Interview mit "Hightown"-Star Monica Raymund

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Monica Raymund, Hightown
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15. Mai 2020 von Lena Donth

• Read the interview with Monica Raymund in English.

Monica Raymund ist ab Sonntag, 17. Mai, auf STARZPLAY in der neuen Dramaserie "Hightown" zu sehen. Die Schauspielerin hat sich die Zeit genommen, mit uns über die Serie zu reden, die für jedes Publikum geeignet ist, über die Reise ihrer Figur zur Erlösung und ihre Vorfreude auf die Reaktion der "Chicago Fire"-Fans, die sie in einer gänzlichen anderen Rolle erleben werden. Das Interview hat im Rahmen eines Round Tables mit unseren Kollegen von Total TV Guide (Großbritannien), TV & Satellite (Großbritannien), Papo de Cinema (Brasilien), TV Serial (Italien) und Fuera de Series (Spanien) stattgefunden.

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Monica, was hat dich an "Hightown" am meisten angesprochen und was waren deine ersten Gedanken zu Jackie, nachdem du das Drehbuch gelesen hast?

Mich hat an "Hightown" ehrlich gesagt vor allem das Thema interessiert. Die Serie dreht sich um einen sehr düsteren, komplexen Zusammenhang, die Opiod-Krise in den USA, speziell im Nordwesten in Massachusetts, die viel Tod und Zerstörung gebracht hat. Ich wollte Teil von etwas düsterem und realistischem sein. Und bezogen auf Jackie, ich finde sie unheimlich vielschichtig, komplex, eine Frau, die viel Schmerz empfindet, aber davor wegrennt. Charaktere zu spielen, die mit inneren Dämonen kämpfen, finde ich sehr anziehend, da sie echte Menschen widerspiegeln.

Zu Beginn erleben wir Jackie nur als Partytier, für die der Job ein Mittel zum Zweck ist. Sie ist nur an Spaß interessiert und lässt die Konsequenzen ihres Handelns völlig unbeachtet. Wie war es, so eine Figur zu spielen?

Wie du sagst, zunächst geht es für sie nur um Party, aber man sieht sie bereits im Kampf mit ihrer Alkoholsucht und ihrer Abhängigkeit von Frauen. Sie nutzt das Partyleben, um die Menschen zu manipulieren, damit sie bekommt, was sie will. Ich empfinde sie als geheimnisvoll und das kommt von der Wahrheit, vor der sie davonläuft. Ihr Job ist tatsächlich ein Mittel zum Zweck. Sie nimmt ihn zwar ernst, aber sie benutzt ihn, um mit Frauen zu flirten und herumzukommen. Es ist ihr je ne sais quoi und es lässt sie cool und sexy auf die anderen wirken. Aber als sie über eine Leiche stolpert, eröffnet dies für sie eine Möglichkeit, ihrem Leben Bedeutung zu geben, indem sie den Fall mitaufklärt. Es ist etwas in der Arbeit als Ermittlerin, das ihr Partyleben ersetzt, denn eigentlich will sie nur die Leere in sich füllen. Und das ist der Beginn ihrer Wiedergutmachung.

Du bist offen bisexuell und sehr aktiv in der LGBTQ-Community. Hat es dich stolz gemacht, solch eine stolze lesbische Frau zu spielen, die keine Zweifel in Bezug auf ihre Sexualität hat?

Ohja! Ich bin sehr stolz, eine homosexuelle Frau sein und spielen zu können. Es ist ein historischer Moment für meine Generation, für meine Community, dass wir Teil des Mainstreams sind. Wir sehen einen Abschluss und wir sehen mehr Inklusion. Eine der Schauspielerinnen zu sein, die das repräsentieren dürfen, ist eine große Ehre für mich und ich bin sehr stolz.

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Monica Raymund, Hightown
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Direkt in der ersten Episode findet Jackie die Leiche am Strand und die Szene erinnerte mich an "Twin Peaks", eine Serie, die zu einem großen Phänomen wurde. Habt ihr es auf dasselbe Publikum abgesehen oder welche Art von Zuschauern wollt ihr erreichen?

