein Großvater mehr braucht, als er ihm zurzeit geben kann und denkt an eine Beurlaubung. Brennan zweifelt, dass er sich das leisten kann, da er sich auch noch um Parker kümmern muss, doch Booth hat ein schlechtes Gewissen.

Booth konfrontiert Stephanie Stevens mit seinem Wissen über die Magenbandoperation von Meg, und dass sie dafür Stephanies Versicherungskarte benutzte. Die jedoch weiß von allem nichts, hat sich nur gewundert, warum ihre Versicherung nach einem Routinecheck die Zahlung ablehnte. Stephanie wird wütend. Da sie kein überzeugendes Alibi hat, ist sie die Hauptverdächtige.

Clark konnte unterdessen zwei Knochen aussortieren, auf denen Frakturen zu erkennen sind. Der eine stammt vom Hinterkopf und der andere vom Scheitelbein, an denen sie Rückstände von Harz finden. Im Gespräch mit Hodgins stellen sie fest, dass es eine Waffe aus Holz gewesen sein muss, mit der Hugo Tucker geschlagen wurde. In der Teambesprechung fällt Angela auf, dass die Knäufe auf den Pfosten des Bettes fehlen.

Angela erstellt eine virtuelle Tour der Maklerin durch Howard Filemans Haus. Als sie die Knäufe findet, erkennen sie in denen die Waffe, mit der Meg geschlagen wurde. Die Knäufe stellen die Gesichter des Ehepaars Fileman dar. Cam schlussfolgert, dass es in diesem Fall gar nicht darum geht, wer mit wem geschlafen hat, sondern wo. Da das Bett für Howard Fileman ein Symbol seiner Liebe zu seiner Frau ist, wird er verdächtigt, Meg und Hugo getötet zu haben, nachdem er sie beim Sex erwischte. Später gesteht Fileman die Morde.

Hank und Booth essen abends zusammen. Booth möchte ihm etwas sagen, doch er fällt seinem Enkel ins Wort und meint, dass es ihm sehr viel bedeute, dass er an Booths Leben teilhaben durfte, doch er muss ins Seniorenheim zurück. Booth fällt es schwer, seinen Großvater wieder ziehen zu lassen, verspricht ihm aber, ihn zum Seniorenheim zu fahren.

Dort nimmt Hank Brennan noch einmal zur Seite und erinnert sie daran, was er ihr anvertraut hat. Er rät ihr, keine Angst vor ihren Gefühlen zu haben, denn jeder Mensch braucht jemanden. Brennan versteht nicht, was Hank ihr damit sagen möchte, was er aber nicht glaubt. Zum Abschied umarmen sich beide. Booth sagt er zum Abschied, dass alles, was er wissen muss, in seinem Herzen ist und er darauf hören soll. Nachdem Hank gegangen ist, fragt Booth Brennan, was sein Großvater von ihr wollte, doch sie verrät nichts.

Dana Greve - myFanbase


Vorherige EpisodeÜbersichtNächste Episode

Reviews zu dieser Episode

Zu dieser Folge gibt es Reviews von den folgenden Autoren:

  • Denise D. vergibt 5/9 Punkten und schreibt:
    Letzte Folge hatten wir Dr. Gordon Wyatt zu Besuch, dieses Mal ist es Booths Großvater Hank Booth und wieder wird Booths Persönlichkeit aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Der Fall Bei...mehr

Diskussion zu dieser Episode

Du kannst hier oder in unserem Forum mit anderen Fans von "Bones" über die Folge #5.08 Leben zu Asche im Einfamilienhaus diskutieren.