Joshua Safran über "Soundtracks" Soundtrack

Foto: Paul James & Callie Hernandez, Soundtrack - Copyright: Parrish Lewis/Netflix
Paul James & Callie Hernandez, Soundtrack
© Parrish Lewis/Netflix

Joshua Safran, der für Netflix die Dramaserie "Soundtrack" konzipiert hat, hat gegenüber Entertainment Weekly aus dem Nähkästchen geplaudert und ein paar Details zu den Lip sync-Sequenzen verraten, die sämtliche zehn Episoden begleiten. Lest hier die Songs zu den einzelnen Folgen nach.

Safran und sein kreatives Team haben für die Serie 60 Künstler angefragt, ob sie von ihnen Stücke für eine Lip sync-Performance übernehmen dürften. Nur sieben haben ihr Veto eingelegt und davon sechs auch mit einer Begründung, wie z. B. dass sie das Serienprojekt nicht interessant fänden. Nur Justin Timberlake hat die Anfrage zu seinem Song "Cry Me a River" unbeantwortet gelassen.

Eine Zusage gab es dafür von Taylor Swift, doch keines ihrer Songs ist in den zehn produzierten Episoden zu hören. Der Grund ist laut Safran folgender: "Taylor Swift gab uns tatsächlich einen Song, womit ich nie gerechnet hätte. Ich habe einfach gedacht, dass sie ihre Stimme niemals aus einem anderen Körper kommen lassen würde. Das Lied war sehr wichtig für mich – es war 'Delicate' – aber aufgrund des Budgets mussten wir kürzen, weswegen Episode 6 auch nur einen Song enthält. Ursprünglich haben wir fünf Lieder verwendet und die Sequenz war wunderschön, weswegen ich heute noch traurig bin."

Eine große Herausforderung stellten auch die Mash-Ups dar, die speziell für die Serie entwickelt wurden. "Obwohl ich etwas von Musik verstehe, habe ich nicht damit gerechnet, wie hart es werden würde. Zuerst musste ich Lieder finden, die zu den Charakteren passen und dann musste ich sicherstellen, dass die BPMs (beats per minute) und die Tonart übereinstimmen. Ich habe dann einen ersten Entwurf erstellt, der von einem Musikproduzenten überarbeitet wurde und anschließend habe ich das Mash-Up zu den zwei Künstlern geschickt, die es absegnen mussten. Manche Künstler haben ihr Veto eingelegt, weil aus ihrem Lied ein gänzlich neues gemacht wurde. Dann musste ich neue Ideen entwickeln, so dass ich über mehrere Monate beschäftigt war."

Letztlich sind zehn Episoden entstanden, zu denen ihr euch die Review durchlesen könnt, um euch einen Eindruck zur Serie zu verschaffen.

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Quelle: Entertainment Weekly



Lena Donth - myFanbase
30.12.2019 21:01

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