Ich denke, dass es ehrlich gesagt für jeden Zuschauer etwas ist. Die Geschichte ist sehr stark und herausfordernd. Wenn sie die Leiche am Strand findet, entsteht ein sehr düsteres, explosives Mysterium. Ich sage gerne, wenn du die Serie zu schauen beginnst, gleich in Episode 1, dann ist der Zug bereits abgefahren und du kannst nicht mehr aussteigen. Und es ist ein Hochgeschwindigkeitszug. Als Zuschauer kommt man mitten in das Geschehen hinein, ein Teil hat sich bereits ereignet. Dann hast du zwei Möglichkeiten: entweder du nimmst den Zug oder du lässt es. Solch eine spezifische Geschichte spricht alle Zielgruppen an. Jeder, der an guten Drehbüchern und bodenständigen Figuren, an Mystery und Thrill interessiert ist, wird diese Handlung lieben. Ich tue es zumindest, ich liebe solche Geschichten. Davon gibt es auch nicht viele. Ich bin sehr selbstkritisch, daher bin ich sehr hoffnungsfroh, dass die Zuschauer auf den Zug aufspringen.

Ich habe einen Artikel von deinem TCA-Panel gelesen, wo du ansprichst, dass Jackie eine Figur ist, die Gabriela Dawson sofort retten würde. Der ganze Diskurs der Abhängigkeit in der Serie hat mich sehr fasziniert. Da der Entzug aber kein gerader Weg ist, wie wird sich Jackies Erlösung über die Staffel hinweg gestalten?

Wie du sagst, die Genesung ist nicht einfach, das ist sie für keinen. Es ist immer ein Auf und Ab. Jeder aus diesem Gespräch weiß das, den wir alle haben Familie und Freunde, die von Abhängigkeit betroffen sind und das ist ein Fakt, eine Tatsache. Wenn Jackie also ihren Pfad der Erlösung beginnt, ist es nicht geradlinig, sondern ein Auf und Ab. Zum Ende der Staffel werdet ihr ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Die Geschichte ihrer Genesung beginnt in Staffel 1 erst so richtig und es führt sie in die ungewisse, vielschichtige und düstere Welt des Opiathandelns, wo es um Drogen und Gangs geht. Zum Ende der Staffel 1 hin beginnen wir die Geschichte erst so richtig zu erzählen, daher bekommen wir hoffentlich eine Staffel 2. Ich liebe es, dass man bisher nur den Beginn ihrer Genesung sieht und dass sie Hoffnung durch die Lösung eines Mordfalls erlebt. Sie will nur mal etwas richtig tun, da sie sich stets wie eine Versagerin fühlt. Indem sie etwas Gutes tut, versucht sie ihrem Leben einen Sinn und Bedeutung zu geben. Im Verlauf der Serie erleben wir also eine erwachsenere Entwicklung von Jackie, die versteht, was es bedeutet, einen Sinn im Leben zu finden.

Es wird immer üblicher, dass wir düstere weibliche Hauptfiguren in diesen Serien erleben. Warum glaubst du, bekommen solche Charaktere in den Sendungen nun mehr Aufmerksamkeit?

Ich denke, dass die Menschen nun mehr Interesse an solchen Protagonisten zeigen, weil viele dieser Welten von Männern besetzt wurden. Aber jetzt gibt es Raum für Frauen, um diese Welt von düsteren, mysteriösen, aufregenden und spannenden Protagonistinnen anzuführen. Daher denke ich, dass die Leute nun sehen wollen, welche Art von Frauen die Welt nun bewohnen. Und ich finde es sehr cool, dass es viele verschiedene Weisen gibt, dies darzustellen. Die Frauen und die Rollen in diesem Genre sind unglaublich vielschichtig, düster und komplex und das ist faszinierend. Es ist nicht interessant, wenn man immer nur oberflächliche Charaktere erlebt, die vorhersehbar sind. Es macht zwar Spaß und es trifft den Nerv, aber es nicht besonders herausfordernd und faszinierend für einen längeren Zeitraum. Du musst diese vielschichtigen Individuen entwickeln, die wie echte Frauen sind und die durch Schmerz und Leid müssen, um am Ende die Widrigkeiten zu überwinden. Und solche Frauen dabei zu begleiten, wie sie die Dunkelheit entdecken und besiegen, das ist wie Helden zuzuschauen.

