Walt Disney

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Das Wort "Disney" steht seit Jahrzehnten für erfolgreiche Zeichentrick-Filme mit zuckersüßen Liebesgeschichten, spannenden Abenteuern und wunderschöner Musik. Doch was bedeutet eigentlich "Disney"?


Die Person Walt Disney


Walter Elias Disney wurde am 05. Dezember 1901 in Chicago geboren. Im Ersten Weltkrieg kam er als Sanitäter nach Europa und ab 1919 arbeitete er in Kansas City als Zeichner in einem Werbestudio, wo er auf Ubbe "Ub" Iwerks traf, der ebenfalls Zeichner war. Die beiden freundeten sich an und beschlossen eine gemeinsame Firma zu gründen. Ab 1922 stellte Disney in Eigenregie kurze Märchenfilme her. Einen ersten Erfolg hatte er 1923 mit der Serie "Alice in Cartoonland", worauf er sich ein Studio in Hollywood einrichtete und sein Bruder Roy Disney die Geschäftsführung des Disney Brothers Cartoon Studios übernahm. 1926 wurde die Firma in "Walt Disney Studios" und 1929 in "Walt Disney Productions" umbenannt. 1928 entwickelte Walt Disney zusammen mit Iwerks eine neue Figur, die sie "Mickey Mouse" nannten. Bald darauf entstanden auch Donald Duck, Goofy, Pluto und Co, die bis heute als Disneys Markenzeichen gelten.

Da kurze Trickfilme nur im Vorprogramm der Kinos liefen, war ihr Erfolg ausschließlich vom Hauptfilm abhängig. Um einen größeren Markt zu erreichen, investierte Disney viel Zeit und Geld in seinen ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Die Filmbranche machte sich über diese größenwahnsinnige Idee lustig, doch als das Werk nach dreijähriger Produktionszeit ins Kino kam, wurde es zu einem Kassenschlager.

Auch im Privatleben lief bei Disney alles bestens. Er heiratete 1925 Lillian Marie Bounds, mit der er die Töchter Diane Marie Disney und Sharon Mae Disney großzog.

Das Imperium rund um Walt Disney wuchs durch die erfolgreichen Zeichentrick-Filme immer weiter an und bald war der Name auch in Europa ein Begriff. Denn er eroberte nicht nur die Kinoleinwände, sondern auch die Fernsehbildschirme.

Disneys finanzieller Erfolg ermöglichte es ihm, seinen Kindheitstraum von einem "Magic Kingdom" Realität werden zu lassen und so wurde am 17. Juli 1955 der berühmte Vergnügungspark in Anaheim bei Los Angeles eröffnet.

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Die Geschichte nach seinem Tod


Walt Disney starb kurz vor der Fertigstellung des erfolgreichen Zeichentrickfilms "Das Dschungelbuch", dem 19. abendfüllenden Film, am 15. Dezember 1966 in Burbank an Lungenkrebs.

Danach führte sein Bruder Roy die Gesellschaft zunächst allein weiter und weihte am 1. Oktober 1971 mit der "Walt Disney World" einen zweiten Vergnügungspark in Orlando, Florida ein, worauf er nur drei Monate später ebenfalls verstarb.

Nach dem Tod der Studiogründer übernahmen Roy E. Disney, ein Sohn von Roy Disney, Ron Miller, ein Schwiegersohn von Walt Disney, und Card Walker die Leitung der Firma, die jedoch nur einen mäßigen Erfolg verbuchen konnten.
1984 kaufte Sid Bass einen großen Anteil an den Walt Disney Productions und die neue Firmenleitung brachte frischen Wind. Auch mit den Zeichentrickfilmen ging es beispielsweise mit "Arielle, die Meerjungfrau", "Die Schöne und das Biest" und "Der König der Löwen" wieder kräftig bergauf.

Annika Leichner & Marie Florschütz - myFanbase

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