Crossing Jordan - Review

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Ich muss gestehen, ich bin ein Fan dieser Serien. Diese häufig blutigen und zugleich in jeder Folge spannenden Serien, die sich mit dem Leben eines Gerichtsmediziners, eines Kriminologen oder eines anderen Mitgliedes des Aufklärungsdienstes befasst.

Fest steht, ich bin wohl nicht die Einzige der es so geht, denn warum sonst wuchsen eben genau diese Serien in den letzten Jahren wie Pilze aus der Erde. Da hat jeder Krimifan irgendwann genug, wenn drei Mal die Woche "CSI", einmal "NCIS" und dann noch diverse Male "Criminal Minds" und andere Formate über den Bildschirm flimmern. Da es diese Serien also nun im Überfluss gibt, ist es schwer für eine etwas kleinere Serie, sich zu behaupten. "Crossing Jordan" ist wohl genau diesem Phänomen zum Opfer gefallen, denn leider wurde die Serie 2007 nach sechs Staffeln abgesetzt. Erfinder war wie schon erwähnt Tim Kring, der sich wohl auch neben "Heroes" noch Zeit für sein erstes "Kind" "Crossing Jordan" hätte nehmen können.

Dass es "Crossing Jordan" nicht geschafft hat, im TV-Markt zu überleben, obwohl sechs Staffeln zur heutigen Zeit schon viel Wert sind, liegt wohl einzig an dem viel zu großen Angebot genau dieser Serien. Denn gut ist diese Show allemal.

Schon von der ersten Folge an fiebert man mit Jordan, wie sie sich in Boston einlebt und welcher spannende Fall als nächstes in die Gerichtsmedizin gebracht wird. Gut, ganz authentisch ist die Serie wohl nicht, denn eine Gerichtsmedizinerin wird wohl kaum selber ermitteln und innerhalb von sechs Staffeln ca. sieben Mal in Lebensgefahr geraten, aber was ist schon Realismus, wenn man gut unterhalten wird?

"Crossing Jordan" hält einfach perfekt das Gleichgewicht zwischen dem Berufs- und dem Privatleben der Protagonisten. Und damit ist nicht allein Jordans Leben gemeint. Mit ihr zusammen lernen wir eine handvoll Leute in der Gerichtsmedizin kennen und schon bald sind sie allesamt sympathisch. Das ist wohl nicht allein dem wunderbaren Drehbuch, sondern auch den großartigen Schauspielern zu verdanken. Allen voran Jill Hennessy, die als Jordan einfach überzeugt. Aber auch die übrigen Darsteller wie Miguel Ferrer, Ravi Kapoor, Kathryn Hahn, Steve Valentine und vor allem Jerry O'Connell wissen zu überzeugen.

Fazit

Tja was bleibt noch zu sagen, eine wirklich super Serie, mit wunderbaren Darstellern und einer spannenden Story, Woche für Woche.

Eva Klose - myFanbase

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