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Monica Raymund & James Badge Dale, Hightown
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Ich habe mich gefragt, ob du Nachforschungen zu Alkohol- und Drogenabhängigkeit angestellt hast, um dich besser in die Gedankenwelt von Jackie hineinversetzen zu können?

Ohja, ich habe meine Nachforschungen angestellt. Ich gehe nochmal auf das zurück, was ich zu Beginn gesagt habe. Leider haben ich und jeder andere bei diesem Anruf eine Beziehung zu jemandem oder wir selbst sind es, die von Alkohol- oder Drogensucht und –missbrauch betroffen sind. Das ist keine Lüge, das ist allgemeingültig und damit unglaublich relevant für alle. Es kommt von meinen Gesprächen mit Familie und Freunden, aber auch von meinen eigenen Erfahrungen, vom Übergang vom Kind zum Erwachsenen. Es ist eine sehr persönliche Welt für mich, daher habe ich viele Nachforschungen angestellt.

Da ihr in Provincetown gefilmt habt: wie war es und was waren die Reaktionen der Anwohner, vor allem in Bezug auf das Thema der Serie?

Es war wirklich spaßig, in Provincetown zu filmen. P-Town ist offenbar sehr berühmt für die LGBTQ-Community. Ich bin eine bisuxuelle Person und ich war nie dort, daher war es großartig das selbst zu erleben. Wir haben während des Karnevals gefilmt, der dort jedes Jahr im Sommer stattfindet und dafür ist P-Town berühmt. Zudem ist es hilfreich, in der Landschaft zu drehen, in der die Geschichte tatsächlich stattfindet. Du bist im natürlichen Element und du musst nicht so hart arbeiten, um dir vorzustellen, wie es sein könnte. Du siehst alles, du fühlst alles, du atmest alles, wie das Salz in der Luft und wie es ist, draußen auf dem Wasser zu sein. Es ist ganz anders, als wenn wir in Long Island gefilmt hätten. Daher war es sehr erfrischend und ein unglaublicher Spaß, in Provincetown zu sein und damit die Community zu unterstützen. Und die Bewohner von Provincetown waren sehr willkommen heißend. Sie hatten die Arme weit offen und haben uns dabei unterstützt, dass wir Aufschluss über die Opiumkrise geben, gleichzeitig haben wir auch Arbeit in die Stadt gebracht und waren eine TV-Serie, die die queere Kultur und die LGBTQ-Community umarmt. Es hat etwas Göttliches für mich und man kann dort jeden Tag stolz sein. Zudem ist Provincetown dafür bekannt, ein Stopp für viele Künstler und Schriftsteller zu sein. Es ist eine vielseitige Stadt voller inklusiver Menschen.

Jackie ist eine bundesstaatliche Fischereidienstleisterin, was aber nicht ganz zu ihrem Freigeist zu passen scheint. Was denkst du, was war ihre Motivation, diesen Job anzunehmen?

Ich denke, weil sie dadurch eine Waffe und eine Marke bekommen hat. Sie bekommt diesen coolen Moment, wenn sie ihre Waffe und die schicke Marke hervorholen kann, um Frauen zu verführen. Es klingt attraktiv für sie: "Was für ein cooler Job!" Es ist, wie als wir Teenager waren oder in unseren 20ern, wo wir dachten: "Uh, ich will unbedingt zur CIA!" Es ist cool, aber es ist nicht realistisch, nach West Point zu kommen. Ursprünglich wird das auch für Jackie sehr cool gewesen sein. Ich habe mir eine Hintergrundgeschichte für Jackie ausgedacht und darin hat es für sie einen Ausweg bedeutet. Es war ein Job, den sie ausüben kann. Und sie brauchte einen Job, wo sie die besondere Marke bekommt, wo sie sich auf dem Boot auf dem Wasser aufhalten kann, wo sie immer um 17 Uhr in der Bar ist. Und jede einzelne Nacht kann sie die Waffe und die Marke nutzen, um flachgelegt zu werden.

