Star-Crossed - Kolumne
Pläne für Staffel 2 von "Star-Crossed"

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Im Frühjahr 2014 flackerte das Finale der ersten Staffel von "Star-Crossed" über die amerikanischen Bildschirme, das sogleich das Ende der Serie markieren sollte, da sich der Sender The CW am 8. Mai 2014 dazu entschloss, die Produktion der Serie einzustellen. Ausschlaggebend waren die zu niedrigen Einschaltquoten und die sinkende Begeisterung der Fans, die nach und nach abebbte.

Für die Liebhaber von "Star-Crossed" war es daher besonders bitter, dass man mit der finalen Episode auf eine weitere Staffel spekulierte, da man einen großen Cliffhanger einbaute, der unzählige Fragen offen ließ. Sind nach der Aktivierung des Suvek nun tatsächlich alle Menschen tot? Wenn nicht, hat Taylor dann den Autounfall überlebt? Wie geht es ihrem Baby? Wird Grayson an seiner Schusswunde sterben? Kommen nun mehr Atrians auf die Erde? Und natürlich die zentrale Frage: Was wird aus Roman und Emery? Meredith Averill, die "Star-Crossed" ins Leben rief, hat die Antworten parat und verrät, was die Fans in Staffel 2 erlebt hätten.

Der Beginn von Staffel 2

Nachdem das Suvek in den letzten Minuten des Finales aktiviert wurde, erfolgt eine gigantische Pulswelle, die alle Menschen zu Boden reißt. Da die Trags verlauten ließen, dass das Suvek die ultimative Waffe gegen die Menschheit sei, liegt die Vermutung nahe, dass nun alle getötet wurden. Dieser Verdacht hätte sich in Staffel 2 jedoch nicht bestätigt und es wäre schnell klar geworden, dass die Menschen nur bewusstlos niederfielen, ihnen aber nichts gefehlt hätte.

Die Autoren hätten einen Zeitsprung von drei Monaten eingebaut und gezeigt, wie sich die Welt seither verändert hat. Die Regierung hätte schnell herausgefunden, dass das Suvek von den Atrians gebaut wurde, um Kontakt mit ihren Landsleuten aufzunehmen und jene in Richtung Erde zu lotsen. Da man jedoch nicht weiß, was die auf die Erde zusteuernden Atrians im Sinn haben, hätte die Regierung der Welt den Sinn des Suveks verheimlicht. Stattdessen hätte man die Geschichte erzählt, dass das Suvek eine Waffe der Trags sei, mit der man einen Terrorakt plante, der jedoch fehlschlug. Seither hat man einen wesentlich Atrian-feindlicheren Kurs eingeschlagen und das Integrationsprojekt Orion 7 gestoppt. In Edendale, dem Sektor der Atrians, geht es nun ebenfalls anders zu. Die Bewohner hausen wie in Gefängniszellen und der freie Ausgang ist ihnen verboten. Auch einen Markt und den regen Handel hat man abgeschafft.

Um herauszufinden, was die nahenden Atrians vorhaben, wäre eine Art Polizeistaat entstanden, deren Leiter der große Gegner dieser Staffel geworden wäre. Unter der Leitung des Kommandanten wären regelmäßig Atrians zum Verhör abgeholt worden, doch jene gelangen nie nach Edendale zurück. Um die restlichen Atrians dazu zu bewegen, die Pläne des nahenden Raumschiffes offen zu legen, wären die Trags öffentlich hingerichtet worden. Zoe wäre nicht getötet worden, da sie bereits vorher ihren Verletzungen erlegen wäre.

Emery

Durch die neue Politik wären nicht nur die Trags sondern auch Atrian-freundliche Menschen ins Visier der Regierung gekommen. Man hätte Emerys Familie abführen lassen und da ihr Vater geahnt hätte, dass dies nichts Gutes bedeutet, hätte er ein Ablenkungsmanöver gestartet, damit seine Tochter entkommen kann. Emery wäre dadurch offizielle zum Staatsfeind erklärt worden und von nun an auf der Flucht gewesen. Nachdem sie einen sicheren Unterschlupf gefunden hätte, wäre sie zur Katniss Everdeen (Die Tribute von Panem) der Serie geworden und hätte versucht, den Staat zu stürzten. Außerdem hätte Taylor Emery ein Makeover verpasst, damit man sie in der Öffentlichkeit nichtmehr erkennt.

