Bewertung: 9

Review: #5.07 Mein Weg nach Hause

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© NBC Entertainment/Dean Hendler

Die hundertste Episode der beliebten Comedyserie "Scrubs" hat mich sehr begeistert und auch die Handlung war sehr interessant mitzuverfolgen. Man würde sich ja denken, dass nach hundert Episoden einer Serie langsam der Saft ausgehen würde, aber außer einer "bestimmten Serie" scheint es bis jetzt keiner Show gelungen sein, sich es nach hundert Episoden so zu verderben, dass es keinen Spaß mehr macht, sie anzusehen. Kurz um: "Scrubs" ist nicht nur seinen Dialogen, sondern auch Geschichten treu geblieben und erobert noch immer die Herzen der Zuschauer. Es kommt mir insgeheim so vor, als wäre es gestern gewesen (02.10.2001, um genau zu sein), als die erste Episode dieser wunderbaren Serie im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Anfangs war sie vielleicht nicht meine Lieblingsserie, aber mittlerweile ist sie eine meiner Favouriten, da ich sie mit Begeisterung und großer Achtung vor den Autoren schaue.

Carla hat ein Problem mit Jack, Cox` Sohn, und hat Angst, sie würde Kinder nicht wollen, da Jack ihr den letzten Nerv raubt. Sicherlich wird jedem Elternpaar in seiner "Laufbahn" ein Kind auf die Nerven gehen, aber wie Dr. Cox schon sagte, sind diese kleinen Geschöpfe etwas Wunderbares und wir können uns froh schätzen, dass es sie gibt. Denn wirklich kann man ihnen ja nicht böse sein, wenn sie einen mit vergrößerten, heraus stechenden Augen ansehen und ihre Schmoll-Mund-Nummer an den Tag legen. Dass Carla sich ernsthaft Sorgen macht, zeigt, wie wichtig ihr dieser Kinderwunsch ist, obwohl ihr das Kind auf die Nerven gegangen ist. Außerdem bauten die Autoren die Spannung genau zur richtigen Zeit auf, da der Zuschauer nicht wusste, wie sich Carla entscheiden würde. Zum Glück hat sie sich schlussendlich anders entschieden, wobei Dr. Cox' Rede sicherlich dazu beigetragen hat. Ein absolutes Highlight!

Ebenfalls eine sehr interessante Geschichte umfasste Turk, der anfangs nur Assistenzarzt bei einer Herztransplantation werden wollte. Doch auch hier entwickelt sich Turk vom etwas rücksichtslosen Lügner, der vorgibt, beide seiner Nieren gespendet zu haben, um an das Herz heranzukommen, zum sorgenvollen Arzt, der sich ernsthaft für traurige Angehörige einsetzt und versucht zu fühlen, was diese fühlen. Auch gefreut hat es mich, als Dr. Kelso seine weiche Seite zeigt und ich war nicht nur wegen des Songs "Over the Rainbow" sehr gerührt. Ich glaube, wir/ich werde/n nie wieder so einen Satz von Dr. Kelso hören. Und dabei war es doch der Beste, den er je gesagt hatte:

Dr. Kelso: "Wie's aussieht, hatten sie das Herz schon die ganze Zeit."

Einfach nur toll. Auch Elliot hatte eine interessante Geschichte, in der es aber eher darum ging, dass Dr. Cox beweisen wollte, dass Elliot betrügt. Anfangs war es nicht sehr spannend, aber dann hat mir die Story immer besser gefallen und besonders der Laverne Kirchenchor hat es mir angetan, wobei mich der Chor an "Sister Act Eine himmlische Karriere" mit Whoppi Goldberg erinnerte. Des Weiteren war es lustig, dass Ted wieder mit seinem eigenen Chor aufgetreten ist und obwohl der Hausmeister nicht sehr viel zu sehen war, und der Feststellung, dass es weitaus weniger Gedankeneinblendungen gab, als wir es sonst von J.D. erwarten würden, war es eine tolle Episode, die einfach die komplette Punktezahl verdient. Ich freue mich schon auf die nächsten hundert Episoden, die sicherlich genau so gut werden.

Niko Nikolussi - myFanbase

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