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Als ich meine Nachforschungen über "Hightown" und natürlich über dich angestellt habe, habe ich einen besonders starken Wunsch für deine Rückkehr auf die TV-Bildschirme bemerkt. Deine vorherige Figur Gabriela Dawson war sehr populär. Verfolgst du solche Reaktionen in den sozialen Medien?

Nein, nicht wirklich. Ich meine, klar ist es mir bewusst und ich liebe meine Fans, die so engagiert und beteiligt an einer Geschichte sind. Das ist es, warum ich meinen Job mache, denn ich kann mich mit anderen Menschen durch Geschichten identifizieren. Aber wenn ich ehrlich bin, engagiere ich mich nicht besonders in den sozialen Medien. Ich habe einen Social Media-Account, das ist Instagram. Ich bin noch sehr neu dort, habe erst letztes Jahr angefangen. Twitter habe ich nicht mehr, das habe ich gelöscht. Meine Bemühungen sind daher stets bewusst, wenn du verstehst, was ich meine. Ich mag es nicht sonderlich, mich selbst zu bewerben. Daher sind meine Bindungen an die Fans immer sehr persönlich und ich treffe sie gerne im echten Leben. Ich bin sehr aufgeregt für sie. Wenn sie große Fans von Gabriela Dawson sind, werden sie es sicherlich sehr genießen, mich in einer gänzlich anderen Rolle zu sehen und zwar 180° anders. Ich hoffe, sie mögen es, denn meine Fans sollen meine Arbeit weiterverfolgen. Ich liebe sie!

Was ist es deiner Meinung nach, was Jackie zu einem Schritt vorwärts in der Darstellung von queeren und latinx Figuren im Fernsehen macht?

Ich kann einfach sein, wer ich bin. Ich bin eine queere Frau und eine Latina, ich bin bereits beides, wenn ich einen Raum betrete. Daher denke ich, dass es ein Schritt vorwärts ist, die Rolle einer Frau zu spielen, die so aussieht wie ich und die wie ich über meine Beziehung zu Beziehungen fühlt, weil es gar nicht um ihre Suche nach ihrer sexuellen Identität oder um den Fakt, dass sie Latina ist, geht. Die Geschichte ist nicht über die Suche nach ihrer sexuellen Identität oder Rasse. Es geht um Charaktere mit angeborenen Schwächen, die sie hinter sich lassen müssen, um Erlösung zu finden. Das ist unheimlich fortschrittlich und sehr aufregend, dass eine Frau, die wie ich aussieht und die wie ich fühlt, Teil einer Geschichte sein kann, wo es nicht um meine Hautfarbe, mein Blut oder darum geht, mit wem ich schlafe. Ich habe solche Frauen nicht im Fernsehen gesehen, als ich ein junges Mädchen war. Ich habe nie gedacht, dass ich Schauspielerin werden könnte, da es niemanden gab, der wie ich aussah. Nun in meinen 30ern habe ich das Privileg, so jemanden spielen zu können und kann dabei eine Geschichte erzählen, wo es gar nicht darum geht. Wir entdecken jetzt ein anderes Level, wo die Charaktere tatsächlich etwas haben, für das sie leben und sterben wollen. Es geht um die Geschichte selbst. Es ist die Geschichte einer Frau, die auf ihre eigene Weise zu überleben versucht. Sobald wir also diese oberflächliche Dimension von Rasse und Kultur, die wichtig ist, ich sage nicht, dass sie es nicht ist, hinter uns gelassen haben, kommen wir an einen Ort der Akzeptanz, wo es ganz normal ist.

Was hoffst du, nehmen die Zuschauer von der Serie mit?