Foto: Grey Damon, Friday Night Lights - Copyright: DirecTV
Grey Damon, Friday Night Lights
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Grayson

Nachdem die Menschen langsam wieder zu sich kommen, hätte man Grayson ins Krankenaus gebracht, wo man ihm vor dem Verbluten gerettet hätte. Er hätte überlebt und während seiner Genesung wäre Emery wegen ihrer Schuldgefühle, da sie Grayson in diese lebensbedrohliche Situation gebracht hat, an seiner Seite gewesen. Die beiden wären einander dadurch wieder näher gekommen und er hätte seine familiären Beziehungen spielen lassen, um Emery ein Versteck zu verschaffen. Jenes wäre wahrscheinlich eine idyllische Hütte im Bayou abseits der Zivilisation gewesen.

Roman

Eingesperrt in Edendale hätte sich Roman erneut mit Drake zusammen getan, um die Menschen davon abzuhalten, Teri hinzurichten, wenn die Trags öffentlich getötet werden. Damit ihm dies gelingt, hätte er sich mit dem Kommandanten in Verbindung gesetzt und auf einen Deal eingelassen. Dabei hätte Roman erfahren, dass die Atrians im Geheimen bereits in kleinen tränenförmigen Schiffen auf der Erde gelandet sind und im Untergrund agieren. Der Kommandant hätte den Anführer der Atrians von Roman verlangt und im Gegenzug Teris Leben verschont. Roman hätte sich auf diesen Handel eingelassen, ohne zu wissen, dass der Anführer der Atrians Teris Vater ist. Da Roman mit dem Kommandanten arbeitet und Emery gegen ihn, hätte dies einen Keil zwischen die beiden getrieben.

Die Atrians

Die gelandeten und im verborgenen lebenden Atrians hätten an Bord ihrer Schiffe Pflanzen und Kräuter mitgebracht, die zuvor auf Atria wuchsen. Jene hätten sie auf der Erde gepflanzt und dadurch das Klima maßgeblich verändert. Nach und nach hätte sich die Erde in ein zweites Atria verwandelt und wäre zu einem Wasserplaneten geworden, auf dem die Menschen nicht länger hätten leben können.

Foto: Titus Makin Jr. - Copyright: Russell Baer
Titus Makin Jr.
© Russell Baer

Lukas

Nachdem Lukas in der ersten Staffel schwarzen Cyper einatmete, dann von dem Suvek niedergerissen wurde und hinterher festgestellt hätte, dass die Pulswelle das Geschäft seiner Eltern zerstörte, wäre er nun ein ganz anderer Mensch gewesen. In Lukas' Körper wäre das schwarze Cyper gewachsen, das sich von ihm wie ein Parasit ernährt hätte. Dies hätte ihn viel düsterer gemacht und er wäre ein Feind der Atrians geworden, der bereit gewesen wäre, sie zu vernichten. Damit wäre er zu einem der Bösewichte dieser Staffel geworden.

Drake & Taylor

Den Autounfall hätte Taylor überstanden, doch das Baby hätte sie wegen des harten Aufpralls verloren. Dadurch wäre die Beziehung zwischen ihr und Drake ins Wanken geraten, da beide über den Verlust getrauert hätten. Zu ihrer alten Verbindung, die locker war und lediglich aus Sex bestand, hätten die beiden nicht so schnell zurückgefunden. Da Taylor noch etwas von der DNA der Atrians in sich gehabt hätte, wäre sie noch immer enorm stark gewesen und Drake hätte ihr beigebracht, zu kämpfen und sie wäre eine echte Kriegerin geworden.