Ich hoffe, dass sie Spaß haben werden, wenn sie die Serie schauen. Das ist letztlich immer das Ziel, wir alle wollen Spaß haben. Auf einem tiefergehenden Level wünsche ich mir, dass die Menschen sich mit den Charakteren verbunden fühlen. Einige der Charaktere haben persönliche Probleme, persönliche Hoffnungen, die düster und schmerzhaft sind und damit über Dinge, denen sich viele Zuschauer verbunden fühlen. Das sind düstere Kämpfe, mit denen die Figuren nach Hause gehen müssen, um sie dort privat für sich zu regeln. Man bekommt einen Eindruck von dieser Welt. So erlebst du beispielsweise eine Frau, die mit ihrer Beziehung zu Drogen und Alkohol kämpft, um trocken zu werden und das können die Leute nachempfinden. Daher möchte ich, dass die Leute sich am Ende verstanden fühlen. Ich denke, dass die Drehbücher so gut sind, dass man das Gefühl bekommt, die Figuren wirklich zu kennen und dass man mit ihnen befreundet sein könnte, dass man sie in ihrer Welt sehen kann. Ich hoffe, dass sie wirklich eingenommen sein werden, so dass sie mehr sehen wollen.

Foto: James Badge Dale & Monica Raymund, Hightown - Copyright: Starz
James Badge Dale & Monica Raymund, Hightown
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In den ersten beiden Episoden, die wir sehen durften, scheinen Jackie und Ray (James Badge Dale) verschiedene Geschichten zu haben, aber am Ende von Episode 2 gibt es einen Hinweis, dass sie mehr zusammenkommen werden. Kannst du uns sagen, wie ihre Dynamik werden wird, wenn wir sie mehr zusammen sehen?

Das ist eine gute Frage! Ray ist ein sehr interessantes Gegenstück zu Jackies Archetyp. Er ist jemand, der sich der Welt anders annähert. Er ist Polizist, Jackie nicht. Sie tritt in sein Territorium ein, testet seinen Grenzen, indem sie ihm mit der Ermittlung helfen will, indem sie einige Hinweise mitteilt, die sie gefunden hat und er möchte das eigentlich gar nicht. Am Ende der Staffel kann man aber sehen, dass die beiden Menschen viel mehr gemeinsam haben, als man denkt. Sie sind beide Außenseiter, die dadurch hervorragend zusammenpassen. Sie sind beide nicht passende Puzzleteile, die aber zueinander gehören. Ihre Dynamik ist die eines chaotischen, eigenartigen Paares.

Mit Blick in die Zukunft: hast du irgendwelche Wünsche für Jackie und vor allem in Bezug auf ihre Entwicklung? Die Daumen sind gedrückt, dass es eine zweite Staffel geben wird.

Ich kann noch nichts über das Ende von Staffel 1 sagen, da ich natürlich niemanden spoilern möchte, aber es werden neue Figuren am Ende der Staffel eingeführt und wir erleben, wie aufgebläht die Welt tatsächlich ist. Der kleine Kreis, von dem wir denken, dass er auf P-Town begrenzt ist, ist viel größer. Es passieren also definitiv Entwicklungen in der Geschichte. Speziell auf Jackie bezogen würde ich gerne erleben, was es für sie bedeutet, über einen längeren Zeitraum hinweg trocken zu sein und zu verstehen, was Loyalität bedeutet. Sie ist erst am Anfang, den Sinn ihres Lebens zu finden, aber ich frage mich, ob sie einen Flirt mit ihrer eigenen Beziehung zu Integrität beginnen könnte. Gerade ist sie noch so gefangen von ihrer Abhängigkeit und ihrem Schmerz. In Staffel 2 würde ich daher gerne sehen, dass sie Raum zum Atmen bekommt, damit sie ihre eigene Integrität aufbauen kann, um so freier und glücklicher leben zu können.

Danke Monica, dass du dir die Zeit für uns genommen hast!

Danke für all eure Fragen. Ich bin froh, dass wir das machen konnten. Passt auf euch auf!

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