Foto: Malese Jow
Malese Jow

Julia

Man hätte erneut aufgegriffen, dass Roman ihr mit Cyper und seinem Blut das Leben gerettet hat. Langsam wäre zwischen Julia und Roman eine übernatürliche Bindung entstanden, durch die Julia in der Lage gewesen wäre, alles zu fühlen, was Roman empfindet, egal wie weit entfernt er ist. Zu einer Romanze wäre es dadurch zwischen den beiden allerdings nicht gekommen.

Sophia

Genau wie Julia und Eric, hätte auch Sophia der Zukunft positiv entgegen gesehen und geglaubt, dass sich alles zum Guten wenden wird. In wieweit sich ihre Einstellung zu den Menschen, die sie nun gefangen halten, geändert hätte, wurde allerdings nicht verraten. Julia hingegen hätte sich möglicherweise von den Atrians abgewandt, während Eric ihr zu verstehen gegeben hätte, dass die Atrians ihnen nichts Böses wollen.

Foto: Jesse Luken - Copyright: Jeff Lorch
Jesse Luken
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Eric

Eric und Julia wären weiterhin ein Paar geblieben und er hätte Emery gelehrt, sich zu verteidigen. Er hätte ihr den Gebrauch von Waffen beigebracht und genau wie ihre anderen Freunde dabei geholfen, Emery bei ihrer Vendetta zu überstützen.

Gloria

Da das Integrationsprogramm eingestellt worden wäre, hätte man auch Gloria als Atrian-freundlich abgestempelt und ihr Ansehen wäre schnell gesunken. Sie wäre von dem Kommandanten, einem ausgesprochenen Atrian-Gegner, in den Schatten gedrängt worden. Man hätte Gloria wahrscheinlich mit ihrem Sohn wiedervereint und uns einen Blick in Eljida gewährt. Dort wäre man auch Saroya noch einmal begegnet, die sich dann ihrem Sohn angeschlossen hätte, um gegen die Menschen vorzugehen.

Die Liebesgeschichte

Um den Stamm der neu gelandeten Atrians mit dem der alteingesessenen zu vereinen und Frieden zu stiften, hätte man eine Verlobung zwischen Teri, der Tochter des neuen Anführers, und Roman, dem Sohn des Ikson Nox, arrangiert. Zunächst hätten sich die beiden stur geweigert, einfach verheiratet zu werden, doch Teri und Roman hätten sich mit der Zeit Gedanken gemacht, ob dies nicht tatsächlich der beste Weg sein könnte, ihre Gefolgsleute zusammen zu führen.

Für Meredith Averill steht die Konstellation der Liebespaare am Ende der Serie fest. Sie verweist auf "Dawson's Creek" und meint, dass Roman und Emery am Ende nicht zusammen gekommen wären. Roman wäre Emerys Dawson gewesen, während Grayson ihr Pacey sein sollte. Mit Grayson hätte Emery eine perfekte Beziehung führen können, da es mit ihm unkompliziert wäre und Emery bei ihm zu jeder Zeit an erster Stelle stehen würde. Bei Roman jedoch hätten sich die beiden immer Gedanken über den Willen der Atrians gemacht, was dazu geführt hätte, dass sich Roman hin und her gerissen fühlt. Emery und Roman hätten sich gegenseitig gebraucht, um erwachsen zu werden, zu sich selbst zu finden und die Welt zu retten und wären dann als Freunde aus einander gegangen. Wären noch mehr Staffeln verfilmt worden, hätte Emery sicherlich mit beiden eine Romanze entwickelt, doch zum Schluss der Serie wären Emery & Grayson und Roman & Teri zusammen gekommen.

Was haltet ihr von den vorgesehenen Handlungssträngen der zweiten Staffel? Hättet ihr euch die Zukunft von "Star-Crossed" so vorgestellt? Welche Aspekte der Geschichte gefallen euch besser und welche weniger? Welche Gedanken habt ihr euch bezüglich der Charaktere gemacht? Teilt es uns in den Kommentaren mit.

Marie Florschütz - myFanbase

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